Düfte rufen in uns blitzschnell bestimmte Erinnerungen und Emotionen wach. Bei vielen Ostdeutschen ist es der Duft des Westpakets.Was war ein Westpaket? Woher kamen sie? Womit waren sie gefüllt? Auf der Suche nach dem unvergesslichen Duft des Westpakets begeben sich die Regisseurinnen Maja Stieghorst und Brit-J. Grundel in ihrem Dokumentarfilm „Der Duft des Westpakets“ auf eine spannende olfaktorische Reise. Wir zeigen den Film am 14.03.2019 um 19 Uhr in der Kamera in Anwesenheit der Regisseurin Maja Stieghorst.  [Trailer]  [Website]

Seminarleitung: Mark Hassenzahl Termin: Mittwoch, 27.3.2019, von 19 bis 21.00 Uhr.

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In diesem Seminar gibt der Cutter Mark Hassenzahl Einblicke in die professionelle Arbeitsweise am Schnittplatz. Wie wird das Material für die Reportage organisiert und angeordnet, welche Takes sind die besten, welche Dramaturgie ist denkbar, wo ist Bildmaterial für Zwischenschnitte, welche Atmo-Sequenzen kommen in Frage, wo wird noch ein Sprechertext benötigt und welche „Bauchbinden“ sind anzufertigen? Wichtig ist bei dem gesamten Arbeitsvorgang die Kooperation mit der Redaktion, die die Struktur des Beitrags vorgibt und das Endprodukt abnehmen muss.
Mark Hassenzahl arbeitet als Cutter für das WDR-Landesstudio Bielefeld.

Teilnahmegebühren: Regulär: 35,- €; Filmhaus-Mitglieder 15,- €; Teilnehmer der „Nachtvisionen“ kostenlos
Bitte sofort anmelden! Es stehen nur 10 Plätze zur Verfügung: erber(at)filmhaus-bielefeld.de

Seminarleitung: Henning Poltrock Termin: Sa. 23. März 2019, 11-17Uhr

Die Grundlagen von professioneller Kameraarbeit für Berichterstattung sollen in diesem Tagesseminar vorgestellt werden. Die Kameras der Filmhaus-Geräteausleihe

werden vorgestellt und praktisch erprobt. Dieses Seminar richtet sich im Besonderen an die TeilnehmerInnen der diesjährigen Nachtansichten und angehende EB-Kameraleute. Erwartet werden Vorkenntnisse im Umgang mit Konsumer-Kameras.

Teilnahmegebühren: Filmhaus-Mitglieder: 30,-€, Externe 75,-€, für Teilnehmer der „Nachtvisionen“ kostenlos. Anmeldung unter erber(at)filmhaus-bielefeld.de

Seminarleitung: Olaf Hühold
Termin: Do. 21. März 2019, 18-21Uhr

Die Filmkamera wird schon von vielen beherrscht, aber wie ist das mit einer sauberen Tonaufnahme? Die Hälfte des Films wird vom Ton bestimmt. Filmemacher Olaf Hühold beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren intensiv mit diesem Thema, er ist freier Techniker und Komponist und hat schon für viele Filmprojekte guten Ton gemacht. Für dieses Abend-Seminar sind folgende Inhalte geplant:

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  • Atmo-Ton/O-Ton/Off-Ton
  • Verschiedene Mikrofontypen (dynamisch/Kondensator)
  • Richtcharakteristik, Unterschiede MD46/ME66/MKH416+Adapter
  • Ton-Mischer (Shure/SoundDevice mixpre/LP4), Verkabelung, Referenzsignal zur Kamera, Pegelton
  • Verschiedene Aufzeichnungsgeräte, Tascam HD P2, ZoomH6 und der neue ZoomF4 – oder direkt in die Kamera. Auspegeln
  • Drahtlose Mikrostrecken – was ist zu beachten?
  • Angeln – aber richtig

Teilnahmegebühren: Regulär: 35,-€; Filmhaus-Mitglieder 15,-€; Teilnehmer der „Nachtvisionen“ kostenlos
Bitte sofort anmelden! Es stehen nur 10 Plätze zur Verfügung: erberatfilmhaus-bielefeld.de

Im Filmhaus Bielefeld Leute kennenlernen, das Fachwissen erweitern und gemeinsam Filme produzieren: das alles bietet das Projekt „Nachtvisionen“ im Zeitraum Anfang März bis Ende April 2019.
Auch in diesem Jahr wird es wieder die NACHTVISIONEN geben, die Open-Air-Filmprojektionen des Filmhauses Bielefeld anlässlich der langen Nacht der Museen, Galerien und Kirchen, am 27.4.2019. Auf der großen Leinwand vor dem Rathaus werden Dokumentationen, Künstlerportraits und Kurzfilme von Bielefelder FilmemacherInnen gezeigt. Diese Filme wollen wir gemeinsam mit filminteressierten Anfängern, Fortgeschrittenen und Profis planen und realisieren.

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Das erste Treffen der Redaktionsgruppe findet am Mittwoch, dem 6.3.2019, um 18Uhr im Filmhaus an der August-Bebel-Straße statt. Der Auftakt dient zum Kennenlernen und soll über das Vorgehen im Projekt informieren. Natürlich werden auch Filme der letzten „Nachtvisionen“ gezeigt. Wir möchten alle Interessierten herzlich zu diesem Termin eingeladen. Leichte Vorerfahrungen im Umgang mit Kamera und Schnitt sind wünschenswert.

Workshops
Begleitend zur Redaktionsgruppe der „Nachtvisionen“, bietet das Filmhaus von März bis April eine besondere Workshop-Reihe zur Erstellung von Film-Reportagen an. In der zweimonatigen Projektphase wird das Handwerkzeug zur Realisierung eigener Reportagen vermittelt. Die Seminar-Inhalte umfassen alle technischen Bereiche wie Kamera, Ton und Licht, sowie redaktionelles Arbeiten, Interviewführung und Short-Story-Telling.
Teilnehmer mit unterschiedlichen Interessensgebieten und Vorerfahrungen können sich in den verschiedenen Aufgabenfeldern ausprobieren, ihr Wissen vertiefen und in Teams an einem gemeinsamen Produkt arbeiten.
Dieses Angebot richtet sich an alle Medien- und Filminteressierten, die das Arbeitsfeld Film- und Fernsehen näher kennenlernen möchten. Die in den Seminaren gewonnenen Fähigkeiten werden in eigenen Praxisprojekten rund um die „lange Nacht der Museen, Kirchen und Galerien“ erprobt und vertieft.
Und das ist der Fahrplan mit allen Seminaren:

Und das ist der Fahrplan mit allen Seminaren:

Mi, 06.03.19 Auftakt 18Uhr
Mi, 20.03.19 Redaktionssitzung 18Uhr
Input: „short-story-telling” (Juliane Otto) 19-20.30Uhr
Do, 21.03.19 Tonseminar Basic (Olaf Hühold) 18-21Uhr
Sa, 23.03.19 Seminar „Kamera“ (Henning Poltrock) 11-17Uhr
Mi, 27.03.19 Redaktionssitzung 18Uhr
Do, 28.03.19 Seminar “Schnitt und Montage” (Mark Hassenzahl) 19-21Uhr
Sa, 30.03.18 Seminar “Reportagelicht” (Henning Poltrock) 11-17Uhr
Mi, 03.04.19 18Uhr: Redaktionssitzung 18Uhr
Input: „Interviewführung“ (Marina Böddeker) 19-20.30
Mi, 10.04.19 Redaktionssitzung 18Uhr
Mi, 17.04.19 Redaktionssitzung und Präsentation der Beiträge 18Uhr
Mi, 24.04.19 Redaktionssitzung und Abgabe der Beiträge 18Uhr
Sa, 27.04.19 NachtVisionen ab 15Uhr bis in die Nacht…

Die Teilnahme an der Redaktion und der damit verbundenen Seminar-Reihe ist kostenlos!
Ein Anmeldung ist erbeten unter erber[at]filmhaus-bielefeld.de

Am Mittwoch Abend feierte Filmhausmitglied Hristiana Raykova im ausverkauften Cinemaxx3 am Potsdamer Platz in Berlin die Weltpremiere von „die Grube“. Der Abschlussfilm ihres Studiums an der Hochschule Konrad Wolf in Potsdam war im Rahmen der Berlinale-Reihe ‘Perspektive Deutsches Kino‘ zu sehen.

Filmteam Grube auf der Bühne

Das Filmteam wurde auf der Bühne gefeiert

Bielefelder Fanpool auf der Berlinale

Die Bielefelder Fangemeinde war zahlreich vertreten

Mit dem MondscheinKino bietet das Filmhaus professionelle Open Air Kino Technik für Film-Events an. Das Mondscheinkino verfügt über mehrere mobile, professionell ausgestattete Projektionsanlagen. Wir agieren schwerpunktmäßig in Nordrhein-Westfalen, sind aber auch im gesamten Bundesgebiet aktiv. [Bildergalerie Mondscheinkino]

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Mondscheinkino am Rursee

Mondscheinkino am Rursee

Partner bei unseren eindrucksvollen Filmnächten sind lokale Kulturbüros, Museen, Vereine, Fremdenverkehrsbüros, Firmen, Weiterbildungsinstitutionen und Kinos. Seit 1998 ist das Filmhaus mit dem MondscheinKino fester Partner der Film- und Medienstiftung NRW bei der Reihe „Filmschauplätze“.

Und hier war das Mondscheinkino bereits zu Gast:

Aachen, Ahaus, Amsterdam, Arnsberg | Bad Berleburg, Bad Oeynhausen, Bad Salzuflen, Balve, Bellenberg, Bergkamen, Bielefeld, Billerbeck, Blomberg, Bocholt, Bochum, Bönen, Bottrop, Brüggen-Bracht, Bünde, Büren | Castrop-Rauxel, Coesfeld | Datteln, Delbrück, Detmold, Deventer (NL), Dingden, Dinslaken, Dorsten, Dortmund, Düren, Duisburg | Emmerich, Ennigerloh, Espelkamp, Erftstadt, Erfurt, Essen, Eupen, Euskirchen | Fröndenberg | Geldern, Gelsenkirchen, Gemen, Geseke, Göttingen, Gütersloh, Gummersbach | Haan, Hagen, Hannover, Hattingen, Havixbeck, Heiligenhaus, Henrichenburg, Herford, Herne, Herzogenrath, Hiddenhausen, Hörstel, Horn-Bad Meinberg, Hüllhorst | Ilmenau, Iserlohn | Kalkar, Kamen, Kamp-Lintfort, Kessel (NL), Kirchlengern, Kleve, Köln | Lage, Legden, Lemgo, Lengerich, Leverkusen, Liesborn, Lippstadt, Löhne, Lüdinghausen, Lünen | Mechernich, Mettmann, Minden, Monheim, Monschau, Mülheim/R., Münster | Neukirchen-Vluyn, Niesen, Nottuln | Oberhausen, Oelde, Opladen, Ottmarsbocholt | Paderborn | Ramsdorf, Recklinghausen, Reken, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Rödinghausen, Roetgen-Rott, Rurberg | Schalksmühle, Schiedersee, Schleiden, Schwerte, Selm, Senden, Simmerath, Solingen, Stemwede-Levern, Stolberg | Tönning | Unna | Velen, Velbert, Verl, Versmold, Viersen | Wachtberg, Waltrop, Warendorf, Wesel, Willich, Witten, Wuppertal | Zwolle (NL) …

Seit April 2008 werden die drei Kamera-Kinosäle an der Feilenstraße von den Lichtwerkern als eigenständiger Betrieb weitergeführt. Sowohl die Kamera als auch das Lichtwerk wurden von Filmenthusiasten gegründet und haben sich im Laufe der Jahre als fester Bestandteil des städtischen Kulturlebens etabliert. Für die Filmliebhaber der Stadt Bielefeld, aber auch für viele Kinofans der Region ist Bielefeld mit der vielfältigen und hochwertigen Filmauswahl von „Kamera“ und „Lichtwerk“ zur Filmkunstmetropole avanciert.

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Die „Kamera“ wurde am 17. November 1950 vom Bielefelder Filmkunst-Pionier Carl Aul im Haus der Technik eröffnet und wechselte am 31.Oktober 1957 in die Feilenstraße. Im Jahr 1978 übergab Aul das Kino an seine Tochter Ingrid Heise, die den Betrieb 1990 mit „Casablanca“ und „Kid“ auf drei Säle erweiterte. Die bisherigen Inhaber des Traditionshauses, das Ehepaar Ingrid und Eberhard Heise, haben sich aus Altersgründen zu einer Übergabe an die Lichtwerker entschlossen.
Starkes Engagement für den europäischen Film
Das Programm der „Kamera“ ist geprägt durch den europäischen Film und neue deutsche Produktionen. Immer wieder sind zu den Filmen auch Gäste im Kino und diskutieren mit dem Publikum. Wie das „Lichtwerk“ ist auch die „Kamera“ Mitglied im Verbund der europäischen Filmkunsttheater „Europa Cinemas“ im Rahmen des Media-Programmes der EU.
Ein modernes Kino mit drei Sälen
Die Profile der beiden Lichtspielhäuser ergänzen sich in idealtypischer Weise. An der Ausrichtung des in der Vergangenheit regelmäßig für sein hervorragendes Filmprogramm ausgezeichneten Kinos an der Feilenstraße wird sich nach Absicht der neuen Betreiber nichts ändern. Im Zusammenspiel von „Kamera“ und „Lichtwerk“ liegen perspektivisch sicherlich noch viele Möglichkeiten der weiteren kreativen filmkulturellen Entfaltung. Auf jeden Fall bietet das Zusammengehen der beiden Kinos neue Handlungsmöglichkeiten bei der Zusammenarbeit mit den Filmverleihern. Eine Konsolidierung und Stärkung der Bielefelder Filmkultur in Abgrenzung zum Spielbetrieb der Großkinos erscheint damit auf längere Sicht möglich. Im Jahre 2010 wurden neue Kinosessel eingebaut und die Foyers wurden neu gestaltet. Seit November 2012 ist die Kamera in allen Sälen in der Projektion komplett digital – Bild und Ton in bester Qualität! Und hier ist das Kamera-Fotoalbum aus dem Jahr 2010!

Am 20.1.2019 verstarb unser Vereinsmitglied Jürgen Heckmanns im Alter von 79 Jahren.
Jürgen gehörte zur Gründergeneration des Vereins und war seit 1982 ein prägender Gestalter des Vereinsgeschehens. Vielen Mitgliedern ist er als Dozent der Film- und Videowerkstatt an der Universität Bielefeld ein Begriff. Hier vermittelte er angehenden LehramtsstudentInnen die Grundlagen der Filmarbeit und förderte mit seiner optimistischen und aufmunternden Art viele Talente, die sich vielleicht auch durch seine kritischen Anregungen entschlossen, dem Film treu zu bleiben.

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Sein Herz schlug für den Dokumentarfilm, doch gleichzeitig begeisterte er sich auch für die avantgardistischen Werke seiner Studierenden. Nach Beendigung der universitären Laufbahn widmete Jürgen sich der bildenden Kunst, schuf Figuren aus Papier und experimentierte mit dem Verhältnis von Figuren und Raum.
Mit Jürgen Heckmanns verlieren wir einen wahren Förderer der Filmkultur und das ist sehr traurig.