Die Antwort auf unsere Themenfrage war natürlich ein Kinderspiel: „Niemand!“ In der Ausschreibung heißt es: „Wir erwarten Beiträge, die ohne Schwarzweiß-Malerei auskommen, die den deutschen Wohlstandsspeck nicht als Schutzwall akzeptieren und auf oberflächliche Anbiederungen verzichten.“ In der Jury saß wieder der WDR-Studioleiter Werner Zeppenfeld, die Filmemacherin Barbara Lipinska und der Präsident der Künstlergruppe „Artists Unlimited“, Daniel Bérenger.

Gewinner:

1.Platz: Ex äquo an „Zehn kleine Negerlein“ (Jochen Ehmann)
und „Die Fahrkarte“ (Beate Middeke)

2..Platz: Ex äquo an „Putnik“ (Detlef Clever)
und „Motherfucker“ (Jörg Reddemann)

Publikumspreis: „Sprachkurs Deutsch“ (Nils Loof)

Das vierte Film&MusikFest der F.W. Murnau-Gesellschaft präsentierte vier Stummfilme von unterschiedlichen Regisseuren. Bei diesem Fest tauchte erstmals der Regisseur G.W. Pabst auf: „Tagebuch einer Verlorenen“ mit Louise Brooks lief in Begleitung von Joachim Bärenz. Von Murnau wurde das Drama „Der brennende Acker“, begleitet von Aljoscha Zimmermann, gespielt.  In Begleitung des Filmorchesters Babelsberg zeigte die Murnau-Gesellschaft den Klassiker „Der Golem, wie er in die Welt kam“ . Neben dem Kino „Capitol“ wurde auch in der Oetkerhalle gespielt.

Unter dem Motto „Zorro und die Zonies“ lädt das Filmhaus am 28. August 1993 zur Sommerparty auf das Hofgelände am Lichtwerk.

Mit der Wahl Anfang 1993 tritt Sabine Schröder für Barbara Witych das Amt des geschäftsführenden Vereins-Vorstands an. Regina Latyschew bleibt im Amt.