„Trautes Heim“ entstand 2001 im Rahmen des Kurzfilmworkshops im Filmhaus Bielefeld. Gedreht im leerstehenden „Amerika-Haus“ am Bielefelder Neumarkt mit den Schauspielern Constanze Dutzi, Thomas Walden, Leif von Lüder, Benjamin Armbruster, Thorsten Beutin. Entstanden ist ein Horrorfilm mit gefährlichen Tieren, in dem es einige deftige Splatterszenen zu sehen gibt: Cleo zieht mithilfe einiger Freunde in eine neue Stadt, in ein großes weitgehend leerstehendes Haus. Doch das traute Heim entwickelt sich zu einer Todesfalle. Cleo gerät in einen Kampf auf Leben und Tod, in den auch der obskure Hausmeister und seine geliebten Zuchttauben verwickelt zu sein scheinen.

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Trautes Heim Kurzfilm mit Constanze Dutzi

Trautes Heim Kurzfilm mit Constanze Dutzi

Gedreht wurde an 5 Tagen im Dezember 2001 auf Super-16. Erstmalig übernimmt „Das Werk“ die digitale Überspielung und Lichtbestimmung. Die Soundeffekte und die Komposition stammen von der Berliner Firma „Smooth Cut“. Die digitalen Effekte (u.a. ein Weltraumzoom auf den Handlungsort des Films) besorgte das Digital-Studio „Mr. Zero“. Im Juni 2002 ist der Rohschnitt fertig, am 13.07.2002 wird schließlich im „Lichtwerk“ im Filmhaus Premiere gefeiert.

Die Resonanz auf den Film- und Video-Wettbewerb „Geschwindigkeit“ war riesig. Insgesamt gingen 127 Beiträge ein.
Die Show im JZ Kamp begann bereits um 16.30 Uhr. In der OWL-Auswahl waren 150 Minuten Material zu sehen.

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In der Juryauswahl (Jury: Christiane Heuwinkel, Kunsthalle Bielefeld, Manfred Kulecki, WDR, und Martina Wessel, BIVISIO) belegte der Film „Bitte warten Teil 2“ von Lale Nalpantoglu aus Köln den dritten Platz. Der zweite Platz ging nach Berlin: Sven Knauth konnte sich mit „Grüßt uns’re Berge“ über 1000,- DM Prämie freuen. Der Hauptpreis, „Der kleine Plumpe“ (benannt nach dem in Bielefeld als F.W. Plumpe geborenen Regisseur Murnau) und 1500,- DM Preisgeld gingen an die Filmgruppe um Jens Kupsch aus Bielefeld mit dem Beitrag „Sabotage“. Das Publikum entschied sich mit großer Mehrheit ebenfalls für die Auszeichnung von „Sabotage“. Die Filmgruppe, bestehend aus Melanie Maltese, Carsten Benger, Christian Großekathöfer, Jan Hein, Jens Kupsch, Dirk Döding und Daniel Klenke, freute sich riesig.

In der Jury saßen diesmal Christane Heuwinkel (Filmemacherin), Martina Wessel (Journalistin), Manfred Kulecki (Redakteur WDR). 120 Filme wurden beurteilt. Christiane Heuwinkel bekannte in ihrer Laudatio: „Ein kühler Sabotage-Thriller, ein anrührender Bergfilm ohne Enzian und eine amüsante Warteschleife als Preisträgerfilme rissen unsere (…) Leiber von den Sitzen, und jubelnd brach es aus uns heraus. „Das Tempo dieser Zeit ist keine Kleinigkeit!““

Bei diesem Fest stand erstmalig ein Hitchcock-Film auf dem Programm. Frank Strobel dirigierte die Musik zu „The Lodger“. Die Moderne im Film repräsentierte der norwegische Filme „Club der Junggesellinnen“, begleitet von Eunice Martins. Erstmalig waren auch Karl Valentin und Liesl Karlstadt mit „Der Sonderling“ vertreten. Helmut Imig dirigierte die Musik zu „Rapsodia Satanica“. Gespielt wurde wieder in der der Oetkerhalle und im „Astoria“ am Klosterplatz. „Das Andere – Das Fremde“ lautete das Motto des diesjährigen Festivals.

Bei den Filmschauplätzen der Film- und Medienstiftung ist das Filmhaus seit vielen Jahren mit seiner Open Air Kinotechnik Partner und Dienstleister. Städte und Gemeinden können sich jedes Jahr bei der Filmstiftung zur Teilnahme anmelden und werden in einem Auswahlverfahren Filmschauplatzausrichter. Die Kinoveranstaltungen finden an markanten und sehenswerten Plätzen statt und in der Regel gibt es ein kulturelles und kulinarisches Rahmenprogramm. Der aktuelle Spielplan ist [hier] zu finden.Informationen über die laufenden Veranstaltungen gibt es bei Facebook.