Kino leuchtet Lichtwerk Kino im Ravensberger Park

„Kino leuchtet“ Ein bundesweites Zeichen für den Erhalt der Kinokultur soll die Aktion aller Kinos in Deutschland sein. Am 28. Februar 2021 erstrahlen die geschlossenen Kinos in Deutschland und setzten ein Zeichen für ihr Publikum und gegenüber der Politik.

Unter dem Titel „Kino leuchtet“ gehen am Sonntag, 28.02.2021 um 19:00 Uhr nicht nur in zur Zeit geschlossenen Kinos die Lichter an. Auch von außen soll auffällige Beleuchtung die Kinos erstrahlen lassen. Zudem gibt es lokal verschiedene, kleine Aktionen vor Ort und eine gemeinsame Sichtbarkeit der Aktion in den sozialen Netzwerken. Die Idee entstand am Rande einer virtuellen Mitgliederversammlung der AG Kino – Gilde e.V., in die auch die durch den HDF vertretenen Kinos eingebunden werden sollen. Die Kinos wollen bei dem gemeinsamen Aktionstag unter dem Motto #kinoliebe zeigen, dass sie genauso sehnsüchtig wie ihre Zuschauer*innen darauf warten, auch die Projektoren wieder einschalten zu dürfen und sich auch ins Bewusstsein der Politik bringen.

Kino leuchtet Kamera Filmkunsttheater

Kino leuchtet Kamera Filmkunsttheater

„Kino leuchtet“ findet auch in Bielefeld statt. Unsere beiden Kinos „Lichtwerk Kino im Ravensberger Park“ und „Kamera Filmkunsttheater“ sind an diesem Abend illuminiert.

DaVinci Resolve hat sich in den letzten Jahren als ein sehr effektives Tool für Farbkorrektur und visuelle Effekte bewährt und wird von vielen FilmproduzentInnen dafür geschätzt. Inzwischen hat sich aber auch der Editing Bereich und die Tonnachbearbeitung von Resolve zu einer ernstzunehmenden Alternative für die gängigen NLEs entwickelt.

Neuer Termin für das Online Seminar: Samstag, 17. und Sonntag 18. April 2021, 11-16Uhr,
Seminarleitung: Krischan Rudolph

Krischan Rudolph, B.A. Fotografie und Bildmedien, studierte an der FH Bielefeld Fotografie und arbeitet seither als freier Kameramann in der Werbung, Dokumentar und Spielfilm. Durch seine Arbeit als Colorist fing er an, Davinci Resolve nicht nur als Color-Grading-Software zu nutzen, sondern auch um Projekte damit zu schneiden und so den kompletten Workflow innerhalb des Programms zu etablieren. In diesem zwei-Tagesseminar stellt Krischan Rudolph die Grundfunktionen des Videoschnitts mit DaVinci Resolve 17 vor:
• Datenbanksystem
• Projekt anlegen
• Überblick Interface
• Organisieren und Vorbereiten des Schnittmaterials
• Klassische Schnitttechniken
• Davinci Resolve spezifische Schnittfunktionen
• Color-Coding und Marker zur Organisation von langen Timelines
• wichtige Transitions und Effekte
• Textwerkzeuge
• Möglichkeiten zur Verbesserung der Abspielperformance
• Proxy Workflow
• Workflow mit anderen Programmen (z.B After-Effects)
• Überblick der Tonabmischung
• Einblick in die Cut-Page
• Export
• Archivierung und Sicherung des Projekts
• Unterschiede Free und Studio Version

Teilnahmevoraussetzungen:
Grundlagen Kenntnisse von Kameraarbeit und Videoschnitt, DaVinci Resolve 17 free sollte auf dem eigenen Rechner/Laptop installiert sein.

Teilnahmegebühren:
für Filmhaus-Mitglieder 50,-€, für Externe 150,-€
eine verbindliche Anmeldung ist notwendig:
erber@filmhaus-bielefeld.de

Der After Effects – Grundlagen  Workshop wird von Daniel Geweke, einem ausgewiesenen Kenner der Materie, als Online-Format geleitet. Speziell für die ambitionierte Filmarbeit ist diese Software immer wichtiger geworden. Ob es sich um animierte Bilder und Schriften handelt, oder um Farbkorrektur und Bildstabilisierung. Überall gibt After Effects sehr gute Verbesserungsmöglichkeiten.

Termin: Sa. 13.2. (10-17Uhr) + So. 14.2.2021 (10-17Uhr)

Stichworte aus dem Seminarprogramm:
–    Keyframes und Animation
–    Effekte und Adjustmentlayers
–    Masken und Rotoskopieren
–    Keying
–    Farbkorrektur
–    Motiontracking und Stabilisierung
–    Arbeit mit Textebenen
–    Ausgabe
Teilnahmevoraussetzung: Der After Effects – Grundlagen  Workshop richtet sich im Besonderen an After Effects-EinsteigerInnen. Dieses Seminar wird als reine Online-Veranstaltung durchgeführt, die Teilnehmer*innen benötigen einen Rechner mit der aktuellen After Effects Version, möglichst Headset mit Mikro und natürlich eine funktionierende Internetverbindung.

Für Interessierte, die schon länger mit AfterEffects arbeiten, wird es im Anschluss einen Advanced-User-Workshop geben.

Teilnahmegebühren: Filmhaus-Mitglieder: 50,-€; Externe 150,-€;
Seminarleitung: Daniel Geweke (Medienproduzent, Spezialist für Postproduktion/Colourcorrection, www.blickfeld.org)
Termin: Sa. 13.2. (10-17Uhr) + So. 14.2.2019 (10-17Uhr) Anmeldung:  erber(at)filmhaus-bielefeld.de

 

Die Sieger beim Bielefelder Bilderbeben 2020
31. Kurzfilmwettbewerb zum Thema „Abschied“

Bei der Online-Aufführung des Filmhaus-Wettbewerbs am 15.1.2021 wurden folgende Filme prämiert:
1. Preis (750,– € und Skulptur „Der kleine Plumpe“) „Peludo“ von Imanuel Thiele
2. Preis (500,– €) „Der Zug” von Oliver Nack, Manuel Titze, Kevin Rodiek
3. Preis (250,– €) “Die Flasche” von Steffen Holzkamp
Publikumspreis “Garden State of Mind” von Josef Bäcker
Förderpreis Filmhaus Bielefeld “Garden State of Mind” von Josef Bäcker
Veranstalter: Filmhaus Bielefeld
Förderung: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Ein Bericht zur Online-Aufführung des 31. Bielefelder Kurzfilmwettbewerbs

Die Sieger beim Bielefelder Bilderbeben 2020 wurden dieses Mal im Online Livestream verkündet. Auf dem Abendprogramm standen am 15.1.2021 insgesamt 22 kurze filmische Auseinandersetzungen mit dem Wettbewerbsthema „Abschied“. Den Livestream verfolgten am Freitagabend bis zu 230 Zuschauer, die sich im Livechat auch zuschalten und äußern konnten.
Aus 71 Einsendungen hatte die Jury die besten Beiträge zusammengestellt.
In der Jury des Filmhauses saßen in diesem Jahr Monika Noller (Bestatterin), Carmen-Eliza Schilling (Geschäftsführung „Fruchtalarm“) und Artur Klassen (Regisseur). Die Jury zeichnete die folgenden Kurzfilme aus:
Der dritte Preis versehen mit einer Geldprämie in Höhe von 250,– € ging an ein Team aus Oranienburg. Steffen Holzkamp war im Live-Interview zugeschaltet und konnte die Ehrung für den Film “Die Flasche” entgegennehmen. Wir begegnen hier einer zurückgelassenen Wasserflasche mitten in der menschenleeren Wüste und hören ihren Gedanken zu.
Den zweiten Preis und die damit verbundenen 500,– € verlieh die Jury an den Film „Der Zug” von Oliver Nack, Manuel Titze, Kevin Rodiek aus Papenburg. Der Film variiert seine Bestandteile immer wieder neu und verunsichert den Zuschauer über die wirklichen Zusammenhänge eines Zusammentreffens zwischen einem Dealer und einem Abhängigen am Bahnsteig.
Über den ersten Preis in Höhe von 750,– €, versehen mit der Skulptur „Der kleine Plumpe“, herrschte bei der Jury große Einigkeit. „Peludo” wurde aus München eingereicht und Regisseur Imanuel Thiele gab im Live-Gespräch Auskunft zum Film.
“Peludo” zeigt auf mitunter skurrile Weise einen Abschied der besonderen Art einer jungen Frau von ihrer Begleitung, aufgenommen bei bitterer Kälte auf einsamer nächtlicher Landstraße.
Der Förderpreis des Filmhauses wurde von Filmhaus-Vorstand Juliane Bartelheimer verliehen. Die Filmhaus-Jury, bestehend aus Jochen Kopp und Juliane Bartelheimer. entschied sich beim Filmhaus-Förderpreis für den Beitrag “Garden State of Mind” von Josef Bäcker. Der Filmemacher aus der freien Theaterszene hat nun die Möglichkeit, bei einem zukünftigen Filmvorhaben für 5 Drehtage auf das komplette Equipment des Filmhauses zurückgreifen zu können. In seinem Film portraitiert Bäcker auf einfühlsame Weise das Leben seiner Mutter nach ihrem Abschied von der Gesellschaft nach dem Aufbrechen eines verkapselten Unfalltraumas.
Das Publikum entschied sich bei seiner Wahl des besten Kurzfilms ebenfalls für “Garden State of Mind” von Josef Bäcker aus Bielefeld. Das Publikums-Bambi konnte in diesem Jahr nicht wie sonst üblich mit Spenden aus dem Publikum gefüllt werden, sondern in seinem virtuellen Bauch befand sich eine Spende des Steuerbüros Reinold über 250,- Euro.
Durch das Festivalprogramm führte auf gewohnt souveräne Art und mit viel Esprit die Moderatorin Marina Böddeker, assistiert in diesem Jahr von Chat-Guy Dirk Ludewig.
Der Livestream wurde aus dem Filmhaus Bielefeld übertragen und wurde technisch von einem Team der Firma „Nerdstar TV“ verantwortet. Für die Live-Tonabmischung war Tolga Yilmaz von „Laufende Bilder“ verantwortlich.
Insgesamt zieht das Filmhaus im Rückblick auf die 31 Wettbewerbe eine sehr positive Bilanz. Juliane Bartelheimer vom Filmhaus-Vorstand erklärte, dass die Förderung der Filmkultur in der Region mit Projekten wie dem Bielefelder „Bilderbeben“ auf dem richtigen Weg sei. „Auch in diesem Jahr waren gerade auch die Filme aus der Region vielversprechend mit zum Teil starker Qualität. Hier bei unserem Wettbewerb treffen sich die Filmemacher der Region, lernen sich kennen, diskutieren und immer wieder kommt es auch zu Kooperationen und kreativen Zusammenschlüssen. Ob denn die Vernetzung der Szene und die Förderung des filmischen Nachwuchses durch das Online-Format so wie sonst befördert wird, muss sich zeigen. Die Resonanz auf die Ausstrahlung war jedenfalls äußerst positiv.“