Berufe am Filmset: Kamera

Kamera_1_Foto_Sehnaz_Seker.jpg
Kamera_2_Foto_Sehnaz_Seker.jpg
Kamera_3
Kamera_4

Kameraleute arbeiten künstlerisch und technisch bei der Herstellung von Filmen mit.
Sie müssen mit den einzelnen Kameratypen, verschiedenen Optiken, den Filmmaterialien sowie den Einsatzmöglichkeiten der technischen Hilfsmittel und den Gestaltungsmöglichkeiten von Licht vertraut sein.
Bei der Produktion von Spielfilmen arbeiten sie sehr eng mit der Regie zusammen und setzen deren Vorstellungen optisch um. Die einzelnen Szenen werden meist nicht in chronologischer Reihenfolge gedreht, sondern nach einem möglichst effektiven Drehplan. Jede Einstellung der Kamera muss dabei neu eingerichtet und ausgeleuchtet werden.
Schon vor Beginn der Dreharbeiten beschäftigen sich die Kameraleute intensiv mit der Umsetzung des Drehbuchs und überlegen sich anhand der Auswahl von Motiven  zusammen mit der Regie für jede Szene ganz genau, wie sie visuell und dramaturgisch aufgelöst werden soll.

Mögliche Ausbildungswege:
Bei dem Ausbildungsgang Kameramann/-frau handelt es sich um eine schulische Ausbildung an Film- und Fernsehakademien. Die Ausbildung kann auch durch ein Studium an Kunsthochschulen und Fachhochschulen mit Bachelor-Abschluss erfolgen.
Bei der innerbetrieblichen Weiterqualifizierung von KameraassistentInnen zu Kameraleuten wird eine mehrjährige einschlägige Berufspraxis, zum Beispiel als MaterialassistentIn, SchwenkerIn oder Operator, vorausgesetzt. Bei Fortbildungen mit IHK-Abschluss wird eine entsprechende Berufserfahrung oder -ausbildung, z.B. als MediengestalterIn Bild und Ton, erwartet. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Volontariats als KameraassistentIn bei einer Film- oder Fernsehanstalt für den Beruf Kameramann/-frau zu qualifizieren.