Aus Mitteln des „Feuerwehrtopfes“, einem Förderinstrument des Kulturamtes für kleine Projekte, schreibt das Filmhaus den Drehbuchwettbewerb „1. Bielefelder Filmpreis“ aus.

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Von einer fünfköpfigen Jury (Jürgen Heckmanns, Ingolf Lück, Cornelia Schlingmann, Gabriele Sakals, Alexandra Jacobson) wird unter 17 eingereichten Manuskripten entschieden. Gewinner ist ein Gemeinschaftsprojekt von fünf FilmemacherInnen der Super-8-Gruppe „Alte Kinder“ mit dem Titel „Plan. Spiel“. Das Buch setzt sich mit der Stadt Bielefeld in ungewöhnlicher Weise auseinander. Aufgrund der vielen guten Entwürfe entschließt sich das Filmhaus unbürokratisch zur Stiftung eines 2. Preises in Form einer kostenlosen Nutzung der Filmgeräte im Wert von DM 2.000,–. Der Preis geht an Andreas Liebold und Jürgen Rittershaus für ihr Buch zu „Gehirnjogging“.

Der Entwurf „Plan.Spiel“ wird im Folgejahr in Zusammenarbeit mit dem Filmhaus verfilmt. Es entsteht ein 70minütiger Super-8-Film.

Unter dem Titel „Totale ’86“ öffnet das Filmhaus seine Pforten dem film- und videointeressierten Publikum.

Im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme dokumentiert Barbara Witych das bisherige und aktuelle Film- und Videoschaffen in der Region. Gleichzeitig eröffnet die Mitarbeit von Barbara Witych die Etablierung geregelter Öffnungszeiten im Filmhaus. In dieser Zeit wird auch der Ausleihvorgang der Filmgeräte reglementiert; der Geräteverleih ist nun für Nutzer und Interessierte optimaler planbar.

Im Jahr 1986 werden Christel Heermann und Raimond Göbel von den Mitgliedern zum neuen geschäftsführenden Vereins-Vorstand gewählt. Cornelia Neumann und Ulrich Goertz sind aus dem Vorstand ausgeschieden.