Das zweite Jahr von SATT – ein Videoprojekt zum Thema „Lebenswelten Jugendlicher in Nord und Süd“ – ist sehr erfolgreich zu Ende gegangen. Es sind 37 Filme mit mehr als 250 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen entstanden. Das Team um Eva Kukuk, Aaron Scheer, Thorsten Lehmkühler, Jörg Erber, Toan Ngyen, Natalie Miklis, Nadine Zirbes, Matthias Cremer, Jens Kupsch, Julia Sewing, Julia Bader und Carsten Balsfulland waren an acht Schulen der Region im Einsatz, um in dreitägigen Workshops die Ideen der Beteiligten zu visualisiern. Auf einer speziellen Internetseite können Dokumente zu den Arbeitsphasen angesehen werden. In der letzten Phase von SATT, die noch bis April nächsten Jahres dauert, entsteht die Projektdokumentation und eine Material-DVD, beides hier im Filmhaus ab Mitte 2005 einsehbar.

Unter dem Motto „Mäuse, Menschen, Monster“ organisierte das Kinderfilm-Team Carmen Ruffer, Christiane Orywal, Simone Tenbusch und Sabine Kaiser vom 1.11. bis 8.11.1998 ein Kindertrickfilmfest voller Aktionen und Workshops.

Das Fest war erstmals eine Kooperation mit den Flebbe-Kinobetrieben. Das großes Abschlußfest konnte daher im „Astoria“ am Klosterplatz stattfinden. An der Gesamtfinanzierung sind der Fonds Soziokultur, der Feuerwehrtopf der Stadt Bielefeld, das Ministerium für Familie und Jugend, das Filmbüro NW und das Filmhaus Bielefeld beteiligt gewesen.

„Gut Drauf“ Videoaktionswoche für Kinder und Jugendliche vom 4.5. bis 12.5.1998 . Gemeinsam mit dem Bielefelder Jugendring und diesmal auch in Zusammenarbeit mit der Drogenberatung erstellen Teamer mit Videoequipment gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen Kurzfilme. Die Präsentation findet am 16.5. nachmittags im JZ Niedermühlenkamp statt. Als Organisatoren und Teamer sind seitens des Filmhauses Jörg Erber, Fabio Magnifico, Carmen Ruffer, Simone Tenbusch, Holger Sauer beteiligt gewesen

Im Jahre 1996 riefen der Bielefelder Jugendring und das Filmhaus Bielefeld zur Teilnahme an der dritten Videoaktionswoche auf.

Kinder und Jugendliche wurden aufgefordert, Filme zum Thema „Armut“ zu entwickeln. Die Initiatoren versprachen Unterstützung bei der Produktion durch VideoteamerInnen. Die eingereichten Filme wurden am 22. Juni 1996 im JZ der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Videoaktionswoche gehörte zu den ersten Medienpädagogischen Aktivitäten des Filmhauses und wurden in den folgenden Jahren weiterentwickelt.

Im Jahre 1995 riefen der Bielefelder Jugendring und das Filmhaus Bielefeld zur Teilnahme an der zweiten Videoaktionswoche auf.

Kinder und Jugendliche wurden aufgefordert, Filme zum Thema „Ex und Hopp“ zu entwickeln. Die Initiatoren versprachen Unterstützung bei der Produktion durch VideoteamerInnen. Die eingereichten Filme wurden am 3. Oktober 1995 im Kino „Lichtwerk“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Videoaktionswoche gehörte zu den ersten Medienpädagogischen Aktivitäten des Filmhauses und wurden in den folgenden Jahren weiterentwickelt.

Im Jahre 1998 riefen der Bielefelder Jugendring und das Filmhaus Bielefeld zur Teilnahme an der fünften Videoaktionswoche auf.

Kinder und Jugendliche wurden aufgefordert, Filme zum Thema „Gut drauf“ zu entwickeln. Die Initiatoren versprachen Unterstützung bei der Produktion durch VideoteamerInnen. Die eingereichten Filme wurden am 16. Mai 1998 im JZ Kamp der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Videoaktionswoche gehörte zu den ersten Medienpädagogischen Aktivitäten des Filmhauses und wurden in den folgenden Jahren weiterentwickelt.

Mediale – Mediale Stadtkultur in Bielefeld sichtbar und erlebbar machen. Das war die Zielsetzung der aktiven Medienarbeiter in Bielefeld im Okotber 1988.

Schauplatz dieser Ideen- und Projektbörse unter dem Motto „Zwischen Buchstabe und Bit“ war die Stadtbibliothek und das Filmhaus. (Super-8-)Filme, Hörspiele, Computerworkshops, Kabarett, Aktionsspiele für Kinder, Videos, Vorträge und Diskussionen füllten zwei gutbesuchte Tage. Im Organisationsteam war das Filmhaus mit Barbara Witych und Ronald Herzog vertreten. Zu dieser Zeit sprach die Szene u.a. über ISDN, Mailbox, Datex-P, BTX und diverse konkurrierende Videostandards. Im Filmhaus diskutierten Dieter Baacke, Robert Bramkamp, Helmut Hartwig, Kurt Johnen, Klaus Kreimeier, Iris Magdowski, Barbara Witych, Sigrid Zinser und Jürgen Heckmanns über die „Medienstadt Bielefeld“: „Welt am Draht – Funkstille vor Ort?“

Das erste Kinderfilmfest startete am 26. Juni 1988 im Filmhaus-Kino „Lichtwerk“. Auf Initiative der Lichtwerkerin Petra Wonsowitz zeigte das Lichtwerk alte und neue Filme für Kinder. Das Programm wurde medienpädagogisch mit vielen Mitmach- und Spielaktionen begleitet. Das Kinderfilmfest war eine Kooperation mit dem Kulturamt Bielefeld, dem Verein „Spielen mit Kindern“ und dem „Mobilen Kinder- und Jugendkino“. Der Beginn einer bis heute andauernden Tradition im „Lichtwerk„!