Bei den Medienkunsttagen Intercom II vom 31.8. bis 22.9.1991 waren die Acts auf verschiedene Locations innerhalb Bielefeld verteilt. Medienkunst spielte sich ab im Theaterhaus Feilenstraße, in der Galerie David, im Kino Lichtwerk, im Historischen Museum Bielefeld und es gab Open Air Performances im Innenhof bei Artists Unlimited. Der Schwerpunkt lag auf multimedialen Performances, wobei die Mischung und Neukonstruktion alter und neuer Medien charakteristisch war. Die Österreicherin Zorah Mari Bauer nutzte Synthesizer, Video und Stimme; Kain Karawahn arbeitete mit Film und Feuer. Weitere mitwirkende Künstler waren Andreas Klatt, Helmut Lemke, Holger Neu, die Gruppe Lichtklang, Owen O’Toole und Claus van Bebber. Das Bielefelder Stadtblatt titelte: „Letzte Reservate der wilden Kommunikation“.