Regisseur Giulio Ricciarelli stellt am Freitag, 14. November 2014, um 19 Uhr seinen Film „Im Labyrinth des Schweigens“ vor. Sein Film behandelt die Vorgeschichte der Frankfurter Auschwitz-Prozesse. Heute kaum noch vorstellbar, dass die westdeutsche Nachkriegswelt sich kaum Fragen zu den Tätern stellte, die die Verbrechen in den KZs befahlen und ausführten. Tatsächlich konnten viele Täter abtauchen oder sich durch Leumundszeugnisse ein unbehelligtes Leben sichern. Die Bereitschaft zur Aufklärung war auch im Justiz-Apparat nur schwach ausgeprägt.