Beiträge

Auf dem Abendprogramm im gut besuchten Theaterlabor standen am 30.11.2018 insgesamt 33 kurze filmische Auseinandersetzungen mit dem Wettbewerbsthema „Verschwörung“. Aus 49 Einsendungen hatte die Jury die besten Beiträge zusammengestellt. Auch in diesem Jahr war ein hoher Anteil an Einsendungen aus der Region Ostwestfalen-Lippe zu verzeichnen. Ein Umstand, der die Veranstalter besonders freut, zeigt er doch, dass das Filmhaus Bielefeld die Filmemacher der Region mit seinen Wettbewerbsthemen erreicht und die kreativen Kräfte zur Produktion anzuregen vermag. Gegen 23.30 Uhr verkündete die Jury die Sieger.

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In der Jury des Filmhauses saßen in diesem Jahr die Schauspielerin Doreen Nixdorf, der Regisseur Lukas Hielscher und die Journalistin Christine Panhorst. Die Jury zeichnete die folgenden Kurzfilme aus:
Der dritte Preis versehen mit einer Geldprämie in Höhe von 250,– € ging nach Bielefeld. Sandra Bernhardt und Bettina Natho tarnten ihren Beitrag als Seriendokumentation und machten die Umtriebe von vermeintlichen Zombies zum Thema ihres Films “Totgeschwiegen: geheime Fakten aus den Randgebieten der Gesellschaft, Folge 453 ZOMBIES”
Der zweite Preis und die damit verbundenen 500,– € verlieh die Jury an den Film „Monday – A German Lovestory” von Britta Strampe und Laura Klippel (Produktion), Sophie Linnenbaum (Regie), aus Berlin. Der Film zeigt den verzweifelten Versuch eines Neulings, sich in die verschworene Gemeinschaft eines Großbüros einzuleben.
Über den ersten Preis in Höhe von 750,– €, versehen mit der Skulptur „Der kleine Plumpe“, herrschte bei der Jury rasch große Einigkeit. „Panic Attack“ erreichte das Festival aus California/USA und ist ein Animationsfilm von Eileen O‘Meara. Wir sehen durch die Augen einer langsam panisch werdenden Frau, wie sich binnen Sekunden die ganze Welt gegen sie verschworen hat und sie in die Katastrophe treibt. Bei aller Sympathie für die Hauptfigur ist der Film voller Ironie und Bildwitz, die auch das Publikum begeisterten. Die Regisseurin schickte eine Videobotschaft an das Festival.

Moderatorin Marina Böddeker in Vertretung von Eileen O’Meara (1. Preis), Sandra Bernhardt (3.Preis), Judith Väth (2. Preis)

Moderatorin Marina Böddeker in Vertretung von Eileen O’Meara (1. Preis), Sandra Bernhardt (3.Preis), Judith Väth (2. Preis)

Der Förderpreis des Filmhauses wurde von Filmhaus-Vorstand Jochen Kopp verliehen. Die Filmhaus-Jury, bestehend aus Jörg Erber, Ronald Herzog, Jochen Kopp und Henning Poltrock, ging in diesem Jahr einen ungewöhnlichen Weg. Sie verlieh den Förderpreis gleich zweimal, da zwei OWL-Filme sich aus unterschiedlichen Gründen für den Förderpreis geradezu aufdrängten.
„Almans“ nimmt die Angst vor muslimischer Unterwanderung gekonnt auf die Schippe und führt augenzwinkernd den vermeintlichen Niedergang deutscher Kultur und deutscher Männlichkeit vor Augen. Der Film wurde von Ellen Hillebrands aus Bielefeld eingereicht. Eine ganze Gruppe steckt hinter der zweiten ausgezeichneten Produktion „Ein völlig soziales Leben“. Henrik Weber, Alina von Scheven, Ellen Sprenger und ihre Mitstreiterinnen inszenieren sich in einem One-Take als Abhängige der Social Media und thematisieren die digitale Manipulierbarkeit der persönlichen Identität.
Die Filmemacher haben nun die Möglichkeit, bei einem zukünftigen Filmvorhaben für 5 Drehtage auf das komplette Equipment des Filmhauses zurückgreifen zu können.
Das Publikum entschied sich bei seiner Wahl des besten Kurzfilms für „„Ein völlig soziales Leben““ und somit räumte die junge Produktionsgruppe um Henrik Weber, der für das Buch verantwortlich zeichnete, auch diesen Filmpreis ab. Das prall mit Geldspenden gefüllte „Bambi“ überreichte die souverän durch das Festivalprogramm führende Moderatorin Marina Böddeker.

Das Team erhält den Publikumspreis

Das Team erhält den Publikumspreis

Mit Blick auf das Feld der Preisträger fällt auf, dass in diesem Bilderbeben-Jahr fast ausschließlich weibliche Filmschaffende ausgezeichnet wurden. Insgesamt zieht das Filmhaus im Rückblick auf die 29 Wettbewerbe eine sehr positive Bilanz. Ronald Herzog vom Filmhaus-Vorstand erklärte, dass die Förderung der Filmkultur in der Region mit Projekten wie dem Bielefelder „Bilderbeben“ auf dem richtigen Weg sei. „Auch in diesem Jahr waren gerade auch die Filme aus der Region vielversprechend. Es gab wieder viele Erstlinge, die zum Teil starke Qualität aufwiesen. Hier bei unserem Wettbewerb treffen sich die Filmemacher der Region, lernen sich kennen, diskutieren und immer wieder kommt es auch zu Kooperationen und kreativen Zusammenschlüssen. Die Vernetzung der Szene und die Förderung des filmischen Nachwuchses wird durch solche Veranstaltungen bestens bewirkt.“

Feierliche Stimmung war angesagt bei der Aufführung des Film- und Videowettbewerbs im Theaterlabor. Handelte es sich doch um die 20.Auflage dieser Erfolgsveranstaltung des Bielefelder Filmhauses. Neben glücklichen Siegern, sektbeschwingtem Publikum und erschöpften Veranstaltern gab es zum Jubiläum eine Riesentorte mit dem Motto des diesjährigen Festivals: „Gratuliere!“

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Auf dem Abendprogramm im voll besetzten Theaterlabor standen am 27.11.2009 insgesamt 35 kurze filmische Auseinandersetzungen mit dem Wettbewerbsthema „Feiern“.  Aus fast 60 Einsendungen hatte die Jury nach einer Vorauswahl durch das Filmhaus die besten Beiträge zusammengestellt. Ab 18 Uhr ging zuerst die OWL Auswahl mit 14 Filmen an den Start. Auch in diesem Jahr war ein hoher Anteil an Einsendungen aus der Region Ostwestfalen-Lippe zu verzeichnen. Ein Umstand, der die Veranstalter besonders freut, zeigt er doch, dass das Filmhaus Bielefeld die Filmemacher der Region mit seinen Wettbewerbsthemen erreicht und die kreativen Kräfte zur Produktion anzuregen vermag. Besonders erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass auch viele Schüler sich an diesem Thema versuchten. Leider stellte der enorme Andrang die Veranstalter vor das Problem, nicht mehr alle Filme aus der Region zur Aufführung bringen zu können.  Gegen 23.30 Uhr verkündete die Jury die Sieger. In der Jury des Wettbewerbs saßen in diesem Jahr die Kölner Trickfilmproduzentin Dorothea Mersmann, der Bielefelder Autor und Musiker Sacha Brohm und der WDR Studioleiter Ralf Becker. Insgesamt verteilten sie 1.500 Euro Preisgeld und zeichneten die folgenden Kurzfilme aus:

“Die Auferstehung des Silvanus”, von Michel Esselbrügge, Bielefeld erreichte den dritten Platz (250 €). Das junge Team um Michel Esselbrügge feierte vor der Kamera den römischen Waldgott und erlebte eine für manche Teilnehmer tragische Verwandlung in Knetfiguren.

Der zweite Preis (500,- €) wurde an den Film „Hi Tiger!“ von Paul Leger, Bielefeld verliehen. Das Publikum erlebte ein technisch versiertes Musikvideo in exquisitem Retrolook.

Den Sieg in Form von 750 Euro und der Trophäe „Der kleine Plumpe“ entführten die Filmemacher Hagen Klaile und Florian Gerding nach Bremen. Ihr Film mit dem lakonischen Titel „Muss besser werden“ zeigt einen von einer Feier komplett erschöpften Mann, der den Hals nicht voll kriegen kann.

Der Sonderpreis des evangelischen Johanneswerks, einen all-inclusive Besuch im Berliner Filmmuseum, ging nach Espelkamp an den Filmemacher Daniel Littau. Sein Film „Was bedeutet Weihnachten für Dich?“ beschäftigte sich mit der Läuterungen eines Mannes, für den das Fest der Liebe nichts bedeutet.

Der Förderpreis des Filmhauses wurde vom Bielefelder Kameramann Henning Poltrock verliehen und ging ebenfalls an Daniel Littau, diesmal allerdings für seinen Film „Second Chance“, der die Filmhaus-Jury vor allem durch die genaue Kameraarbeit und die gute Bildgestaltung überzeugte. Der Preisträger hat nun die Möglichkeit, für 5 Drehtage auf das komplette Equipment des Filmhauses zurückgreifen zu können.

Wieder einmal als heimlicher Höhepunkt des Abends gestaltete sich die Verkündung des Publikumspreises. Die Entscheidung der Jury wurde insofern bestätigt, dass sich „Die Auferstehung des Silvanus“ auch als Publikumsfavorit durchsetzen konnte. Michel Esselbrügge und das gesamte Filmteam nahmen das mit Geldspenden prall gefüllte Bambi mit großem Jubel entgegen.

Bilderbeben 2009 "Feiern"

Insgesamt zieht das Filmhaus im Rückblick auf die 20 Wettbewerbe eine sehr positive Bilanz. Ronald Herzog vom Filmhaus-Vorstand erklärte, dass die Förderung der Filmkultur in der Region mit Projekten wie dem Bielefelder Videowettbewerb auf dem richtigen Weg sei. „Hier bei unserem Wettbewerb treffen sich die Filmemacher der Region, lernen sich kennen, diskutieren und immer wieder kommt es auch zu Kooperationen und kreativen Zusammenschlüssen. Die Vernetzung der Szene und die Förderung des filmischen Nachwuchses wird durch solche Veranstaltungen bestens bewirkt.“

Bei der Aufführung des Wettbewerbs am 2.12.2006 in Bielefeld wurden folgende Filme prämiert:

1. Preis (750,– € und Trophäe „Der kleine Plumpe“): „Occupied“ von Christian Filek, Wien
2. Preis (500,– €) „Der Sprung ins Leere“ Tolga Yilmaz et al., Bielefeld
3. Preis (250,– €) „Nach Neun kommt Zehn“ Jörn Möllenkamp, Kassel
Publikumspreis “Straßenkreuzer” Jörg Schwarze, Lübeck
Sonderpreis des Ev. Johanneswerks „Straßenkreuzer“ Jörg Schwarze, Lübeck

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Schon der Wettbewerbstrailer machte deutlich: Das Risiko lauert überall, selbst bei allergrößter Vorsicht und bei Beachtung aller Schutzmaßnahmen ist niemand vor bösen Überraschungen gefeit. Man durfte gespannt sein, auf welche Weise sich die Teilnehmer am 17. Film- und Videowettbewerb dem Thema genähert hatten. Auf dem Abendprogramm am 2.12.2006 standen insgesamt 37 kurze filmische Auseinandersetzungen mit dem brisanten Wettbewerbsthema. Aus 70 Einsendungen hatte die Jury nach einer Vorauswahl durch das Filmhaus die besten Beiträge zusammengestellt. Ab 18 Uhr ging zuerst die OWL Auswahl mit 17 Filmen an den Start. Auch in diesem Jahr war ein hoher Anteil an Einsendungen aus der Region Ostwestfalen-Lippe zu verzeichnen. Ein Umstand, der die Veranstalter besonders freut, denn dieser Umstand zeigt, dass das Filmhaus Bielefeld die Filmemacher der Region mit seinen Wettbewerbsthemen erreicht und die kreativen Kräfte zur Produktion anzuregen vermag. Besonders erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass auch viele Schüler sich an diesem Thema versuchten. Leider stellte uns der enorme Andrang vor das Problem, nicht mehr alle Filme aus der Region zur Aufführung bringen zu können.

Gegen 23 Uhr verkündete die Jury die Sieger. Die Jury, bestehend aus Jana Duda (Grafik-Designerin, Videokünstlerin, Musikerin), Olga Elena Ost (Theaterregisseurin, Filmemacherin) und Christina Nagel (WDR Studio Bielefeld) zeichnete die folgenden Kurzfilme aus:

„Nach Neun kommt Zehn“ von Jörn Möllenkamp erreichte den dritten Platz (250 €). Möllenkamp inszeniert auf subtile Weise die Spannungen eines jungen Paares in der frisch bezogenen Wohnung. Der Film ist subtil inszeniert, verzichtet zwar auf Dialoge, nicht aber auf eine aussagestarke Tonspur.

Der zweite Preis (500,- €) wurde von Olga Elena Ost an die Gruppe um Tolga Yilmaz für „Der Sprung ins Leere“ verliehen. Ein Animationsfilm über die waghalsigen Abenteuer eines Tropfens, der an der Universität Bielefeld entstanden war.

Den Sieg in Form von 750 Euro und der Trophäe „Der kleine Plumpe“ trug „Occupied“ von Christian Filek davon. Der Wiener Filmemacher führt die Zuschauer mit seinem in einem Flugzeug spielenden Film auf eine falsche Fährte, indem er suggeriert, seine Protagonistin bereite einen Terroranschlag vor. Auch in diesem Film verzichtet die Regie auf Dialoge und verlässt sich auf die Bildinszenierung.

Bilderbeben Flyer Risiko 2006

Bilderbeben Flyer Risiko 2006

Der Sonderpreis des Evangelischen Johanneswerks, einen all-inclusive Besuch im Berliner Filmmuseum, ging an „Straßenkreuzer“, einen „Tierfilm“ aus Lübeck. Jörg Schwarze beobachtet ein Schneckenpaar beim Rendezvous mitten auf einer Landstraße. Der mit viel Suspense und Charme gemachte Film überzeugt auch das Publikum und errang die meisten Stimmen bei der Abstimmung zum Publikumspreis. Schwarze nahm das mit Geldspenden prall gefüllte Bambi sichtlich bewegt entgegen.

Am Montag, 4.12.2006 berichtete der WDR in seinem Lokalfenster Ostwestfalen-Lippe über den Wettbewerb und strahlte den Beitrag „Der Sprung ins Leere“ aus.

Bilderbeben Sieger Thema Glauben 2002

Am Freitag, dem 19.11.2002 wurden die Gewinner des diesjährigen Film- und Videowettbewerbs gekürt. WDR und Filmhaus Bielefeld luden hierzu erstmalig ins Theaterlabor. In diesem Jahr waren bundesweit Beiträge unter dem Motto „Zeichen & Wunder“ Filme zum Thema „Glauben“ gefordert. Aus insgesamt 79 Einsendungen wählte die Jury, Sabine Voelker (Psychologin und Therapeutin), Thilo Gosejohann (Filmemacher) und Michael Thamm (WDR), drei Siegerbeiträge aus.

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Den dritten Platz (dotiert mit 250,– €) belegte der Film „Jesus in Babylon“ von Markus Frohnhöfer aus Frankfurt/M. Der zweite Platz ging ebenfalls nach Frankfurt: Zora Hagedorn konnte sich mit „Fliegen Fliegen“ über 500,– € Prämie freuen. Der Hauptpreis, die Skulptur „Der kleine Plumpe“ (benannt nach dem in Bielefeld als F.W. Plumpe geborenen Regisseur Murnau) und 750,– € Preisgeld gingen an die Filmgruppe um Melanie Maltese, Jens Kupsch und Karsten Benger aus Bielefeld mit dem Beitrag „Scratch the Surface“.
Über 300 begeisterte Zuschauer sorgten darüber hinaus mit ihren Geldspenden für ein randvolles „Bambi“, eine Trophäe, die als Publikumspreis des Film- und Videowettbewerbs verliehen wird. Wie so oft in der 13jährigen Tradition der Veranstaltung ging dieser Preis ebenfalls an den Hauptpreisträger. Das Team von „Scratch the Surface“ hatte somit doppelten Grund zur Freude. Der Siegerfilm wurde bereits am 30.11.2002 im Lokalfenster OWL des WDR ausgestrahlt. Als Studiogast war Melanie Maltese zum Interview eingeladen.Der erstmalig vergebene Sonderpreis des Evangelischen Johanneswerks e.V. ging an den Film von Hendrik Kley „Glaubst Du wirklich“. Der Preisträger erhielt eine Bahnreise nach Berlin mit Übernachtung für zwei Personen und Besuch im Deutschen Filmmuseum.

Bilderbeben Flyer Glauben 2002

Bilderbeben Flyer Glauben 2002

In der OWL-Auswahl waren in diesem Jahr 20 Filme zu sehen. Da wir das OWL-Programm nicht noch einmal zu einem Mammut-Programm (wie im letzten Jahr) werden lassen wollten, haben wir uns entschlossen, auch in der OWL-Auswahl anhand der Jurybewertungen die Anzahl der Beiträge auf ein handhabbares Maß zu reduzieren. Das Team, das im Theaterlabor alles reibungslos über die Bühne brachte, bestand aus André Seeba, Henning Poltrock, Jörg Erber, Matthias Goßmann, Sascha Huch, Fabio Magnifico, Jann van Husen und Pia Heise. Vielen Dank Euch allen! Für die Mitwirkung am Wettbewerbs-Trailer bedankt das Filmhaus sich bei allen Beteiligten! Finanziell wurde der Wettbewerb unterstützt vom Filmbüro NW und WDR Bielefeld. Vielen Dank!

Die Resonanz auf den Film- und Video-Wettbewerb „Geschwindigkeit“ war riesig. Insgesamt gingen 127 Beiträge ein.
Die Show im JZ Kamp begann bereits um 16.30 Uhr. In der OWL-Auswahl waren 150 Minuten Material zu sehen.

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In der Juryauswahl (Jury: Christiane Heuwinkel, Kunsthalle Bielefeld, Manfred Kulecki, WDR, und Martina Wessel, BIVISIO) belegte der Film „Bitte warten Teil 2“ von Lale Nalpantoglu aus Köln den dritten Platz. Der zweite Platz ging nach Berlin: Sven Knauth konnte sich mit „Grüßt uns’re Berge“ über 1000,- DM Prämie freuen. Der Hauptpreis, „Der kleine Plumpe“ (benannt nach dem in Bielefeld als F.W. Plumpe geborenen Regisseur Murnau) und 1500,- DM Preisgeld gingen an die Filmgruppe um Jens Kupsch aus Bielefeld mit dem Beitrag „Sabotage“. Das Publikum entschied sich mit großer Mehrheit ebenfalls für die Auszeichnung von „Sabotage“. Die Filmgruppe, bestehend aus Melanie Maltese, Carsten Benger, Christian Großekathöfer, Jan Hein, Jens Kupsch, Dirk Döding und Daniel Klenke, freute sich riesig.

In der Jury saßen diesmal Christane Heuwinkel (Filmemacherin), Martina Wessel (Journalistin), Manfred Kulecki (Redakteur WDR). 120 Filme wurden beurteilt. Christiane Heuwinkel bekannte in ihrer Laudatio: „Ein kühler Sabotage-Thriller, ein anrührender Bergfilm ohne Enzian und eine amüsante Warteschleife als Preisträgerfilme rissen unsere (…) Leiber von den Sitzen, und jubelnd brach es aus uns heraus. „Das Tempo dieser Zeit ist keine Kleinigkeit!““

„Verschwörung der Chromosomen“ war das animierende Motto zum Bilderbeben. Als Thema hatten sich die Veranstalter die Familie ausgeguckt: „Schickt uns bewegte und bewegende Familienbilder, digital animierte Stammbäume mit böser Schwiegermutter, Familiensagas mit Big Brother Touch! Filmt die Familie der Zukunft oder das, was von ihr übrig bleiben wird!“ So lautete es in der Einladung zum Kurzfilmwettbewerb im Jahr 2000.

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Gewinner:

1.Platz „Die Jimbo Jones Show“
(Daniel Klenke, Carsten Benger, Jens Kupsch, Christian Großekathöfer, Thorsten Tietz)

2.Platz „Bestandsaufnahme – Eine Geschichte nur in Erbstücken“
(Katharina Timmer)

3.Platz „No Familia“
(The Helly Film Company: Sabine Herwig, Almuth Goldtammer, Daniela Gigl, Andrea Behrendt, Lydia Wesemann)

Publikumspreis: „Die Jimbo Jones Show“
(Daniel Klenke, Carsten Benger, Jens Kupsch, Christian Großekathöfer, Thorsten Tietz)

Trailer Familie

Szenenfoto aus dem Bilderbebentrailer „Familie“

Die Aufführung der Filme des 10. Kurzfilm-Wettbewerbs war der große Tag der Gruppe „Fatal Film“. Die fünfköpfige Filmcrew hatte unter dem Titel „Blickpunkt: Gesundheit“ eine Persiflage auf ein TV-Infoformat produziert und ins Rennen um die Preise geschickt.

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Bei der Bekanntngabe der Preisträger rechneten sich die Filmer zuerst Chancen aus. Als aber nur noch der erste Platz offen war, machte sich Enttäuschung breit. Doch als dann ihr Filmtitel als Gewinner des Hauptpreises verkündet wurde, brachen alle Dämme und der Jubel war gewaltig. Einmal auf der Bühne geehrt blieben sie auch noch zur Verkündung des Publikumspreises und da blieb ihnen der Mund offen stehen: die Zuschauer erkannten ebenso wie die Jury die Qualität ihres Films und gaben ihm ihre Stimme. „Fatal-Film“ nahm an diesem Abend die Skulptur „Der kleine Plumpe“ und den Publikumspreis „Bambi“ für ein Jahr mit nach Hause.

Bilderbeben Aufführungsflyer 1999

Bilderbeben Aufführungsflyer 1999

Gewinner:

1.Platz „Blickpunkt: Gesundheit“
(Fatal Film – Dirk Henkel, Daniel Höner, Sebastian Müller, Matthias Schönebäumer, André Schrammen)

2.Platz „Zwei Frauen, eine Familie, ein Handicap“
(Beate Groß, Angelika Filius)

3.Platz: „Der Glaube allein schützt nicht“
(Martin Ruppert)

Publikumspreis: „Blickpunkt: Gesundheit“
(Fatal Film – Dirk Henkel, Daniel Höner, Sebastian Müller, Matthias Schönebäumer, André Schrammen)

„Seid umschlungen, Millionen!“ lautete das Motto zu diesem Bilderbeben in Anlehnung an Dagobert Ducks Lieblingsausruf vor dem Sprung ins prall gefüllte Talerbad.In der Ausschreibung heißt es: „Wenn die Mark nur noch 50 Pfennig wert ist, ergreift uns Panik. GEld gehört wie selbstverständlich zu unserem Leben. Wir erwarten Beiträge, die sich darüber wundern. Oder nach Antworten suchen: Stinkt Geld wirklich nicht? Wo arbeitet Geld? Warum macht Geld allein nicht glücklich? Wir hoffen auf wertvolle Visionen, Rezessionsreportagen und vergnügliche Finanzkritik.“

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Über den Siegerfilm von Jörg Reddemann schrieb die Neue Westfälische: „Geld macht viel Arbeit. Zumindest dem kleinen Knetgummimänchen, das im Inneren der Apparatur unermüdlich schuftet, bügelt, wäscht und schleppt, um uns die frischen, blütenrein duftenden Scheine zu servieren. „Außer Betrieb“ bedeutet Feierabend für den kleinen Helfer.“ Der Film gewann darüber hinaus auch souverän den Publikumspreis.

In der Filmhaus-Jury urteilten Kirsten Beckmann (Grafik-Designerin), Walter Blohm (Regisseur), Michael Thamm (WDR Studioleitung Bielefeld) über die Qualitäten von 60 Beiträgen.

Gewinner:

1.Platz: „Außer Betrieb“
(Jörg Reddemann)

2.Platz: „Ein Markstück dreht ab“
(Thorsten Jarek)

2. Platz: „Des Pudels Kern“
(Michael Sachwertel, Stephan Lentzen)

Publikumspreis: „Außer Betrieb“
(Jörg Reddemann)

Das Motto zum Thema „Idole“ lautete „Reich, berühmt & sexy“. Im Trailer (Tom Meyer) zum Wettbewerb wird ein Stubenhocker (Norbert Meier) inszeniert, der in seinem stillen Kämmerlein über seinen Starschnitten träumt und die Bilder seiner Idole ins Album klebt, bis ihn seine Mutter zum Essen ruft.

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In der Ausschreibung formuliert das Filmhaus: „In den Beiträgen erwünschen wir uns sowohl das Bekenntnis zur hemmungslosen Heldenverehrung als auch den erbarmungslosen Sturz vom Sockel.“ Über den Publikumspreis „Maria Perzil“ von Ralf Tittel schriebt die Neue Westfälische: „Als Videoclip für einen Song der Band „Maria Perzil“ konzipiert, traf der temporeiche Cartoon-Film den Nerv des Publikums: „Und irgendwann, dann stellst du fest, dass all‘ deine Helden Idioten sind.““ Das Musikvideo war an der FH Gestaltung entstanden.

Die Jury setzte sich aus der Regisseurin Beate Middeke, dem Kameramann Thomas Fechner und dem Leiter des WDR Studios Bielefeld, Michael Thamm, zusammen und urteilte über 61 Filme. Ort der Aufführung war das JZ Kamp, das mit über 400 Zuschauern ausverkauft war.

Gewinner:

1.Platz: „Barbie – wie wir sie kennen. Barbie – wie sie wirklich war“
(Achim Lübbeke, Daniel Manns, Jan Rethmann)

2.Platz: „Der Eier-Gott“
(Peter Dyck, Andreas Fritsche, Stefan Heidemann)

3.Platz: „Canned Faith oder der Fischmörder-Film“
(Henning Stöve)

Publikumspreis: „Helden“
(Ralf Tittel)

„Die Siegerfilme zeichnet aus, was auch ein gutes Essen ausmacht… Sie sind problemlos konsumierbar, machen Spaß und hinterlassen ein gutes Gefühl.“ So äußerte sich der Leiter des WDR Landesstudios Bielefeld, Werner Zeppenfeld, nach dem Wettbewerb. Zeppenfeld hatte alle Filme zum Thema Essen gesehen und gemeinsam mit der Künstlerin Veronica Radulovic und dem Naturkosthändler Detlef Stoffel als Juror die besten Filme ausgezeichnet.

Gewinner:

1.Platz: „Frühling“
(Silke Parzich)

2.Platz: „Der Mensch ist was er isst“
(Sun-Chu Park)

3.Platz: „Futter“
(Carsten Strauch)

Publikumspreis: „Der Emulgator“
(Gesamthochschule Essen)