Im November 1995 lautete das Thema des Kurzfilmwettbewerbs „Tabu“. In der Jury saßen Sabine Schroeder (Filmhaus-Vorstand), Bernd Wiesener (Journalist) und Werner Zeppenfeld (WDR Studioleiter). Diesmal gab es rund 90 Einreichungen.

Gewinner: 1.Platz: „Akt: Inge für Franz“ (Helmut Jahn). 2.Platz: „Numb“ (Michael Fleck). 3.Platz: “Mensch, Junge” (Crazy Chicas). Publikumspreis: „Spuren“ (Hubert Weiß)

Zum Jubiläum „100 Jahre Kino“ war Bielefeld einer der fünf Schauplätze einer umfangreichen Stummfilm-Tournee des Landes NRW. In Bielefeld wurden zu diesem Anlass drei Stummfilme aufgeführt. Von F.W. Murnau stand „Der letzte Mann“ mit dem notabu-Orchester unter der Leitung von Mark Andreas Schliengensiepen auf dem Spielplan. Lubitsch war mit „Madame Dubarry“ vertreten. Bei dem abschließenden Avantgarde-Filmprogramm kamen Filme von René Clair, Fernand Léger und Man Ray zur Aufführung. Alle Filme wurden in der Oetkerhalle gezeigt.

Im Jahre 1995 riefen der Bielefelder Jugendring und das Filmhaus Bielefeld zur Teilnahme an der zweiten Videoaktionswoche auf.

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Kinder und Jugendliche wurden aufgefordert, Filme zum Thema „Ex und Hopp“ zu entwickeln. Die Initiatoren versprachen Unterstützung bei der Produktion durch VideoteamerInnen. Die eingereichten Filme wurden am 3. Oktober 1995 im Kino „Lichtwerk“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Videoaktionswoche gehörte zu den ersten Medienpädagogischen Aktivitäten des Filmhauses und wurden in den folgenden Jahren weiterentwickelt.