Bielefelder Bilderbeben

Die Preisträger beim 30. Kurzfilmwettbewerb zum Thema „Leichtsinn“

Bei der Aufführung des Filmhaus-Wettbewerbs am 29.11.2019 im gut besuchten Bielefelder Theaterhaus Tor 6 wurden folgende Filme prämiert:
1. Preis (750,– € und Skulptur „Der kleine Plumpe“) „Sauerland“ von Simon Liersam
2. Preis (500,– €) „Der dicke Heinrich” von Lars Kreyßig und Kim Collmer
3. Preis (250,– €) “Mehr Pech als Verstand” von Philipp Bluhm, Julius Herzog und Marisa Eckschmidt
Publikumspreis “Mehr Pech als Verstand” von Philipp Bluhm, Julius Herzog und Marisa Eckschmidt
Förderpreis Filmhaus Bielefeld “Mehr Pech als Verstand” von Philipp Bluhm, Julius Herzog (Regie) und Marisa Eckschmidt (Produktion)
Veranstalter: Filmhaus Bielefeld
Förderung: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

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Ein Bericht zur Aufführung des 30. Bielefelder Kurzfilmwettbewerbs im Theaterhaus Tor 6

Auf dem Abendprogramm im  Theaterlabor standen am 29.11.2019 insgesamt 25 kurze filmische Auseinandersetzungen mit dem Wettbewerbsthema „Leichtsinn“.
Aus 47 Einsendungen hatte die Jury die besten Beiträge zusammengestellt. Gegen 23.30 Uhr verkündete die Jury die Sieger. In der Jury des Filmhauses saßen in diesem Jahr die Medienpädagogin und Trickfilmerin Katinka Sasse, der Filmemacher und Cutter Daniel Gerlich und der Medienpädagoge und Filmjournalist Denis Sasse. Die Jury zeichnete die folgenden Kurzfilme aus:
Der dritte Preis versehen mit einer Geldprämie in Höhe von 250,– € ging an ein Team der Hochschule OWL Lemgo. Die beiden Regisseure des Films “Mehr Pech als Verstand”, Julius Herzog und Philipp Bluhm, konnten zwar nicht anwesend sein, aber sie wurden von vielen Teammitgliedern würdig vertreten: Arne Ruis, Levke von Drathen, Christina Günther, Luisa Daniel, Alina Wenke, Tom Lührmann, Leslie Meyer, Jannis Johannmeier und Jörg Schulze-Neuhoff freuten sich über die Auszeichnung.

Preisträger "Mehr Pech als Verstand"

Marisa Eckschmidt (Produktionsleitung), Alina Wenke (Requisite + Ausstattung), Leslie Meyer (Regieassistenz + Casting), Luisa Daniel (Motivaufnahmeleitung), Christina Günther (Kostüm), Arne Ruis (Ton), Jörg Schulze-Neuhoff (Hauptdarsteller)

Den zweiten Preis und die damit verbundenen 500,– € verlieh die Jury an den Animationsfilm „Der dicke Heinrich” von Lars Kreyssig und Kim Collmer aus Köln.

Preisträger "Der dicke Heinrich"

Moderatorin Marina Böddeker mit Kim Collmer und Lars Kreyssig

Über den ersten Preis in Höhe von 750,– €, versehen mit der Skulptur „Der kleine Plumpe“, herrschte bei der Jury rasch große Einigkeit. „Sauerland” wurde aus Düsseldorf eingereicht und Regisseur Simon Liersam reiste mit seinem Team zum Bilderbeben an: Ajdin Ramovic und Carmen Langenbach standen gemeinsam mit Simon auf der Bühne Rede und Antwort.

Preisträger "Sauerland"

Marina Böddeker (Moderation) mit Simon Liersam, Ajdin Ramovic und Carmen Langenbach

Der Förderpreis des Filmhauses wurde von Filmhaus-Vorstand Jochen Kopp verliehen. Die Filmhaus-Jury, bestehend aus Jochen Kopp und Henning Poltrock, entschied sich beim Filmhaus-Förderpreis für den Beitrag „Mehr Pech als Verstand“ aus Lemgo. Die Filmemacher haben nun die Möglichkeit, bei einem zukünftigen Filmvorhaben für 5 Drehtage auf das komplette Equipment des Filmhauses zurückgreifen zu können.
Das Publikum entschied sich bei seiner Wahl des besten Kurzfilms ebenfalls für „Mehr Pech als Verstand“ und somit räumte die Produktionsgruppe von der HS OWL/Lemgo auch diesen Filmpreis ab. Das prall mit Geldspenden gefüllte „Bambi“ überreichte die souverän durch das Festivalprogramm führende Moderatorin Marina Böddeker.
Insgesamt zieht das Filmhaus im Rückblick auf die 30 Wettbewerbe eine sehr positive Bilanz. Juliane Bartelheimer vom Filmhaus-Vorstand erklärte, dass die Förderung der Filmkultur in der Region mit Projekten wie dem Bielefelder „Bilderbeben“ auf dem richtigen Weg sei. „Auch in diesem Jahr waren gerade auch die Filme aus der Region vielversprechend mit zum Teil starker Qualität. Hier bei unserem Wettbewerb treffen sich die Filmemacher der Region, lernen sich kennen, diskutieren und immer wieder kommt es auch zu Kooperationen und kreativen Zusammenschlüssen. Mit dem Wettbewerb wollen wir die Filmszene vernetzen und den Nachwuchs fördern, indem wir ein Forum schaffen.“

Am 20.11.2019 hat die diesjährige Bilderbeben-Jury im Filmhaus den Kurzfilm-Wettbewerb 2019 gesichtet und sich zu den Preisträgern Gedanken gemacht. In diesem Jahr saßen in der Jury: die Medienpädagogin und Trickfilmerin Katinka Sasse, der Filmemacher und Cutter Daniel Gerlich und der Mediendozent und Filmjournalist Denis Sasse.

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Wer beim Wettbewerb einen Preis gewonnen hat, wird bei der öffentlichen Aufführunge des Wettbewerbs am 29.11.2019 im Theaterhaus Tor 6 bekannt gegeben. Das spannende Programm startet um 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 € (4 € erm.). Karten gibt es nur an der Abendkasse. Es gibt keinen Vorverkauf.

Aufführungsort: Theaterhaus Tor 6, Hermann-Kleinewächter-Str. 4, 33602 Bielefeld

Die Produktionsgruppe „Zebrapapagei“ hat in diesem Jahr den Trailer zum Bilderbeben produziert. Leichtsinnigerweise wird ein Fahrstuhl überstrapaziert. Kann das wirklich gut gehen?
Dank an Jan-Aiko Tag, Christian Ebmeier, Jan-Henrik Gerdener und das gesamte Team.

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Um Einsteiger zu ermutigen und ihnen Kontakt zu Gleichgesinnten zu ermöglichen, bietet das Filmhaus erstmalig am 21.8. um 18 Uhr ein Treffen zum Brainstorm zum Bilderbeben-Wettbewerbsthema „Leichtsinn“ an.

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Bei diesem Termin können Ideen geschmiedet, vorgestellt und kommentiert werden. Mit dem Kurzfilmwettbewerb möchte das Filmhaus die regionale Filmszene zusammenbringen und vernetzen. Wer sich noch nicht so dazugehörig fühlt oder gerne noch Kontakte knüpfen möchte oder sein Team verstärken möchte, ist eingeladen beim „Leichtsinn“-Brainstorm teilzunehmen.
Anmeldung über mail(at)filmhaus-bielefeld.de oder 0521-177757

Worum könnte es bei diesem Thema gehen? Ein jugendlicher Post in den Social Media holt uns beim Vorstellungsgespräch ein. Der Großkredit erweist sich als Strangulation, da die Jobzusage zurückgezogen wurde. Der ausgelassene Kopfsprung am See endet als tödlicher Unfall mit Felskontakt. Das Risiko spielt keine Rolle: wir sind Optimisten und es wird schon nichts passieren. Und wenn doch etwas schiefgeht, zucken wir mit den Schultern und fragen überrascht: „Wer konnte das ahnen?“ In diesem Jahr wünscht sich das Filmhaus Kurzfilme zum Thema „Leichtsinn“. Ein „Happy End“ ist da nicht unbedingt zu erwarten …

Das Motto für den 30. Kurzfilmwettbewerb lautet „Leichtsinn“.

Schickt uns Eure Filme mit maximal 5 Minuten Dauer bis zum 10. November 2019!

Das Plakat und die Flyer gibt es im Filmhaus.

Mit der 30. Ausgabe des Bielefelder „Bilderbebens“ rufen wir in diesem Jahr zur Produktion von Kurzfilmen zum Thema „Leichtsinn“ auf.
Die Filme dürfen maximal 5 Minuten lang sein. Einsendeschluss ist Sonntag, der 10. November 2019.
Die Aufführung des Wettbewerbs findet am Freitag, 29.11.2019, im Theaterhaus Tor 6, Bielefeld, statt.

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Bilderbeben 2019 Thema "Leichtsinn"

Leichtsinn
„Action!“ ruft der Draufgänger und legt los. „Was kostet die Welt?“ prosten sich die Girls beim heftigen Vorglühen zu. „Geld her!“ lautet die Forderung beim Kreditgespräch.
Das Risiko spielt keine Rolle: wir sind Optimisten und es wird schon nichts passieren.
Mögliche schlimme Folgen des Kopfsprungs, des Alkoholexzesses, der Verschuldung? Nach mir die Sintflut!
Unbekümmert gehen wir aufs Ganze und schimpfen auf die nervigen Bedenkenträger.
Und wenn doch etwas schiefgeht, zucken wir mit den Schultern und fragen überrascht: „Wer konnte das ahnen?“
Zuweilen bezahlen wir unseren jugendlichen Leichtsinn mit dem Leben: Pech gehabt.
In diesem Jahr wünschen wir uns Kurzfilme zum Thema „Leichtsinn“. Ein „Happy End“ erwarten wir da nicht unbedingt…

Die Bedingungen des Wettbewerbs:
Die Beiträge müssen sich mit dem Thema „Leichtsinn“ befassen. Nicht zugelassen sind Commercials und Social Marketing Filme. Die eingereichten Filme dürfen nicht vor 2017 erstellt sein. Die besten Beiträge werden von einer unabhängigen Jury ermittelt und erhalten eine finanzielle Prämie. Insgesamt stehen 1.500 Euro zur Verfügung. Der erste Platz wird darüber hinaus mit dem Bielefelder Filmpreis „Der kleine Plumpe“ ausgezeichnet. Der Publikums-Preis „Bambi“ wird vom Publikum gesponsert und durch Abstimmung ermittelt.
Für Filmer aus der Region Ostwestfalen-Lippe vergibt das Filmhaus Bielefeld einen Förderpreis (Nutzung des Filmhaus-Equipments für fünf Drehtage).
Akzeptiert werden nur vorführfertige Produktionen. Auf einem Datenträger darf nur ein Beitrag sein. Einreichungen per Datentransfer sind unbedingt erwünscht. Bitte nehmt dazu mit uns Kontakt per Mail auf.
Die Gesamtlänge des Beitrags (incl. Vor- und Abspann!) darf höchstens 5 Minuten betragen. Das Teilnehmer-Formular kann unter www.filmhaus-bielefeld.de heruntergeladen werden und muss ausgefüllt der Einreichung beiliegen.
Einsendeschluss: 10.November 2019 Und hier ist das Anmeldeformuar.

Neben den von der Jury zusammengestellten Filmen wird auch eine Auswahl der Einsendungen aus Ostwestfalen-Lippe (Regional-Bonus) im Theaterhaus Tor 6, Bielefeld, in der Hermann-Kleinewächter-Straße 4 gezeigt:
Aufführung des Wettbewerbs am Freitag, 29.11.2019
ab 19 h OWL-Auswahl, ab 20 h Juryauswahl ca. 23.h Preisverleihung

Veranstalter: Filmhaus Bielefeld e.V.
Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Logo Ministerium für Kultur und Wissenschaft

Kontakt: Filmhaus Bielefeld
August-Bebel-Str. 94, 33602 Bielefeld
Tel. 0521-177757, Fax: 0521-137574
e-mail: mail@filmhaus-bielefeld.de

Auf dem Abendprogramm im gut besuchten Theaterlabor standen am 30.11.2018 insgesamt 33 kurze filmische Auseinandersetzungen mit dem Wettbewerbsthema „Verschwörung“. Aus 49 Einsendungen hatte die Jury die besten Beiträge zusammengestellt. Auch in diesem Jahr war ein hoher Anteil an Einsendungen aus der Region Ostwestfalen-Lippe zu verzeichnen. Ein Umstand, der die Veranstalter besonders freut, zeigt er doch, dass das Filmhaus Bielefeld die Filmemacher der Region mit seinen Wettbewerbsthemen erreicht und die kreativen Kräfte zur Produktion anzuregen vermag. Gegen 23.30 Uhr verkündete die Jury die Sieger.

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In der Jury des Filmhauses saßen in diesem Jahr die Schauspielerin Doreen Nixdorf, der Regisseur Lukas Hielscher und die Journalistin Christine Panhorst. Die Jury zeichnete die folgenden Kurzfilme aus:
Der dritte Preis versehen mit einer Geldprämie in Höhe von 250,– € ging nach Bielefeld. Sandra Bernhardt und Bettina Natho tarnten ihren Beitrag als Seriendokumentation und machten die Umtriebe von vermeintlichen Zombies zum Thema ihres Films “Totgeschwiegen: geheime Fakten aus den Randgebieten der Gesellschaft, Folge 453 ZOMBIES”
Der zweite Preis und die damit verbundenen 500,– € verlieh die Jury an den Film „Monday – A German Lovestory” von Britta Strampe und Laura Klippel (Produktion), Sophie Linnenbaum (Regie), aus Berlin. Der Film zeigt den verzweifelten Versuch eines Neulings, sich in die verschworene Gemeinschaft eines Großbüros einzuleben.
Über den ersten Preis in Höhe von 750,– €, versehen mit der Skulptur „Der kleine Plumpe“, herrschte bei der Jury rasch große Einigkeit. „Panic Attack“ erreichte das Festival aus California/USA und ist ein Animationsfilm von Eileen O‘Meara. Wir sehen durch die Augen einer langsam panisch werdenden Frau, wie sich binnen Sekunden die ganze Welt gegen sie verschworen hat und sie in die Katastrophe treibt. Bei aller Sympathie für die Hauptfigur ist der Film voller Ironie und Bildwitz, die auch das Publikum begeisterten. Die Regisseurin schickte eine Videobotschaft an das Festival.

Moderatorin Marina Böddeker in Vertretung von Eileen O’Meara (1. Preis), Sandra Bernhardt (3.Preis), Judith Väth (2. Preis)

Moderatorin Marina Böddeker in Vertretung von Eileen O’Meara (1. Preis), Sandra Bernhardt (3.Preis), Judith Väth (2. Preis)

Der Förderpreis des Filmhauses wurde von Filmhaus-Vorstand Jochen Kopp verliehen. Die Filmhaus-Jury, bestehend aus Jörg Erber, Ronald Herzog, Jochen Kopp und Henning Poltrock, ging in diesem Jahr einen ungewöhnlichen Weg. Sie verlieh den Förderpreis gleich zweimal, da zwei OWL-Filme sich aus unterschiedlichen Gründen für den Förderpreis geradezu aufdrängten.
„Almans“ nimmt die Angst vor muslimischer Unterwanderung gekonnt auf die Schippe und führt augenzwinkernd den vermeintlichen Niedergang deutscher Kultur und deutscher Männlichkeit vor Augen. Der Film wurde von Ellen Hillebrands aus Bielefeld eingereicht. Eine ganze Gruppe steckt hinter der zweiten ausgezeichneten Produktion „Ein völlig soziales Leben“. Henrik Weber, Alina von Scheven, Ellen Sprenger und ihre Mitstreiterinnen inszenieren sich in einem One-Take als Abhängige der Social Media und thematisieren die digitale Manipulierbarkeit der persönlichen Identität.
Die Filmemacher haben nun die Möglichkeit, bei einem zukünftigen Filmvorhaben für 5 Drehtage auf das komplette Equipment des Filmhauses zurückgreifen zu können.
Das Publikum entschied sich bei seiner Wahl des besten Kurzfilms für „„Ein völlig soziales Leben““ und somit räumte die junge Produktionsgruppe um Henrik Weber, der für das Buch verantwortlich zeichnete, auch diesen Filmpreis ab. Das prall mit Geldspenden gefüllte „Bambi“ überreichte die souverän durch das Festivalprogramm führende Moderatorin Marina Böddeker.

Das Team erhält den Publikumspreis

Das Team erhält den Publikumspreis

Mit Blick auf das Feld der Preisträger fällt auf, dass in diesem Bilderbeben-Jahr fast ausschließlich weibliche Filmschaffende ausgezeichnet wurden. Insgesamt zieht das Filmhaus im Rückblick auf die 29 Wettbewerbe eine sehr positive Bilanz. Ronald Herzog vom Filmhaus-Vorstand erklärte, dass die Förderung der Filmkultur in der Region mit Projekten wie dem Bielefelder „Bilderbeben“ auf dem richtigen Weg sei. „Auch in diesem Jahr waren gerade auch die Filme aus der Region vielversprechend. Es gab wieder viele Erstlinge, die zum Teil starke Qualität aufwiesen. Hier bei unserem Wettbewerb treffen sich die Filmemacher der Region, lernen sich kennen, diskutieren und immer wieder kommt es auch zu Kooperationen und kreativen Zusammenschlüssen. Die Vernetzung der Szene und die Förderung des filmischen Nachwuchses wird durch solche Veranstaltungen bestens bewirkt.“

Die Jury, bestehend aus derSchauspielerin Doreen Nixdorf, der Journalistin Christine Panhorst und dem Regisseur Lukas Hielscher, überreicht am Freitag, dem 30.11.2018, beim „Bilderbeben“ im Theaterlabor die Preise. Insgesamt werden 1.500 Euro an die ersten drei Preisträger ausgeschüttet.

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Der erste Preis wird darüber hinaus mit der Skulptur „Der kleine Plumpe“ ausgezeichnet. Das Filmhaus vergibt für den besten Film aus OWL einen Förderpreis: Der Preisträger hat die Möglichkeit, das Filmhaus-Equipment fünf Tage lang für ein Filmprojekt zu nutzen. Das Publikum ist am Ende der Aufführung zur Abstimmung aufgerufen. Der Sieger beim Publikumspreis erhält das mit Spenden (hoffentlich) prall gefüllte Bambi.

Ab 20 Uhr heißt es „Leinwand frei!“ für die Filme der Juryauswahl. Die Zeremonie der Preisverleihung steigt gegen 23 Uhr.

Als Warm up laufen ab 19 Uhr die Filme aus OWL, die es nicht in die Juryauswahl geschafft haben. Durch den Abend führt die Journalistin Marina Böddeker.

Hier nun endlich der Trailer zum Kurzfilmwettbewerb 2018 „Verschwörung“

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Das Filmhaus Bielefeld bedankt sich bei allen Mitwirkenden am Trailer „Verschwörung“, die sich ehrenamtlich und professionell im Filmteam engagiert haben. Besonderer Dank gilt den Schauspielern Dotan Babajide, Rafael Addo und Marvin Schäfer, die einen unglaublich guten Job gemacht haben.

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Stefan Huben hat das Projekt durch intensive Koordination und Organisation möglich gemacht. Mit vollem Einsatz haben Christel Heermann, Maya Nolte und Alexander Scholten-Luchsen das Filmhaus-Foyer in ein gemütliches Wohnzimmer verwandelt.
Dem Kameramann Artur Klassen gebührt ein besonderes Lob. Er ist ein Philosoph, der sich tiefgründige Gedanken macht über das, was man sieht und was man spüren soll. Er hat den Trailer von der Idee bis hin zum Grading begleitet und mit sich mit Hand, Herz und Verstand eingebracht.

Unser Dank gilt außerdem der GAB Bielefeld und Florian Drees für die zur Verfügung gestellten super Requisiten.

Last but not least bedankt sich das Filmhaus Bielefeld bei unserem Autor und Regisseur Lukas Hielscher, der sich ohne Rücksicht auf Verluste in das Projekte stürzte und den Schaffensprozess mit Umsicht und positiver Energie geleitet hat.

Cast:
Darsteller: Dotan Babajide, Rafael Addo und Marvin Schäfer
Regie/Schnitt: Lukas Hielscher
Regieassistenz: Stefan Huben
Idee: Ronald Herzog
Kamera/Grading: Artur Klassen
Assistenz: Maurice Fellmer, Jan Lukas Fründ
Licht: Richard Beißel, Nico Schürer, Alexander Scholten-Luchsen
Ausstattung: Christel Heermann, Maya Nolte, Alexander Scholten-Luchsen
Produktion/Kostüm/Maske: Lena Westermann
Ton: Jann van Husen
Mischung: Alexander Fick
Location Support: Henning Poltrock

Dank an: Florian Drees, GAB Bielefeld
Musik: #Makeachange von K.I.R.K.

Ein Bericht zur Aufführung des 28. Bielefelder Kurzfilmwettbewerbs im Theaterhaus Tor 6

Auf dem Abendprogramm im fast ausverkauften Theaterlabor standen am 1.12.2017 insgesamt 41 kurze filmische Auseinandersetzungen mit dem Wettbewerbsthema „Rausch“.

Aus über 1.400 Einsendungen hatten eine Sichtungskommission und letztlich die Jury die besten Beiträge zusammengestellt. Auch in diesem Jahr war ein hoher Anteil an Einsendungen aus der Region Ostwestfalen-Lippe zu verzeichnen. Ein Umstand, der die Veranstalter besonders freut, zeigt er doch, dass das Filmhaus Bielefeld die Filmemacher der Region mit seinen Wettbewerbsthemen erreicht und die kreativen Kräfte zur Produktion anzuregen vermag. Gegen 23.30 Uhr verkündete die Jury die Sieger.

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In der Jury des Filmhauses saßen in diesem Jahr die Tänzerin Alina Meinold, der Regisseur Daniel Manns und die Medienpädagogin Eva Kukuk. Die Jury zeichnete die folgenden Kurzfilme aus:

 “Schlaflos” von David und Oliver Theurich, Berlin, erreichte den dritten Platz (250 €). In diesem Film gerät eine hypersensible Frau in einen Verfolgungsrausch, als ein Insekt ihren Schlaf stört.

Der zweite Preis (500,- €) wurde an den Film „Snapped” von Phillip Connolly aus Irland verliehen. Da sowohl der Juror Daniel Manns als auch der Preisträger nicht anwesend sein konnten, fand die Preisverleihung als mediale Inszenierung via Videobotschaft statt.
„Snapped“ ist eine Hommage an das Horrorgenre und inszeniert ein Paar in einem blutig-verbissenen Streit. Connolly nutzt als Stilmittel verfremdete Stills und einen verstörenden Score.

Den Sieg in Form von 750 Euro und der Trophäe „Der kleine Plumpe“ entführte Kai Stänicke nach Berlin. „Circle“ zeigt zwei Frauen in einer emotional höchst ungleichen Beziehung mit sadistischen Zügen. Stänicke ist der erste Preisträger, der den Hauptpreis bereits zum zweiten Mal erringen konnte.
Das Publikum entschied sich bei seiner Wahl des besten Kurzfilms für „Pipe Dream“, einem schwedischen Film von Normann Bjorvand aus Stockholm. Die Zuschauer entschieden sich mit großer Mehrheit für diesen Film, der Insassen einer Therapieeinrichtung in einem Rausch zwischen Genie und Wahnsinn inszeniert. Der Preis war mit einem vom Publikum mit Geldspenden prall gefüllten „Bambi“ dotiert.

Der Förderpreis des Filmhauses wurde von Filmhaus-Vorstand Jochen Kopp verliehen. Die Filmhaus-Jury bestehend aus Jörg Erber, Ronald Herzog, Jochen Kopp und Henning Poltrock befand „Ballonce“ von Jan-Niklas Kliewer als stärksten Beitrag aus Ostwestfalen-Lippe und hob in der Würdigung besonders die thematische Durcharbeitung und die verspielte Inszenierung hervor.

Der Medienstudent der Hochschule OWL in Lemgo hat nun die Möglichkeit, für ein kommendes Filmvorhaben für 5 Drehtage auf das komplette Equipment des Filmhauses zurückgreifen zu können.

Insgesamt zieht das Filmhaus im Rückblick auf die 28 Wettbewerbe eine sehr positive Bilanz. Ronald Herzog vom Filmhaus-Vorstand erklärte, dass die Förderung der Filmkultur in der Region mit Projekten wie dem Bielefelder „Bilderbeben“ auf dem richtigen Weg sei. „Auch in diesem Jahr waren gerade auch die Filme aus der Region vielversprechend. Es gab wieder viele Erstlinge, die zum Teil starke Qualität aufwiesen. Hier bei unserem Wettbewerb treffen sich die Filmemacher der Region, lernen sich kennen, diskutieren und immer wieder kommt es auch zu Kooperationen und kreativen Zusammenschlüssen. Die Vernetzung der Szene und die Förderung des filmischen Nachwuchses wird durch solche Veranstaltungen bestens bewirkt.“