Februar 2010: Rubber Soul abgedreht
Die Dreharbeiten für das 16mm Kurzfilm-Projekt "Rubber Soul" sind Ende Januar erfolgreich abgeschlossen worden. Einige fotografische Eindrücke von Benedikt Brandhofer zeigen die Arbeit am Set in der Bielefelder Viktoriastraße und im Blue Site Record Shop.
Oktober 2009: Startschuß für Super16 Kurzfilmworkshop 2009
Am 27.10.2009 fällt um 19 Uhr im Filmhaus der Startschuss für den aktuellen Kurzfilmworkshop. Wer am Workshop teilnehmen möchte, ist zu diesem ersten Treffen herzlich eingeladen. Das Kernteam besteht in diesem Jahr aus Dirk Henkel (Kamera), Lennart Selle (Buch), Nicole Döhring (Produktion) und natürlich Beate Middeke, die für die Gesamtleitung verantwortlich zeichnet. Das Team wird eine Größe von ca. 20 Personen haben; wie die einzelnen Ressorts genau besetzt werden, wird sich aus den Teilnehmern ergeben. Die endgültige Einteilung wird von Beate Middeke vorgenommen werden.
Wir haben uns bereits auf ein Buch geeinigt, an der Auflösung wird eifrig getüftelt und die Drehorte sind auch schon ins Visier genommen worden.
Der Drehtermin liegt zu Anfang des nächsten Jahres und zwar planen wir mit dem Wochenende ab dem 28.1.2010.
Die Kosten für die Teilnahme belaufen sich für Filmhaus-Mitglieder auf 45,- € für Verpflegung und Versicherung, externe Teilnehmer zahlen darüber hinaus 150,- € Gebühr.
Der Workshop ist wieder eine Kooperation mit der FH Dortmund und wird von der Filmstiftung NRW gefördert.
Mehr Informationen über den Workshop und die angestrebten Ziele:
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Interessenten für den Workshop können sich ab sofort im Filmhaus melden. E-Mail: herzogatfilmhaus-bielefeld.de
Auch der Workshop 2009 wird von der
Filmstiftung NRW gefördert. Vielen Dank!
November 2008: Premiere 16mm Kurzfilm "Kreis"
Gut Ding will Weile haben…
Lang ersehnt, endlich da! Nachdem im Sommer des Jahres 2007 die letzte Klappe fiel, nahm die Fertigstellung des Filmes aus dem letzten 16mm Workshop des Filmhauses dann doch noch etwas Zeit in Anspruch.
Am 28.11.2008 feierte der Kurzfilm „Kreis“ seine Premiere im Filmhaus-Kino. Der Kurzspielfilm mit dem Namen „Kreis“ erzählt fragmentarisch die Geschichte einer Liebe. Anschließend wurde auch das Making Of des Filmes gezeigt.
August 2008: Dreharbeiten "Kreis"
Am Wochenende vom 30.8. bis zum 3.9.2007 fand der 16mm Kurzfilmworkshop statt. Unter der Leitung von Kamerafrau und Regisseurin Beate Middeke drehten ca. 20 Workshop-Teilnehmer einen Kurzfilm auf einem verlassenen Bauernhof in Löhne. Hier sind ein paar Bilder unserer Setfotografin Barbara Franke
www.ansicht11.de !
März 2006: 16mm-Kurzfilm-Workshop 2006
Der 16mm Kurzfilm-Workshop ist beendet. Am 7. März fiel die letzte Klappe für das Projekt „No Time“ unter der Regie von Jens Kupsch. Die 25 Teilnehmer haben bei diesem Workshop handfeste Erfahrungen über die verschiedenen Berufsfelder des Filmhandwerks sammeln können. Location-Scouts, Requisiteure, Kabelträger, Fahrer waren für die Produktion unterwegs und haben gemeinsam mit Beleuchtern, Kameracrew und Schauspielern ein anstrengend aber schönes Filmprojekt realisieren können. In diesem Fall war der Workshop etwas anspruchsvoller in Bezug auf den Output, da es sich um den Diplom-Film der Kamerafrau Maren Kuhlmann handelte. Die Leitung des Projektes lag bei der Filmemacherin Beate Middeke. Der Workshop wurde von der Filmstiftung NRW und der Fachhochschule Dortmund finanziell unterstützt.
Dezember 2004: 16mm Kurzfilmworkshop 2004
Dreharbeiten "Aus Staub geworden"
Die Dreharbeiten des Workshops 2004 fanden vom 10. bis 12. 12.2004 in der Körnerstraße, dem Domizil von GMK und Murnau-Gesellschaft, in Bielefeld statt. In diesem Jahr wird ein Buch von Jens Kupsch unter seiner eigenen Regie verfilmt. Der Arbeitstitel lautet „Aus Staub geworden“ und handelt von der Begegnung zweier Vertreter unter seltsamen Umständen.
16-mm-Workshop 2003: Das volle Premium Paket
Vierter 16-mm-Workshop erfolgreich abgedreht
Wir schreiben den 4.Dezember im Jahre 2003. Es ist 11:00 Uhr morgens und die Filmcrew des vierten Kurzfilmworkshops des Filmhaus Bielefeld befindet sich zu diesen frühen Stunden bereits im scheinbar leerstehenden Amerikahaus. Fast 30 junge und weniger junge Filminteressierte stehen gebannt vor einem 3.000€-Schreibtisch und sehen einer zierlichen Person beim Kaugummikauen zu. Es herrscht Totenstille... dann die Entwarnung der Regisseurin... „Danke!“, sagt Eva Kukuk und die Crew fängt wieder an zu atmen. Der rote Knopf an der Kamera hört auf zu blinken, die Schauspielerin spuckt erleichtert ihr Kaugummi aus. Der Rest der Crew schüttelt sich kurz, um die Anspannung loszuwerden und widmet sich dann wieder der jeweiligen Aufgabe... sei es Licht umbauen, nachschminken, die Suppe für das Mittagessen aufsetzen oder die Requisiten wieder gerade rücken.
Vier lange Tage (4.-7.12.) verbrachte die Crew aus Mitgliedern des Filmhauses und einigen Mitwirkenden der FH Dortmund damit, das neue Drehbuch für den 16-mm-Workshop umzusetzen, das dieses Mal von Filmhausmitglied Jens Kupsch (Regieassistenz) verfasst wurde. Einer davon war wahrscheinlich der kälteste Tag im Jahr, an welchem sich die ganze Crew bis spät in die Nacht schlotternd um eine Telefonzelle im Freien drängte, während Sandra Schultze (Catering) keine Chance hatte, den Tee vor dem Einfrieren zu schützen. Unter der Obhut von Beate Middeke (Projektleitung) lieferten Profis und solche, die es werden wollen, täglich ihren Beitrag zu dem Projekt, dass vom Ministerium für Städtebau, Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW gefördert wurde. Die machthabende Hand an der Kamera war die von Eva Radünzel (FH Dortmund) und damit erstmals eine weibliche. Unterstützt wurde sie von Dirk Henkel (FH Dortmund, Filmhaus Bielefeld), der den Bildern die richtigen Schärfen verlieh. Unter dem vorläufigen Arbeitstitel „Teufelsmelody“ wurde eine dramatische Geschichte um einen Pakt mit dem Teufel verfilmt, die in keiner Hinsicht „happy“ endet...
Schauplatz ist eine kleine Videothek, in der eine einsame Seele namens Markus (gespielt von Thorsten Beutin) sich hoffnungslos in eine schöne Intellektuelle (gespielt von Jenny Winkler) verliebt und sich daher von der intriganten Melody (gespielt von Jessica Franz) zum Pakt mit dem Teufel (Numan Acar) überreden lässt. Auch der verschrobene Besitzer der Videothek (gespielt von Wolfgang Ueding) ist nur teilweise daran Schuld, dass der etwas gutgläubige Markus am Ende der Geschichte eine böse Entdeckung macht...
Mitlerweile sitzen Eva Kukuk und Tom Meyer als altbewährtes Cutter-Team im Schnitt und verarbeiten die Szenen zu einem Film. Weitere Versionen werden bei weiteren Teams entstehen, angekündigt haben sich unter anderen André Seeba, Dirk Henkel, Jule Everts und Philipp Niederlag. Die Vorahnung besteht, dass es vielleicht auch der Drehbuchautor selbst wagt, denn Jens Kupsch präsentierte uns während des „Sammelalbums“ im Filmhaus schon einen kleinen Teaser als Vorgeschmack auf den Film, der nun den Namen „Das Herz ist ein einsamer Jäger“ trägt. Bis zum Sommer soll das Werk vollbracht und der Film fertig sein... Bis dahin darf man gespannt sein, ob das einsame Herz erfolgreich auf Jagd geht...
Der Kurzfilmworkshop wird gefördert vom Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (MSWKS).
16-mm-Workshop 2002: Warte, bis der Arzt kommt...
Dritter 16-mm-Workshop "Warte, bis der Arzt kommt" erfolgreich abgedreht
In nur drei Nächten vom 06. bis 08. Dezember 2002 wurde der Spielfilm im Rahmen des dritten 16mm Workshops des Filmhauses Bielefeld in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Dortmund abgedreht.Gedreht wurde in einem Musterhaus auf dem OBI-Gelände in Bielefeld. Die bewährte Crew: Beate Middeke (Projektleitung), Eva Kukuk (Regie) und Pascal Heiduk (Kamera) waren wieder dabei. Die Drehbuchvorlage stammte auch diesmal aus der Feder von Wolfgang Ueding.
"Es ist ein Liebesfilm, eine rabenschwarze Komödie und ein psychologisches Kammerspiel in einem Film", sagt die Regisseurin Eva Kukuk. Gefördert wurde der Workshop vom Ministerium für Kultur des Landes NRW.
Die Rollen wurden hervorragend von den drei Schauspielern gemeistert. Konstanze Dutzi, die einigen Bielefeldern bereits aus dem Film "Trautes Heim" bekannt ist, spielt die gestresste Ehefrau Maria. Sie musste ihr Karriere aufgeben, um ihren hypochondrischen Mann zu pflegen. Doch sie versüßt sich ihr Leben mit einem jungen Assistenzarzt. Als dieser, in Vertretung für seinen Vater, eines Tages für Maria unerwartet vor ihrer Haustüre steht, um den eingebildeten Kranken zu versorgen, nimmt das Drama seinen Lauf. Der junge Arzt Holger Hoffmann, wird gespielt von Gregory B. Waldis. Die Besetzung dieser Rolle war bis einige Tage vor dem Dreh vakant, denn durch widrige Umstände wollte sich partout kein junger, hübscher Arzt finden lassen. Dem Internet sei Dank, konnte der Kölner Schauspieler spontan für diese Rolle gewonnen werden. Alexander, der "kränkelnde" Ehemann, wird hervorragend gespielt von dem, durch eine Vielzahl von Auftritten im Bielefelder Theaterlabor, bekannten Schauspieler Leopold Altenburg.
"Das Team hat hervorragende Arbeit geleistet. Die Dreharbeiten sind sehr konzentriert und professionell abgelaufen", sagte die Projektleiterin Beate Middeke. Das Team bestand aus Profis und solchen, die es werden wollen. Diese Zusammensetzung des Teams hat sich auch im dritten 16mm Workshop bewährt und wird, so die Förderung es ermöglicht, in diesem Jahr fortgesetzt.
Jetzt geht es an den Schnitt. Auch hier sitzen viele begeisterte Filmfans schon in den Startlöchern, um ihre Version der Geschichte zusammen zu schneiden. Am Ende wird die überzeugendste Arbeit ausgewählt. Für das Bielefelder Publikum wird es allerdings noch etwas dauern, bis es gespannt dem Verwirrspiel um Liebe und Tod folgen kann.
Berufsfelder Film: Das Konzept des Super16 Kurzfilmworkshops
Das Filmhaus Bielefeld bietet mit dem Workshop „Berufsfelder Film“ in der Region Ostwestfalen-Lippe die Chance zur Orientierung und Qualifizierung im Bereich Filmproduktion. Filminteressierte und Filmschaffende erhalten die einmalige Möglichkeit, die verschiedenen Tätigkeitsbereiche einer Filmproduktion kennenzulernen und sich in ihnen zu erproben. Die Absolventen erhöhen ihre Chancen bei der Bewerbung für ein einschlägiges Studium und empfehlen sich mit ihren Qualifikationen für Film- und Fernsehproduktionsfirmen.
In gängigen Filmeinführungskursen werden in der Regel nur kurze Übungen gedreht (oft ohne dramaturgische Gestaltung und Verwertungszusammenhang), um den Umgang mit Material und Technik zu begreifen. Bei dem hier vorgestellten Projekt wird mit einem konkreten Drehbuch gearbeitet, das in seiner Umsetzung einen konsistenten und anspruchsvollen Kurzfilm verspricht. Die TeilnehmerInnen des Workshops bilden unter fachlicher Anleitung das erforderliche Produktionsteam auf arbeitsteiliger Grundlage. Auf diese Weise werden bereits vorhandene Kenntnisse unter professionellen Bedingungen vertieft und die Arbeit im Filmteam erlernt. Die TeilnehmerInnen erwerben Kompetenz und damit Sicherheit für zukünftige Produktionen. Die Leitung in dramaturgischer und technischer Hinsicht übernimmt eine erfahrene Film- und Fernsehkamerafrau.
Der Workshop richtet sich an Personen, die schon über einschlägige Vorkenntnisse in bestimmten Bereichen der Film- und Videobearbeitung verfügen. So haben z.B. viele Filmhausmitglieder Einführungskurse in der 16mm-Filmaufnahme/Schnitttechnik absolviert, sich aber noch nicht an die eigenständige Umsetzung eines umfangreicheren Buchs auf Film gewagt.
Für die Produktion wird ein handlungsfähiges Aufnahmeteam gebildet, das auch bei zukünftigen Projekten aufeinander Bezug nehmen kann. Eine Möglichkeit und Qualität, die gerade abseits der Medienmetropolen eine wichtige Rolle spielt. Wir möchten mit diesem hochkarätigen Angebot ansatzweise kompensieren, dass sich in unserer Region keine Filmklassen, geschweige denn Filmhochschulen befinden.
Berufsfelder Film: Ziele, Arbeitsschritte und Effekte des Super16 Workshops
Der Workshop richtet sich an filminteressierte Anfänger und Fortgeschrittene, Filmstudenten, Kräfte aus der Filmwirtschaft
Lernziele:
1. Kennenlernen von Grundbegriffen der Filmsprache
2. Kennenlernen der verschiedenen Departments der Filmproduktion
3. Beherrschung von Fertigkeiten im Umgang mit
a) Kameratechnik im Format Super16
b) Tontechnik (Aufzeichnungsgeräte, Mikrofoncharakteristiken)
c) Beleuchtungskörpern
4. Beherrschung der Arbeitsschritte in den jeweiligen Departments
5. Einübung und Beherrschung teamorientierter Arbeitsprozesse
Arbeitsschritte:
1. Kennenlernen der einzelnen Aufgaben bei der Produktionsvorbereitung eines Kurzfilms
2. Arbeitsteilige Übernahme der Produktionsvorbereitung (Casting, Location Scout, Sponsoren-Akquise, Requsite, Bühnenbau etc.)
3. Praktische Einführung in die verschiedenen technischen Bereiche der Filmproduktion (Kamera, Ton, Licht etc.)
4. Produktion eines Kurzfilms durch ein Filmteam von 25 bis 30 Personen
5. Postproduktion: Schnitt des digitalisierten Filmmaterials (u.U. Erstellung von Versionen) unter Einbeziehung einer eigens erstellten Musik (inkl. Sounddesign)
Angestrebte Effekte:
Verfügen über ästhetisches und technisches Grundwissen der Filmgestaltung
Erweiterung der Fachkompetenz
Vertiefung fachspezifischer Qualifikationen
Verantwortliches und selbständiges Verhalten am Set
Umgang mit Stresssituationen und Zeitdruck während einer Filmproduktion
Erfahrungsaustausch über Filmschulen und Filmpraxis
Vorbereitung auf Aufnahmeprüfung an Filmschulen






































