Januar 2012: Lichtwerk feiert Geburtstag

Es werde Lichtwerk! Schnappschuss aus dem Jahre 2005.

An seinem 6. Geburtstag lädt das Lichtwerk zu Kuchen und Geschenken ein. Das Publikum bringt den Kuchen, das Lichtwerk die Geschenke. Alle, die am Samstag dem 21. Januar zwischen 14.00h und 15.00h einen selbstgebackenen Geburtstagskuchen mitbringen, können einen Bielefelder Arthouse-Pass zum ermäßigten Preis von 5,-€ erwerben. Die Einnahmen aus dieser Aktion werden einer gemeinnützigen Organisation gespendet. Mit dem Pass gibt es für ein Jahr eine 2,-€ Ermäßigung auf den normalen Eintrittspreis in Lichtwerk und Kamera. Am üppigen Kuchen-Buffet freuen wir uns auf Glückwünsche, Klatsch und viele hungrige Kuchenesser. Ab 15.30h laden wir dann zum Überraschungsfilm ein.

Richy Müller und Jürgen Hillmer

November 2011: Auszeichnungen für Lichtwerk und Kamera

Die Freude ist groß: am 16. November erhielten unsere Kinos "Lichtwerk" und "Kamera" von der Filmstiftung NRW Auszeichnungen für ein hervorragendes Jahresfilmprogramm im Jahre 2010. Das Lichtwerk erhielt 13.000 Euro für das Jahresprogramm und das gute Kinderfilmprogramm. Die Kamera wurde mit 7.000 Euro für das gute Jahresprogramm beglückt.

Juli 2011: internationaler Besuch im Filmhaus

v.l.: Laura, Ekaterina, Natalia, Frida, Alexey, Jens, Carlos Ariel, Warwick, Charlie

Jugendliche aus Esteli, Novgorod und Eniskillen nehmen im Filmhaus an einem Workshop teil, der von Jens Kupsch geleitet wird.

Dieses Filmprojekt ist Teil des internationalen Jugendcamps zu den Milleniums-Entwicklungszielen, das das Welthaus Bielefeld mit Jugendlichen aus allen Partnerstädten Bielefelds durchführt.

Die Ergebnisse (Videos, Theater, Wandmalerei, Musik, Installationen, etc.) werden am 9.Juli auf dem Jahnplatz präsentiert.

Februar 2011: Kino mit Gästen "Picco"

Picco

Am Samstag, 12. Februar stellt Regisseur Philip Koch sein Jugendknastdrama "Picco" um 20 Uhr persönlich in der Kamera vor. Der Film erzählt von Kevin, der neu ist im Jugendknast. Er ist ein "Picco". Und wie alle Neuen wird er erst mal fertig gemacht. Vor allem von seinen Zellengenossen: Marc, dem Schläger, Tommy, dem Dealer, und Andy, dem Intriganten. Niemandem kann sich Picco anvertrauen: Die Psychologen sind hilflos, die Wärter überfordert, die Mithäftlinge skrupellos. Doch in einer Welt, in der das Recht des Stärkeren zählt, glaubt Picco an das Gute. Genau 104 Tage lang. Bis zu der Nacht, die das Leben der vier Zellengenossen für immer verändern wird. Der Film basiert auf wahren Begebenheiten.
Regisseur Koch über "Picco": "PICCO erzählt von Opfern, nicht von Tätern. In diesem Film geht es nicht um die überbordende Gewalt in deutschen Jugendgefängnissen, nicht um das gnadenlose Scheitern des deutschen Justizvollzugssystems oder um die absolute Hilflosigkeit all derer, die von diesem System in Ketten gelegt werden.
In PICCO geht es um uns selbst, als Teil einer Gesellschaft, die trainiert wurde, überall dort weg zu sehen, wo es weh tut. Und dieser Film tut nicht weh wegen der radikalen Darstellung physischer Gewalt, nicht wegen der schonungslosen Brutalität, den ständigen Demütigungen, den unfassbaren seelischen Grausamkeiten. Dieser Film tut weh, weil er uns mit unserem eigenen Versagen konfrontiert. Wir können diese wütenden Kinder nicht verleugnen, die Verantwortung für ihr Scheitern nicht ihnen selbst zuschreiben. Diese Kinder sind wütend auf uns. Wir selbst haben sie zu dem gemacht. Die einzigen Täter in PICCO sind wir. Das ist es, was uns so schmerzt." [mehr...]

 

Januar 2011: „Im Kino gewesen.“ Kunst-Ausstellung im Lichtwerk

Das Lichtwerk-Jubiläum wird gefördert von der Filmstiftung NRW

Inspiriert von Kafkas Kinosentenz werden dem Lichtwerk verbundene Künstler zum Thema Kino allgemein und Lichtwerk im Besonderen ausstellen. Die Ausstellung wird am Sonntag, 16.1.2011, um 11.30 Uhr eröffnet und ist natürlich nicht nur für Kinogänger zugänglich. Es werden Werke von Matthias Arndt, pedda Borowski, Christine Gensheimer, Susan Junge, Matthias Müller, Dennis Neuschäfer-Rube, Nicole Peters und Reiner Tintel zu sehen sein. Die Ausstellung ist im Lichtwerk-Foyer für drei Wochen zu Gast.
Zum 25. Jahrestag des Lichtwerks arrangiert das Filmhaus in seinem Kino eine Ausstellung, die einige Verbindungen zwischen Film und bildender Kunst aufzeigen wird. Das Lichtwerk-Kino ist immer auch Filmhaus-Kunstgalerie gewesen.
Cecilia Herrero Laffin, pedda Borowski, Pip Cozens, Sahin Sisic, Nina Koch, Klaus Seelig u.v.a. haben im Foyer ausgestellt. Das Filmhaus hat diesen Ort wiederholt als Schauplatz für Medienkunst und Installationen genutzt. Performances von Kain Karawahn, der Gruppe „Schmelzdahin“, Claus van Bebber, Denis Beaubois u.v.a. fanden hier ein interessiertes und aufgeschlossenes Publikum. Zu Filmreihen wurden Kammeropern, experimentelles Theater und Konzerte arrangiert.
Wir freuen uns, Sie zur Eröffnung begrüßen zu dürfen!

November 2010: Schlingensief im Lichtwerk

Das Lichtwerk feiert seinen 25. Geburtstag

Schlingensief im Gästebuch des Lichtwerks. Zu Gast im Lichtwerk mit "Mutters Maske" 1989; Fotokarte aus "Die letzten Tage im Führerbunker", bearbeitet von Christoph Schlingensief.
Schlingensief im Lichtwerk-Gästebuch 1989

In der Jubiläumsreihe zeigt das Lichtwerk Christoph Schlingensiefs "Das deutsche Kettensägenmassaker" und hat dazu den renommierten Filmkritiker Peter Körte eingeladen. Am Sonntag, 21.11.2010, um 15 Uhr
Die ersten Stunden der Wiedervereinigung inszeniert als Splatter-Psychodrama: der Westen verleibt sich im wahrsten Sinne des Wortes den Osten ein. Der Untertitel von Schlingensiefs Politsatire zum Schicksal einiger Ost-Emigranten lautet dementsprechend: "Sie kamen als Freunde und wurden zu Wurst." Die filmische Entwicklung von Christoph Schlingensief haben wir im Lichtwerk über Jahre begleitet und Christoph war mit seinen Filmen immer wieder bei uns zu Gast. Der Filmjournalist Peter Körte (FAS) wird in den wohl wichtigsten Film des "enfant terrible des deutschen Films" einführen und Fragen zum Werk von Christoph Schlingensief beantworten. [mehr...]

November 2010: Matthias Müller im Lichtwerk

Das Lichtwerk feiert seinen 25. Geburtstag
Müller/Girardet: Maybe Siam

Am 23.11. stellt Matthias Müller um 20 Uhr eine Reihe seiner neuen Filme vor, die er mit seinem Filmpartner Christoph Girardet realisierte. Folgende Filme werden zu sehen sein: "Play" (2003), "Hide" (2006), "contre jour" (2009), Kristall (2006), Mirror (2003), "Maybe Siam" (2009).

Matthias Müller ist seit Jahren der wichtigste deutsche Experimentalfilmer. Mit seinen Filmen, die er in den letzten Jahren gemeinsam mit Christoph Girardet entwickelte und realisierte, ist er international auf den renomiertesten Festivals präsent und zeigte seine Werke (u.a. als Installationen) auch in vielen Museen. Müller selbst überschreibt seine Filme als "Experimentalfilme", sieht den Begriff allerdings als dynamisch. "Letztlich kreieren viele meiner Filme hybride Formen aus eher konventionellen narrativen Elementen und aus avancierteren Mitteln, die sich immer wieder auch aus Ideen aus der Geschichte der Avantgarde ableiten." Einige der Filme in diesem Programm sind bisher nicht in Bielefeld zu sehen gewesen. [mehr...]

Oktober 2010: Balkan Art mit Animationsfilmen im Lichtwerk

Wir feiern 25 Jahre Lichtwerk!

Im Rahmen des Balkan Art Festivals 2010 sind am Mittwoch, 27.10.2010, um 20 Uhr historische Animationsfilme aus dem Filmstudio Zagreb im Lichtwerk zu sehen. Die Filme werden von Filmkurator Krunoslav Stojakovic vorgestellt und historisch-ästhetisch kommentiert. Unter den Filmen ist auch der Oscar-Preisträger von 1963, „Surogat“/“Ersatz“ von Dusan Vukotic. "Premijera"  (1957, Nikola Kostelac), "Goool" (1952, Norbert Neugebauer), „Samac“/ „Der Einsame"] (1958 Vatroslav Mimica), "Piccolo" (1959, Dusan  Vukotic). [mehr...]

Oktober 2010: Regisseur Zilnik zu Gast im Lichtwerk

Am 30.10. ist der Regisseur Zelimir Zilnik im Rahmen des "Balkan Art Festivals" mit seinem dokumentarischen Spielfilm "Frühe Werke" zu Gast. Zilnik wurde 1969 auf der "Berlinale" für eben diesen Film (ein ironisch-bitterer Kommentar auf die Kollision des 1968er-Idealismus mit der jugoslawischen Realität) mit dem "Goldenen Bären" ausgezeichnet und musste kurz danach Jugoslawien auf Druck des Polit-Establishments verlassen. Er gilt bis heute als das enfant terrible der dortigen Filmszene. Beginn 20 Uhr

Im Jahre 1969 schrieb der Spiegel (Nr. 33): "Frühe Werke" berichtet von einer blondzöpfigen Schönheit (Milja Vujanovic), die mit drei Freunden auszieht, den armen Brüdern hinter dem Pflug und am Stahlkocher die marxistische Frohbotschaft neu zu künden; aber keiner will sie hören. Die Bauern, unterentwickelt dahinmümmelnd, verprügeln die Missionare und vergewaltigen den "schönsten Körper Serbiens" (Zilnik); die Arbeiter lachen sie aus: Revolutionäre ohne "Macht und Waffen", sagt Zilnik, müssen scheitern. Der Film, mit dialektischem Raffinement gedreht, hatte in Berlin den Hauptpreis erzielt.

Zilnik selbst äußerte sich 2004 so: „Ich dachte, Humor und Phantasie begleiten den jugoslawischen Weg zum Sozialismus. Ich muss zugeben, dass ich ziemlich blind war gegenüber dem Ausmaß der zornigen und wütenden Reaktionen, die meine Filme letztlich provoziert haben. Ich weiß“, meint Žilnik weiter, „andauerndes Glück gibt es nur auf dem Friedhof, aber genau diese mitleidlosen Menschen, die damals an der Macht waren, haben heute wieder ‚Töchter und Brüder im Geiste‘ gefunden. Alle spielen sie die gleiche alte Melodie, mit neueren Instrumenten vielleicht. Für mich hat sich wenig und doch alles zum Schrecklichsten verändert.“ Quelle: www.sponsoring.erstebank.at/report/stories/Auf+Wiedersehen+in+der+Hoelle/de [mehr...]

Oktober 2010: Filmplakat-Auktion "Magical History Tour" in der Kamera

Jubiläums-Power: 60 Jahre Kamera!
Plakate aus 60 Jahren Kamera
Plakate aus 60 Jahren Kamera
Plakate aus 60 Jahren Kamera

Über 100 Filmplakate aus der Geschichte der „Kamera“ kommen am Samstag, 30.10.2010, ab 19.30 Uhr unter den Hammer. Anlass für die Auktion ist der 60.Geburtstag des Kinos an der Feilenstraße. Hier ist die Liste der Plakate. Der Eintritt ist frei.

Die Magical History Tour ist eine ganz besondere Plakatauktion. Wir möchten anhand der Plakate die Filmgeschichte der „Kamera“ Revue passieren lassen. In den 60 Jahren des Filmkunsthauses standen viele Filme auf dem Programm, die für Furore sorgten. Natürlich fehlen in dieser Plakatliste viele Filmtitel, wie zum Beispiel „Harold & Maude“ oder „Kinder des Olymp“. Aber da gilt es zu bedenken, dass wir nicht schon immer in einer Wegwerf-Gesellschaft gelebt haben. In der Kinogeschichte waren Filmplakate und Aushangfotos lange Zeit lediglich Leihmaterial. Die Plakate wurden nach Ablauf des Films von den Kinos wieder an die Verleiher zurückgeschickt. Heute darf sich das Kino das Porto sparen: das Werbematerial wandert nach Gebrauch in die Altpapiertonne. Es sei denn, es wird von Liebhabern archiviert… Die Kamera verfügt über solche Liebhaber und hat so viele Plakate aufbewahrt, wie möglich. Für das Jubiläum haben wir uns durch mehrere Kubikmeter Papier gewühlt und die besten der Besten der Besten für die Auktion herausgesucht. Viele Woody Allen Filme sind in der Auswahl; Jim Jarmusch ist vertreten, der junge deutsche Film ist ebenso dabei, wie der junge finnische, Klassiker wie Taxi Driver, Easy Rider, Brazil und Blade Runner stehen neben Dogma und Rohmer.

7. August 2010: Seele brennt! Die Filmhaus-Sommerparty

Carla Dalla Torre
Carla Dalla Torre
Acoustic Kitty
Acoustic Kitty

Die Filmhaus-Sommerparty steigt am Samstag 7. August 2010 auf dem Hofgelände an der August-Bebel-Straße (Ecke Milestones). Das große Sommerfest des Vereins ist eines der Highlights der Open Air Saison. Die Tore sind bereits ab 20 Uhr geöffnet, denn das Musikprogramm auf der Bühne startet pünktlich mit namhaften Bands der Bielefelder Musikszene. Darüber hinaus bietet die Filmhaus-Benefiz-Party zwei Disco-Areas im Saal, Filme, kühle Getränke und gute Laune unter freiem Himmel.
Zum Auftakt spielen die Gruppen „Carla Dalla Torre“, „Poor Romantic Track Recorder“ und „Acoustic Kitty“ Rettungsmusik für verlorene Seelen.
Im Discobereich lädt das Madwax DJ-Team mit Black Soul & White Trash zu einem reinigenden Fegefeuer. Im Areal 2 bringen DJ Doe und Victor Worms die Schwarmgeister mit Balkanbeats, Good Looking Music und Gaga-Hits auf Trab.
Coole Cocktails und andere Seelentröster werden an der „Body & Soul Bar“ serviert.
Selbstverständlich ist bei der Filmhaus-Party auch mit bildmächtiger Seelenmassage  zu rechnen. Mit attraktiven Blickwechseln natürlich ebenfalls.
Die Moderation und das Nachtgebet werden von MC Sündenbock geliefert. An den Getränkeständen im Hof bereiten kundige Hände Kaltgetränke, mit denen entflammte Gemüter wieder wohltemperiert werden können.
Es darf getrost erwartet werden, dass man/frau in netter Gesellschaft bis in die frühen Morgenstunden die Seele bestens baumeln lassen kann – und das Schönste daran: es ist für einen guten Zweck. Denn der Erlös des Festes kommt der Förderung der Filmkultur in Ostwestfalen-Lippe zugute. Weitere Infos www.filmhaus-bielefeld.de

Mai 2010: Rückblick Nachtvisionen 2010

Mit großem Erfolg haben wir die Nachtvisionen 2010 abgeschlossen, die Open-Air-Projektion des Filmhaus Bielefeld anlässlich der langen Museumsnacht in unserer Stadt. Dabei sind insgesamt 23 aktuelle Filme über KünstlerInnen, Galerien, Ausstellungskonzepte und Performances entstanden, die wir jetzt in den kommenden Wochen hier auf der Internetseite veröffentlichen werden.
Jetzt in der dritten Woche nach den Nachtansichten zeigen wir den Beitrag von Alexander Eckardt und Michael Schaff, die die Rekonstruktion der "Nachtwache" durch KünsterlerInnen der offenen Ateliers dokumentierten.

Offene_Ateliers_Nachtwache

Februar 2010: Kafka-Galerie im Filmhaus bei den Nachtansichten im April

Future Champions of Equestrian Events go Kafka!

Neben den legendären Open Air Projektionen "Nachtvisionen" vor dem Alten Rathaus ist das Filmhaus auch diesmal wieder bei den "Nachtansichten" mit einem Programm im Filmhaus Kino an der August Bebel Straße vertreten. Im Rahmen der langen Nacht der Museen verwandelt sich das Filmhaus in eine Galerie mit Bühnenprogramm.

Die Bildwelten des Autors Franz Kafka sind das Thema am 24.April das Thema im Filmhaus Kino. pedda Borowski geht mit Kafka ins Filmstudio und zeigt uns seine Storyboards. Im Kinosaal schicken die Future Champions of Equestrian Events uns mit dem Käfer Samsa auf eine psychedelische Mondfahrt.
Kafkas Liebe für das Kino zeigt sich nicht nur in seinem Tagebuch. Das Fragment "Amerika" z.B. enthält turbulente cineastischen Slapstickszenen. Die Reihenfolge der Kapitel in „Der Prozeß“ legt Kafka nicht genau fest, so als ob ein findiger Cutter die einzelnen Filmstreifen zu einem Film noch montieren müsste.
pedda Borowski nähert sich mit einem "Filmblick" dem Werk Franz Kafkas und entwickelt aus Kafkas Literaturbildern Storyboardzeichnungen. Für die Ausstellung fragt sich B. wie bewegende Bilder zu bewegten Bildern werden? mehr
Die Multimedia-Performance der Gruppe FUTURE CHAMPIONS of EQUESTRIAN EVENTS ist jeweils um 19.30, 20.30, 21.30 Uhr zu sehen.

November 2009: Brasilianische Filmnacht mit Gast

Die Brasiliengruppe des Welthaus Bielefeld veranstaltet am 14. November 2009 im Filmhaus-Kino eine Filmnacht mit zwei Brasilianischen Klassikern. Gezeigt werden: "Der Mann der kopierte – O homem que copiava" und "Schröder liegt in Brasilien  - Brasilien fica na Alemanha". Zu den Filmen hat die Brasiliengruppe einen Gast eingeladen: Zé do Rock ist Produzent und Regisseur von „Schröder liegt in Brasilien“ und wird mit dem Publikum diskutieren. Dazu gibt es Kulinarisches aus Brasilien. Die Filme werden zum Teil mit entsprechenden Untertiteln (Deutsch/Brasilianisch) gezeigt. [mehr]

 

September 2009: Balkan Art im Filmhaus Kino

Filmbild Hüter der Nacht
Hüter der Nacht
Filmbild "Wer singt denn da?"
Ko to tamo peva - Wer singt denn da?

Im Oktober wird das Filmhaus Kino an der August-Bebel-Str. 94 zu einem der Schauplätze des Kulturfestivals "Balkan Art". Wir präsentieren Filme und dazu anreisende Filmgäste und vieles mehr. Wie zum Beispiel eine Fotoausstellung von Šahin Šišić und die Performance der Gruppe "Autoput" zum Film "Wer singt denn da?"  Weitere Infos

Montag, 18. Oktober, 20.30 Uhr    Film: Planet Sarajevo    Regie: Šahin Šišić, 1995
Sonntag, 19. Oktober, 20.30 Uhr   Film: Čuvari noći (Hüter der Nacht)   Regie: Namik Kabil, 2008
Dienstag, 20. Oktober, 20.30 Uhr   Film: Informativni razgovori [„Informationsgespräche“]   Regie: Namik Kabil, 2008
Donnerstag, 22. Oktober, 20.00 Uhr   Kultkomödie: „Ko to tamo peva“ („Wer singt denn da“)
Die Gruppe „Autoput“ synchronisiert den Originalfilm aus dem Jahr 1973 live und mit viel Witz und Improvisationstalent.

 

Juli 2009: Filmhaus Party am 8. August

Nachtschwärmer
Die drei Damen vom Grill

Nachtschwärmer! Die Filmhaus-Sommerparty steigt am Samstag 8. August 2009 auf dem Hofgelände an der August-Bebel-Straße (Ecke Milestones). Das große Sommerfest des Vereins ist eines der Highlights der Open Air Saison. Die Tore sind bereits ab 20 Uhr geöffnet, denn das Musikprogramm auf der Bühne startet pünktlich mit namhaften Bands der Bielefelder Musikszene. Darüber hinaus bietet die Filmhaus-Benefiz-Party zwei Disco-Areas im Saal, Filme, kühle Getränke und gute Laune unter freiem Himmel.

Natürlich ist bei der Filmhaus-Party auch mit nächtlichem Bildwechsel zu rechnen. Mit attraktiven Blickwechseln natürlich auch. Vielleicht bei der bildgewaltigen Nachtschicht-Performance der Gruppe "Future Champions of Equestrian Events". Moderation und Nachtgebet wird von MC Lichtgestalt geliefert. An den Getränkeständen im Hof bereiten kundige Hände Kaltgetränke, die zum nächtlichen Schattentanz animieren.

Es darf getrost erwartet werden, dass man/frau in netter Gesellschaft bis in die frühen Morgenstunden bestens schwärmen kann – und das Schönste daran: es ist für einen guten Zweck. Denn der Erlös des Festes kommt der Förderung der Filmkultur in Ostwestfalen –Lippe zugute.

Juli 2009: Luna Open Air Kino im Ravensberger Park

Luna Open Air Kino. Foto: Andreas Frücht

Ab Mitte Juli sind im Ravensberger Park wieder Open Air Kinofilme zu sehen. Das Luna Kino beginnt am 11. Juli und endet am 29. August. Das genaue Programm ist online [mehr]

 

 

 

Mai 2009: Filmhaus bei der Klangschicht

Unter dem Titel "Klangschicht 2" war am 15. und 16. Mai 2009 auf dem Gelände der Bielefelder Stadtwerke ein Gesamtkunstwerk von Reinhold Westerheide zu sehen und - vor allen Dingen - zu hören. Westerheide hatte über 400 Künstlerinnen und Künstler der Region für seine "Gauklersuite" engagiert und koordiniert. Insgesamt verfolgten ca. 10.000 Besucher das Geschehen in den Hallen und auf dem Hof der Stadtwerke. Das Filmhaus Bielefeld zeichnete für die Übertragung des Geschehens auf die große Leinwand verantwortlich. Die Bilder von vier Kameras wurden von einem zentralen Regieraum aus gemischt und projiziert. Weiterhin waren bis zu vier mobile Aufnahemteams unterwegs, um die Stimmung auf dem weitläufigen Gelände einzufangen.

Klangschicht Team Filmhaus