Am 6. Dezember 2013 kommt der Kurzfilm-Wettbewerb zum Thema „Stadtgeschichten“ im „Theaterlabor“ zur Aufführung. Wir haben Dokumentar- und Spielfilme geschickt bekommen, es waren aber auch Musikvideos, Animationen und experimentelle Sachen dabei. Der Wettbewerb und seine Aufführung ist für die regionale Szene eine gute Gelegenheit, sich kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und zu sehen, wie hoch die Latte anderswo hängt.

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Darüber hinaus macht es einfach Spaß, sich einen Abend lang gute Kurzfilme anzuschauen und sich zu freuen, wie viel Kreativität auch hier in der Gegend vorhanden ist. Ab 20 Uhr heißt es „Leinwand frei!“ für die Filme der Juryauswahl. Die Zeremonie der Preisverleihung steigt gegen 23 Uhr. Als Warm up laufen ab 18 Uhr die Filme aus OWL, die es nicht in die Juryauswahl geschafft haben.
Der Wettbewerb ist eine gemeinsame Veranstaltung von Filmhaus Bielefeld und WDR Studio Bielefeld und wird gefördert vom Kultusminister des Landes NRW. Der Eintritt beträgt 4,-€ // ermäßigt 3,- €. Es gibt keinen Vorverkauf. Ort: Theaterlabor Bielefeld, Hermann-Kleinewächter-Str. 4, 33602 Bielefeld

 

Filmplakatauktion mit Keks-Contest: Einen Abend der besonderen Art zelebriert das Lichtwerk am Freitag, dem 20. Dezember. Ab 19 Uhr beginnt die traditionelle Magic Cookies Night mit der vorweihnachtlichen Filmplakatauktion. Wieder kommen aktuelle und historische Filmplakate unter den Auktionshammer. Vergnügen und Gaumenkitzel verspricht  die Suche nach dem Superkeks. Die Lichtwerker fordern ihr Publikum auf, selbstgebackene Kekse zum Kontest mitzubringen. Die drei leckersten Backwerke werden im  Lichtwerk-sucht-den-Superkeks (LSDS) Contest ausgezeichnet. Sie gewinnen einen von einer eigens eingesetzten LSDS-Knabberjury verliehenen Geschmäckle-Preis in Form eines Lichtwerkpasses! Hier geht’s zur Plakatliste_2013

Bei der Aufführung des Filmhaus-Wettbewerbs am 6.12.2013 im Bielefelder „Theaterlabor“ wurden folgende Filme prämiert:
1. Preis (750,– € und Trophäe „Der kleine Plumpe“): „Gay Goth Scene“ von Kai Stänicke, Berlin
2. Preis (500,– €)  „Subkultur” von Christian Schega, Landau
3. Preis (250,– €)  “Wind” von Robert Löbel, Berlin
Publikumspreis “Wind” von Robert Löbel, Berlin
Förderpreis Filmhaus Bielefeld an Artur Klassen, Bielefeld, für „Extrablatt“

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Auf dem Abendprogramm im voll besetzten Theaterlabor standen am 6.12.2013 insgesamt 39 kurze filmische Auseinandersetzungen mit dem Wettbewerbsthema „Stadtgeschichten“.
Aus über 60 Einsendungen hatte die Jury nach einer Vorauswahl durch das Filmhaus die besten Beiträge zusammengestellt. Auch in diesem Jahr war ein hoher Anteil an Einsendungen aus der Region Ostwestfalen-Lippe zu verzeichnen. Ein Umstand, der die Veranstalter besonders freut, zeigt er doch, dass das Filmhaus Bielefeld die Filmemacher der Region mit seinen Wettbewerbsthemen erreicht und die kreativen Kräfte zur Produktion anzuregen vermag. Gegen 24.00 Uhr verkündete die Jury die Sieger. Die Jury des Filmhauses saßen in diesem Jahr die Autorin Sabine Kolberg, die Architektin und Projektleiterin „Sparrenburg“ Eva Schreiber und die Redakteurin des WDR Landesstudios, Claudia Bepler-Knake. Insgesamt verteilten sie 1.500 Euro Preisgeld, das wie in den vergangenen Jahren vom WDR Landesstudio Bielefeld zur Verfügung gestellt wurde. Die Jury zeichnete die folgenden Kurzfilme aus:
“Wind” von Robert Löbel, Berlin, erreichte den dritten Platz (250 €). In dem Animationsfilm verwirbelt ein starker Wind die Lebensgewohnheiten der Städter auf eine solch penetrante Weise, dass der stürmische Alltag wieder zur Normalität wird. Doch dann tritt plötzlich eine Flaute ein. Löbel hat einen Film voller subtiler Komik erschaffen. Der Preis wurde vom Stellvertretenden Studioleiter des WDR Landesstudios Bielefeld, Tilman Rauh, vergeben.
Der zweite Preis (500,- €) wurde an den Film „Subkultur” von Christian Schega aus Landau verliehen. Der Film schildert die moderne Unterwelt aus der Perspektive einer Ratte. Lange hält der Film den Zuschauer in der Spannung, wer hier eigentlich das erzählende Subjekt der Filmhandlung ist.
Den Sieg in Form von 750 Euro und der Trophäe „Der kleine Plumpe“ entführte Kay Stänicke nach Berlin.  „Gay Goth Scene“ schildert die Lebenswelt eines schwulen Gothik-Anhängers, dessen Alltag voller Drangsalierungen, Quälereien und Mobbing durch seine Mitschüler ist. Der Film entstand als Video zur Musik der kanadischen Band „The Hidden Cameras“.
Das Publikum entschied sich bei seiner Wahl des besten Kurzfilms ebenfalls für „Wind“. Der charmante und witzige Film erhielt mit weitem Abstand die meisten Stimmen für das mit Geldspenden prall gefüllte „Bambi“.
Der Förderpreis des Filmhauses wurde von Filmhaus-Vorstand Jochen Kopp an den Bielefelder Filmemacher Artur Klassen verliehen. Klassens Film „Extrablatt“ nutzt die moderne Bielefelder Innenstadt gekonnt als Kulisse für einen Hip Hop-Song. So cool inszeniert hat man die Jubiläumsstadt lange nicht gesehen.
Der Preisträger hat nun die Möglichkeit, für 5 Drehtage auf das komplette Equipment des Filmhauses zurückgreifen zu können. Mehr [Fotos…]