Das Team rund um die 3 Dinos im Filmhaus-Kino

Livestream aus dem Filmhaus-Kino: Am 02. Oktober fand die Premiere zum 15. Kinder- und Jugendfilmwettbewerb als Youtube-Event statt. Um die 100 Mädchen und Jungen aus Ostwestfalen-Lippe hatten in diesem Jahr insgesamt 10 Kurzfilme im Filmhaus Bielefeld eingereicht. Durch die Online-Veranstaltung führte Alina Meinold, Bielefelder Schauspielerin und Moderatorin.

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Das Lichtwerk Gästebuch ist nun Online einsehbar. Der Scanner macht es möglich…Wir haben die Einträge aus den Jahren 1989 bis 1998 digitalisiert.

Mit dabei sind Pia Frankenberg, Christoph Schlingensief, Wim Wenders, Philip Gröning, Ralf Herforth, Henri Alekan, Karola Gramann, Elfi Mikesch, Kurt Scheel, Enno Patalas, Georg Seeßlen, Frieda Grafe, Dore O., Werner Nekes u.v.a.m. Wer sich für die Gäste in den frühen Jahren unseres Kinos „Lichtwerk“ interessiert wird bei Flickr fündig. Hier geht es zum Gästebuch.

Ein erfolgreiches und erfülltes Jahr geht im Filmhaus zu Ende. Passend zum Jahresausklang haben wir die Leuchtreklame an der August-Bebel-Straße mit LEDs runderneuert. Jetzt strahlt das Haus in neuem Glanz.

Das Filmhaus-Team wünscht entspannte Feiertage und einen kraftvollen Auftakt im neuen Jahr!

Im Rahmen des Projekts „Krise Trauma Hoffnung“ lädt das Theaterlabor den in London lebenden lettischen Dokumentarfilmer Egons Upitis ein, um seinen neusten Film „Frontier Church“ mit anschließendem Publikumsgespräch am Montag, 21.11.16, um 20 Uhr zu präsentieren. Eintritt frei.
„Frontier Church“ ist eine Reise durch den vom Krieg zerrüteten ukrainische Donbass an der Seite von Vater Dmytro, der seinen seelsorgerischen Dienst an der Front versieht. Der Film zeigt die gespenstische und surreale Athmosphäre der Region und die Beziehung ihrer Einwohner zur orthodoxen Kirche in Ritus und Alltag; er legt die Ängste und Zweifel der Soldaten offen und wirft ein Licht auf das Selbstverständnis eines Priesters im Krieg.

Am Mittwoch, dem 8. Juni 2016, lädt das Filmhaus Bielefeld zum Bielefelder Drehbuch Slam ins Filmhaus-Kino ein. Z

um zweiten Mal nach der Erfolgsveranstaltung im Jahre 2014 präsentieren filmbegeisterte Autoren ihre Drehbücher. Maximal 7 Minuten haben die zehn TeilnehmerInnen Zeit, das Publikum von der Qualität ihres künftigen Kurzfilms zu überzeugen. Möglichweise werden die Skripte auch mit verteilten Rollen von verschiedenen SprecherInnen vorgetragen. Das Feld der TeilnehmerInnen kommt aus der Region. Die Veranstaltung wird vom Autor und Schauspieler Sven Stickling moderiert, der zum Warm up des Slams eine Performance als „Opferlamm“ geben wird. Das vom Publikum ausgewählte Drehbuch wird mit der von Henning Poltrock gestalteten Skulptur „Am Set“ ausgezeichnet. Das Filmhaus-Kino verfügt über 63 Sitzplätze und es gibt keinen Kartenvorverkauf, denn der Eintritt ist frei. Veranstaltungsbeginn ist um 19 Uhr.

Auch der 2. Bielefelder Drehbuch Slam des Filmhauses Bielefeld war nach dem Auftakt im Jahr 2014 ein voller Erfolg. Am 8.6.2016 platzte das Filmhaus-Kino schier aus den Nähten, das Publikum fühlte sich bestens unterhalten und Moderator Sven Stickling sprühte vor Engagement.

Neun Bewerbungen von Autoren aus der Region waren mit Textproben im Filmhaus eingetroffen. Die Slam-Teilnehmer lieferten ansprechende Performances,  bei denen Requisiten, Filmmusiken und jede Menge Adrenalin zum Einsatz kamen. Manche Drehbücher wurden auch mit verteilten Rollen vorgetragen; insgesamt also ein recht avancierter Umgang mit den Texten. Das Publikum nahm die vielfältigen und bisweilen überraschenden Ideen mit großer Begeisterung auf und sparte nicht mit  Applaus, so dass die Abstimmung echt spannend wurde. Henning Worm gab mit einem absurden Kneipenpalaver den furiosen Einstand, gefolgt von einem mysteriösen Ehebruch, geschrieben und vorgetragen von Marc Kröger. Tanja Ackemann und Juliane Otto brachten eine moderne Version des Märchens vom Tapferen Schneiderlein zur Aufführung. Auch Wolfgang Ueding adaptierte Märchenmotive und ließ einen Vegetarier von seinem letzten äußerst blutigen Rückfall berichten. Gut kam auch der Stummfilm von Bernd Kegel an, in dem sich alles um eine Frisur aus Gips drehte. Am Ende des Vortragsparcours war das Publikum zur Abstimmung aufgerufen und wählte seine Favoriten.
Und das sind die Sieger beim 2. Bielefelder Drehbuch Slam: 3. Platz Tanja Ackemann und Juliane Otto mit „Fliege Acht“, 2. Platz Mićo Ivanović mit „Never break a Promise“, 1. Platz Henning Worm mit „Verfolgungsjagd mit Katze“.  Hauptpreisträger Henning Worm errang zum zweiten Mal die Skulptur „Am Set“ von Henning Poltrock. Für diesen Slam hatte Poltrock Filmaufnahmen für ein Bergdrama gestaltet und mit einem Roman von Luis Trenker kollagiert.
Die Organisatoren des Drehbuch Slams, Jörg Erber und Ronald Herzog vom Filmhaus Bielefeld, waren mit der Veranstaltung mehr als zufrieden: „ Wir wollen den Autoren der Region mit dem Drehbuch Slam ein Forum verschaffen und ihre Werke in die Diskussion bringen. Ein Drehbuch durchläuft vor der Umsetzung mehrere Umarbeitungsstationen. Wir hoffen natürlich, dass die Auseinandersetzung mit den Zuschauern die Autoren animiert, weiter an ihren Büchern zu arbeiten und sie zu perfektionieren. Es wäre schön, wenn wir demnächst die eine oder andere Verfilmung zu sehen bekämen.“
Auf dem Foto v.l.n.r.: Die Sieger beim 2. Bielefelder Drehbuch Slam im Filmhaus-Kino: Juliane Otto, Tanja Ackemann („Fliege Acht“), Moderator Sven Stickling, Mićo Ivanović  („Never break a Promise“), Henning Worm („Verfolgungsjagd mit Katze“)

 

Dein Drehbuch, deine Bühne, deine Performance.
Zeig uns, was in deinem Drehbuch steckt!

Ähnlich wie beim Poetry Slam hast du sieben Minuten Zeit, um eine Jury und das Publikum von deinem Drehbuch zu überzeugen. Ob getanzt, einfach vorgelesen oder spannend inszeniert – zeig den Zuschauern, warum ausgerechnet dein Drehbuch das Beste ist. Wer nicht allein oder selber sprechen möchte, kann dies auch im Team tun oder einen Vertreter benennen. Das Filmhaus Bielefeld sucht spannende Drehbuchentwürfe für Kurzfilme bis 10min Länge. Es muss kein fertig formatiertes Drehbuch sein, es sollte aber deutlich erkennbar sein, dass hier Bilder, Szenen und Dialoge in einem abgeschlossenen Rahmen entworfen wurden. Teilnehmende versichern, dass sie selbst die Rechte daran haben!
Anmeldungen mit Textprobe an das Filmhaus Bielefeld, Stichwort „Drehbuch-Slam“. Anmeldeschluss: 25.5.2016

Aufführung: Das Filmhaus lädt ein zum „2. Bielefelder Drehbuch-Slam“ am
Mittwoch, 8. Juni 2016, um 19Uhr im Filmhaus Kino.
Fotos zum „1. Bielefelder Drehbuch Slam“ 2014 [hier…]

Das Lichtwerk feierte im November 2015 sein 30jähriges Jubiläum. Statt gerührt in Tränen auszubrechen haben wir einmal tief in unserem Foto-Fundus gewühlt und sind auf Sehenswertes gestoßen. Wir haben auf unserer Flickr-Seite ein Album mit Erinnerungen aus dem Lichtwerk im Filmhaus an der August-Bebel-Straße und dem Lichtwerk im Ravensberger Park zusammengestellt. Viel Vergnügen beim Stöbern! (Kleiner Tip: Taschentuch parat halten!)

Und es gibt einen Jubel-Film! Die Filmhaus-Mitglieder Lisa Block und Hristiana Raykova von „pöapö Filmproduktion“ haben Freunde, Gäste, Mitarbeiter und andere mit dem Lichtwerk Verbundene vor der Kamera befragt. Entstanden ist ein spannender Einblick in die Rolle und Funktion des Lichtwerks in Bielefeld als Ort der Begegnung, der Kultur und natürlich des Films. Wir wünschen gute Unterhaltung bei „30 Jahre • 30 Stimmen • 30 Minuten“

Hier geht es zur Lichtwerk-Fotoschau

Am 25.2.2016 um 19 Uhr stellt Filmhaus-Mitglied Michael Ströter den Dokumentarfilm „Vier Danach“ im Filmhaus-Kino vor: Die Väter von Katharina, Marius und Malte starben an AIDS weil sie ein HIV-verseuchtes Präparate für Bluterkranke einnahmen. Die Filmemacherin Julia Geiß macht sich in diesem Dokumentarfilm auf die Suche nach den Vätern, die in aller Stille starben und erzählt an ihren Beispielen die Geschichte des sogenannten Bluterskandals.

In diesem Jahr feiert das Filmhaus-Kino „Lichtwerk“ ein doppeltes Jubiläum. Vor 30 Jahren eröffnete das Filmhaus an der August-Bebel-Straße ein Kino, das sich als notwendige Ergänzung zum Bielefelder Filmangebot verstand.

Das Lichtwerk wollte Filmgeschichte vermitteln und wichtige Dokumentarfilme zeigen. Regisseure und Genres wurden in umfangreichen Reihen vorgestellt. Innerhalb kurzer Zeit trauten sich die Kinomacher zur Programmerweiterung und so kamen bald auch Erstaufführungen auf die Leinwand. Gezeigt wurden Filme in den Formaten Super-8, 16- und 35mm. Wieder ein paar Jahre später kamen auch künstlererische Videos hinzu und die Medienkunst ergänzte das Angebot. Bis zu fünf Vorstellungen zeigten die Lichtwerker und die Kinderfilme wurden oft auch medienpädagogisch aufbereitet.

Die Lichtwergruppe plante bereits 2004 das Lichtwerk im Ravensberger Park: Matthias Goßmann, Ronald Herzog, Jürgen Hillmer.

Die Lichtwergruppe plante bereits 2004 das Lichtwerk im Ravensberger Park: Matthias Goßmann, Ronald Herzog, Jürgen Hillmer.

Als das „Lichtwerk“ sowohl in den technischen Möglichkeiten als auch ökonomisch an seine Grenzen gelangte, wurde eine intensive Suche nach räumlichen Alternativen angestrengt. Glückliche Umstände, kreatives Denken und politische Gespräche eröffneten 2003 erstmals die Möglichkeit einer qualitativen Verbesserung in mehgrfacher Hinsicht: mit dem Umbau der ehemaligen Tischlerei der Ravensberger Spinnerei zu einem Kinogebäude mit drei Sälen wagte das Filmhaus einen Schritt in eine ungewisse Zukunft.

Lichtwerk Baustelle 2005
Am 19. Januar 2006 eröffnete das „Lichtwerk im Ravensberger Park“ seine Pforten und eroberte die herzen der Filmliebhaber im Sturm.

Lichtwerk August 2007

Mit einem Empfang am 19.1.2016 hält das „Lichtwerk“ Rückschau auf seine erfolgreiche Kinogeschichte und möchte mit den „üblichen Verdächtigen“ aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Filmszene feiern.