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DaVinci Resolve hat sich in den letzten Jahren als ein sehr effektives Tool für Farbkorrektur und visuelle Effekte bewährt und wird von vielen FilmproduzentInnen dafür geschätzt. Inzwischen hat sich aber auch der Editing Bereich von Resolve zu einer ernstzunehmenden Alternative für die Adobe-Produktlinie entwickelt.

Termin: Samstag, 14. Dezember 2019, 10-17Uhr,
Seminarleitung: Krischan Rudolph

Krischan Rudolph, B.A. Fotografie und Bildmedien, studierte an der FH Bielefeld Fotografie und arbeitet seither als freier Kameramann in der Werbung, Dokumentar und Spielfilm. Durch seine Arbeit als Colorist fing er an, DaVinci Resolve nicht nur als Color-Grading-Software zu nutzen, sondern auch um Projekte damit zu schneiden und so den kompletten Workflow innerhalb des Programms zu etablieren.

In diesem Tagesseminar stellt Krischan Rudolph die Grundfunktionen des Videoschnitts mit DaVinci Resolve 16 vor:
• Datenbanksystem
• Projekt anlegen
• Überblick Interface
• Organisieren und Vorbereiten des Schnittmaterials
• Klassische Schnitttechniken
• DaVinci Resolve spezifische Schnittfunktionen
• Color-Coding und Marker zur Organisation von langen Timelines
• wichtige Transitions und Effekte
• Textwerkzeuge
• Möglichkeiten zur Verbesserung der Abspielperformance
• Export
• Archivierung und Sicherung des Projekts

Teilnahmegebühren:
für Filmhaus-Mitglieder 25,-€, für Externe 75,-€
eine verbindliche Anmeldung ist notwendig:
erber@filmhaus-bielefeld.de

Am 20.11.2019 hat die diesjährige Bilderbeben-Jury im Filmhaus den Kurzfilm-Wettbewerb 2019 gesichtet und sich zu den Preisträgern Gedanken gemacht. In diesem Jahr saßen in der Jury: die Medienpädagogin und Trickfilmerin Katinka Sasse, der Filmemacher und Cutter Daniel Gerlich und der Mediendozent und Filmjournalist Denis Sasse.

Wer beim Wettbewerb einen Preis gewonnen hat, wird bei der öffentlichen Aufführunge des Wettbewerbs am 29.11.2019 im Theaterhaus Tor 6 bekannt gegeben. Das spannende Programm startet um 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 € (4 € erm.). Karten gibt es nur an der Abendkasse. Es gibt keinen Vorverkauf.

Aufführungsort: Theaterhaus Tor 6, Hermann-Kleinewächter-Str. 4, 33602 Bielefeld

Im Werkstattgespräch mit dem Tontechniker Tolga Yilmaz geht es um die optimale Tonaufnahme am Filmset. Im Bild sollte ein Mikrofon am besten unsichtbar sein und nicht für unnötige Ablenkung sorgen.  Tolga verrät uns seine Tricks beim Umgang mit drahtlosen Ansteckern, den sog. Lavalier-Mikros, und den Möglichkeiten der Tarnung.

Ein gutes und professionell installiertes Lavalier-Mikrofon fängt nichts außer der Stimme des Sprechenden ein. Wo und wie wird das Mikro z.B. bei einem T-Shirt, Kleid oder Anzug „unsichtbar“ installiert, ohne Störgeräusche zu produzieren?

Tolga Yilmaz ist freier Ton-Assi, tätig für TV-Berichterstattung und Spielfilm-Produktionen.

Mittwoch, 27.11.2019 von 19.00 bis 21.00 Uhr im Filmhaus Bielefeld

Kino und Werkstattgespräch mit der Filmemacherin und Künstlerin Juliane Henrich am Samstag, 23. November 2019.
Das Werkstattgespräch startet um 11 Uhr im Lichtwerkkino mit dem Filmessay “Aus westlichen Richtungen”.

Der Film geht von der kindlichen Frage aus, was „den Westen“ mehr sein lässt, als eine Himmelsrichtung. Und legt dann Spuren davon frei, wie er sich als Gesellschaftsmodell in die bundesrepublikanische Nachkriegsgeschichte und -architektur eingeschrieben hat. Lange Schwenks durch nicht verortbare westdeutsche Stadtansichten wechseln ab mit Innenaufnahmen eines Hauses im Prozess der Auflösung. In Fahrten über Autobahnen, Vorortstraßen und Industriegebiete werden die Schauplätze von Zersiedlung und autogerechter Stadt durchquert – zum Takt einer abstrakt-harmonischen Musik, die auf den Grundtönen der Tagesschau-Melodie basiert. In den Suchbewegungen des Films pendelt die Erzählerin zwischen Reflexionen über moderne Architektur und Eigentumsverhältnisse zu kleinteiligen Szenen aus der Kindheit und der weitergereichten Erinnerung an ein „eingeklemmtes Westdeutschland“ in der die Zeit der Eltern in einer K-Gruppe der 70er Jahre nachgezeichnet wird. Kristallisationspunkt ist immer wieder das Einfamilienhaus – von Adenauer und seinen Zeitgenossen als Bollwerk gegen den Osten angepriesen, schon von Engels als Mittel zur Eindämmung allen Aufbegehrens angeprangert. Trotz seiner Anzweiflung erscheint der Westen im Film auch als kindlicher Sehnsuchtsort, in dem „alle noch an das gleiche Fernsehprogramm angeschlossen waren.“
Zur Filmwebsite: „Aus westlichen Richtungen“

Zur Person: Juliane Henrich studierte Schreiben, Kunst und Film in Leipzig, Berlin und Jerusalem – u.a. bei Thomas Arslan, Heinz Emigholz, Avi Mograbi. 2012 schloss sie ihr Studium an der Universität der Künste in Berlin mit Auszeichnung ab.
Ihre Arbeit beschäftigt sich oft mit den sich ändernden Definitionen, die auf Orte angewendet werden. Die Filme und Videoinstallationen wurden auf internationalen Filmfestivals und Kunstausstellungen gezeigt, u.a. bei den Berliner Filmfestspielen (Berlinale), den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen, der Duisburger Dokumentarfilmwoche, dem ZKM Karlsruhe, Visions du Reél / Nyon, The Images Festival / Toronto und an verschiedenen Goethe-Instituten. DOC Buenos Aires und die Dokumentarfilmwoche Hamburg haben ihre Arbeiten in monografischen Shows gezeigt. 2018 war sie Artist-in-Residence in der Villa Aurora in Los Angeles.

Screenshot 2 zum Film "aus westlichen Richtungen"

Screenshot 2 zum Film „aus westlichen Richtungen“

Termin: Sa. 23.November, 11 bis 17 Uhr. Beginn im Kino „Lichtwerk“ im Ravensberger Park, anschließendes Werkstattgespräch „Dokumentarfilm Praxis“ im Seminarraum des Filmhaus Bielefeld.
Seminarteilnahme (incl. Kino-Ticket): 50,- €, für Filmhaus-Mitglieder 25,- €
Anmeldung bitte an: erber(at)filmhaus-bielefeld.de

 

Es ist wieder einmal geschafft: der aktuelle Kurzfilm-Workshop „Digital Cinema“ hatte vom 18. bis zum 20. Oktober seine heiße Phase. Nach langer Einarbeitung in die Technik und intensiver Arbeit am Drehbuch inszenierte ein ca. 25köpfiges Team die Geschichte um eine aufstrebende Indieband und ihre internen Konflikte.

Das Buch entwickelten u.a. Tanja Ackemann, Carsten Panitz, Mark Hassenzahl, Maurice Fellmer und Wolfgang Ueding. Unter der Regie von Carsten Panitz und mit Krischan Rudolph als Produktionsleiter legte das aus Anfängern und Fortgeschrittenen zusammengesetzte Filmteam die Geschichte punktgenau um. Vor der Kamera agierten Laura Parker, Luise Oevermann, Jan Hille, Michael Ritter mit großem Gespür für Melodie und Rhythmus. Die Workshopleitung lag bei Lena Westermann einmal mehr in guten Händen. Das Filmhaus-Studio konnte wie beim letzten Workshop im ehemaligen Handwerkerbildungszentrum eingerichtet werden. Das Filmhaus bedankt sich bei den lokalen Unterstützern: Milestones, Krispy Kebab, Leo Reinold Steuerberatung, Bäckerei Lechtermann, Emilio Vegetarische Küche, Carolinen, Extra Bluesbar, Gitarrenladen Det Moews und der Leiterin des Kulturamts der Stadt Bielefeld, Brigitte Brand. Die Fotos hat Artur Klassen gemacht: vielen Dank!

Der Workshop wird seit vielen Jahren gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW! Yeah!

Indiemusiker im Clinch

Textlernen am Drumset

Monitor am Set

Bewegte Bilder

 

ROOOAR, geschafft! Jeder Film ein echter Volltreffer! Am 05.09.2019 fand unsere Premiere des diesjährigen Wettbewerbs zum Thema „Volltreffer!“ statt. Über 100 Kinder und Jugendliche hatten mitgemacht und insgesamt zehn Filme eingereicht. Die Musical-Sängerin und Schauspielerin Alina Meinold moderierte die Veranstaltung im vollbesetzten Saal des Lichtkwerkkinos im Ravensberger Park.

Eine unabhängige Jury aus der Bielefelder Kulturlandschaft verlieh die drei goldenen Dino-Trophäen. Dieses Jahr bestand die Jury erstmals aus 5 Kindern und 3 Erwachsenen! Alle Mitglieder waren gleich stimmberechtigt. Juroren waren Mia Kreutz, Mia Vaupel, Anastasia Fradkin, Jasper Schneider, Mascha Brinkkötter (alles SchülerInnen), Albert Wittbrock (Artist und Zirkuspädagoge), Saskia Köhler (Theaterpädagogin) und Bastian Müller-Hennig (Mitarbeiter des Lichtwerkkinos). Ausnahmsweise gab es dieses Jahr zwei zweite Plätze .

Ausgezeichnet wurden folgende Filme:

1. Platz: „Coffee to Ghost“

Ein paar Jugendliche ärgern ihre Lehrerin. Diese versucht sich zu rächen, indem sie ihnen als Geist auflauert. Der Racheplan geht jedoch nach hinten los … Eingereicht von Modelierton e. V. / Kaleidoskop. TeilnehmerInnen: Sergej, Dewitt, Angelika, Camelone, Polina, Steve, Mikhail, Maxim, Nick, Jan, Sophia, Daniel.

2. Platz: „Der Verlierer“

Robin wird von seiner Klasse gemobbt. Doch eines Tages kommt eine neue Schülerin, die sein Leben verändert. Eingereicht von den Ferienspielen Heepen. Teilnehmerinnen: Vivien, Larinia, Liana, Timon, Tamina, Sarina, Evelyn.

2. Platz: „Denkste!“

In diesem Film werden ein paar lustige Vorurteile über verschiedene Länder vorgestellt. Eingereicht von Modelierton e. V. / Kaleidoskop. TeilnehmerInnen: Sergej, Dewitt, Angelika, Camelone, Polina, Steve, Mikhail, Maxim, Nick, Jan, Sophia, Daniel.

Wir bedanken uns wieder mal bei allen Teilnehmenden, unseren unverzichtbaren Teamenden und Helfenden, bei unserer großartigen Moderatorin Alina Meinold und natürlich bei den zahlreichen Zuschauern. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.

Euer Dino-Team (Katinka, Lena und Nils)

Zum Auftakt hatten sich bereits 250 Besucher auf dem Hof am Filmhaus eingefunden. Bestes Sommerwetter an einem Mittwochabend lud zum Aufenthalt im Freien ein. Nach einer Begrüßung startete das Filmprogramm mit dem Spielfilm „Exkursion“, der aktuellen Workshop-Produktion aus dem Filmhaus.

Danach ging es mit dem mobilen Kino auf den Parcours. Diesmal waren die Stationen: Rathaus, Leineweberpark, Klosterplatz und Kunsthallenpark. Das Picknick am Klosterplatz war wieder einmal ein voller Erfolg: die Proviant-Tüten gingen weg wie warme Semmeln. Vielen Dank an das großartige Publikum, das Filmhaus-Team und natürlich an die quirlige Filmszene, ohne deren Filme wir nichts gesehen hätten.
(Mehr von den sehr guten Fotos von Stefan Huben und Artur Klassen bei flickr )

Die Produktionsgruppe „Zebrapapagei“ hat in diesem Jahr den Trailer zum Kurzfilmwettbewerb „Bilderbeben“ produziert. Leichtsinnigerweise wird ein Fahrstuhl überstrapaziert. Kann das wirklich gut gehen?

Dank an Jan-Aiko Tag, Christian Ebmeier, Jan-Henrik Gerdener und das gesamte Team. [mehr…]

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Der Rayzr MC 400 ist eine dimmbare LED Flächenleuchte. Der Scheinwerfer steht für perfekte Farbwiedergabe von Weißlicht sowie des gesamt Farbspektrums.  Mit 400 Watt ist dies das leistungsstärkste Modell aus der Rayzrs-Serie von kompakten Multi Color RGBWWW Soft LED Panels.

Die Farbtemperatur kann frei zwischen 2.400K und 9.900K gewählt werden. Weiterhin verfügt der Rayzr MC 400 über eine +/- Feinjustage für den Grün und Magentawert und kann von 100% auf 0% gedimmt werden. Das aktive Kühlsystem gewährleistet einen ultraleisen Betrieb. Das Panel hat ein Format von 60 x 30cm. Dieser Rayzr verfügt weiterhin auch über ein Repertoir von vorinstallierten Lichteffekten wie zb. Party, Kerze, Club, Polizei, Feuerwehr, Blitzlicht, Feuer, TV. Die Leistungsmöglichkeiten sind vergleichbar mit dem Arri Skypanel S60-C.

Weitere Informationen und die Buchungsmöglichkeit finden Sie [hier…]

Um Einsteiger zu ermutigen und ihnen Kontakt zu Gleichgesinnten zu ermöglichen, bietet das Filmhaus erstmalig am 21.8. um 18 Uhr ein Treffen zum Brainstorm zum Bilderbeben-Wettbewerbsthema „Leichtsinn“ an.

Bei diesem Termin können Ideen geschmiedet, vorgestellt und kommentiert werden. Mit dem Kurzfilmwettbewerb möchte das Filmhaus die regionale Filmszene zusammenbringen und vernetzen. Wer sich noch nicht so dazugehörig fühlt oder gerne noch Kontakte knüpfen möchte oder sein Team verstärken möchte, ist eingeladen beim „Leichtsinn“-Brainstorm teilzunehmen.
Anmeldung über mail(at)filmhaus-bielefeld.de oder 0521-177757

Worum könnte es bei diesem Thema gehen? Ein jugendlicher Post in den Social Media holt uns beim Vorstellungsgespräch ein. Der Großkredit erweist sich als Strangulation, da die Jobzusage zurückgezogen wurde. Der ausgelassene Kopfsprung am See endet als tödlicher Unfall mit Felskontakt. Das Risiko spielt keine Rolle: wir sind Optimisten und es wird schon nichts passieren. Und wenn doch etwas schiefgeht, zucken wir mit den Schultern und fragen überrascht: „Wer konnte das ahnen?“ In diesem Jahr wünscht sich das Filmhaus Kurzfilme zum Thema „Leichtsinn“. Ein „Happy End“ ist da nicht unbedingt zu erwarten …