Der seit 1988 verliehene Murnau-Preis geht 2012 an den finnischen Regisseur Aki Kaurismäki. Zuletzt war von Kaurismäki der Film „Le Havre“ in unseren Kinos zu sehen.

In der Begründung der Jury liest man über den  wortkargen Filmgestalter: „Kaurismäki, der als „Melancholiker des Autorenfilms“ gilt, gehörte mit seinen sparsam, in schneller Folge gedrehten Filmen lange Zeit zu den produktivsten Filmschaffenden. Mittlerweile macht er sich rar: mit Meisterwerken, die er im Mehrjahresabstand fertigstellt. Ihm gelingen lakonische moderne Märchen ohne Goldregen und Königskinder, dafür mit einfachen Menschen – Außenseitern, die das äußere Glück der Welt nur wenig bescheint.“ Das Filmhaus mit seinem Kino „Lichtwerk“ ist Aki Kaurismäki und seiner Filmfamilie schon seit 1988 verfallen. Unter dem Motto „Villealfa zu Gast im Lichtwerk“ zeigte das „Lichtwerk“ von Aki Kaurismäki die Filme „Schatten im Paradies“, „Hamlet macht Geschäfte“ und die Dostojewski-Adaption „Schuld und Sühne“ als Erstaufführungen. [mehr…]