Film- und Videowettbewerbe
Seit 1990 veranstaltet das Filmhaus jährlich einen Film- und Videowettbewerb. Die Wettbewerbsthemen wechseln jährlich und sollen sowohl filmisch attraktiv als auch gesellschaftlich relevant umgesetzt werden. Im
Archiv Wettbewerbe sind die letzten Wettbewerbe ausführlich gelistet.
Dezember 2011 - 22. Bielefelder Film- und Videowettbewerb 2011, die Entscheidungen sind gefallenn
Auf dem Abendprogramm im voll besetzten Theaterlabor standen am 2.12.2011 insgesamt 32 kurze filmische Auseinandersetzungen mit dem Wettbewerbsthema "Vertrauen".
Aus 45 Einsendungen hatte die Jury nach einer Vorauswahl durch das Filmhaus die besten Beiträge zusammengestellt. Auch in diesem Jahr war ein hoher Anteil an Einsendungen aus der Region Ostwestfalen-Lippe zu verzeichnen. Ein Umstand, der die Veranstalter besonders freut, zeigt er doch, dass das Filmhaus Bielefeld die Filmemacher der Region mit seinen Wettbewerbsthemen erreicht und die kreativen Kräfte zur Produktion anzuregen vermag. Besonders erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass auch einige Schüler sich an diesem Thema versuchten. Leider stellte der Andrang die Veranstalter vor das Problem, nicht mehr alle Filme aus der Region zur Aufführung bringen zu können.
Gegen 23.30 Uhr verkündete die Jury die Sieger.
In der Jury des Wettbewerbs saßen in diesem Jahr Brigitte Brand, Leiterin des Kulturamtes der Stadt Bielefeld, Dr. Hajo Billmann, Mediendozent und Filmautor und der WDR Studioleiter Ralf Becker. Insgesamt verteilten sie 1.500 Euro Preisgeld und zeichneten die folgenden Kurzfilme aus:
"Felix" von Anselm Belser, Berlin, erreichte den dritten Platz (250 €). Belsers Film war mit 43 Sekunden der kürzeste im Bewerberfeld. Im Film vertraut ein ungezogener Junge auf "Welpenschutz" und wird eines Besseren belehrt.
Der zweite Preis (500,- €) wurde an den Film "Zurück um 2" von Mark Spindler, Lemgo verliehen. Ein charmanter und detailreicher Animationsfilm, der die Abenteuer einer Crew von Bürogegenständen erzählt.
Den Sieg in Form von 750 Euro und der Trophäe "Der kleine Plumpe" entführte Michael Chlebusch nach Chemnitz. "Tango Privado" ist eine Screwball-Comedy in stärkster Verkürzung. Zwei Unbekannte begegnen sich in der Nacht und gleich ihre jeweiligen Lebensentwürfe ab. Die Chance auf etwas Neues können sie nicht zulassen.
Der Publikumspreis ging an Gina Wenzel und Marie Euler aus Dortmund. "Ich sehe was, was Du nicht siehst" überzeugte durch gute Darsteller und einen überraschenden Schluß.
Der Sonderpreis des evangelischen Johanneswerks, einen all-inclusive Besuch im Berliner Filmmuseum, ging nach Salzkotten an den Filmemacher Thomas Stork. Sein Ein Personen-Film "Familiendinner" beschäftigt sich mit der schier unmöglichen Bewältigung einer unerwarteten familiären Katastrophe.
Der Förderpreis des Filmhauses wurde vom Filmhaus-Vorstand Jochen Kopp an den jungen Filmer Tobias Lohf aus Lügde verliehen. Lohf, der im Vorjahr bereits den Publikumspreis für sich verbuchen konnte, inszeniert in "Hoping for a little smile" Kinder in einer Endzeit-Situation. Das Filmhaus überzeugte die Schauspielführung und die Reduzierung des Settings auf das Wesentliche. Der Preisträger hat nun die Möglichkeit, für 5 Drehtage auf das komplette Equipment des Filmhauses zurückgreifen zu können. [Fotos...]
„Das bleibt unter uns!“ 22. Bielefelder Film- und Videowettbewerb 2011 zum Thema „Vertrauen“
„Vertraue mir!“ hypnotisiert die Schlange Kaa den Jungen Mogli im Dschungelbuch. Hinter dieser gesäuselten Einladung lauert allerdings das Verderben, denn Mogli wird getäuscht und belogen. Naivität und Hilflosigkeit machen ihn zum leichtgläubigen Opfer. Wir brauchen Freunde, Verwandte, Verbündete, auf die wir bauen können. Oder eine Religion mit einem starken Gott.
Allerdings birgt Vertrauen auch immer das Risiko, enttäuscht zu werden.
Das Vertrauen wird nachhaltig zerstört, wenn Eltern ihre Kinder im Stich lassen. Wenn die beste Freundin das Geheimnis verrät. Wenn der Sparer sein Guthaben verliert. Wenn der Ehegatte ein Verhältnis beichtet. Schutzlos und blamiert schwört der Verratene, niemals wieder irgendjemandem zu vertrauen. Und aus Vertrauen wird Misstrauen.
Die Filme dürfen maximal 5 Minuten lang sein.
Einsendeschluss ist Freitag, der 11. November 2011.
Die Aufführung des Wettbewerbs findet am 2.12.2011 im Theaterlabor Bielefeld statt.
Die Bedingungen des Wettbewerbs:
Die Beiträge müssen sich mit dem Thema "Vertrauen" befassen. Die besten Beiträge werden von einer unabhängigen Jury ermittelt und erhalten eine finanzielle Prämie. Insgesamt stehen 1.500 Euro zur Verfügung (Stifter WDR-Studio Bielefeld www.wdr.de/studio/bielefeld ). Der erste Platz wird darüber hinaus mit dem Bielefelder Filmpreis "Der kleine Plumpe" ausgezeichnet. Der Publikums-Preis "Bambi" wird vom Publikum gesponsert und durch Abstimmung ermittelt.
Für Filmer aus der Region Ostwestfalen-Lippe vergibt das Filmhaus Bielefeld einen Förderpreis (Nutzung des Filmhaus-Equipments für fünf Drehtage).
Auch in diesem Jahr verleiht das Evangelische Johanneswerk e.V., einer der größten diakonischen Träger Europas, einen Sonderpreis. Der Preisträger wird auf der Website des Johanneswerks präsentiert: www.johanneswerk.de.
Akzeptiert werden nur vorführfertige Produktionen. Auf einer Kassette/einem Datenträger darf nur ein Beitrag sein. Die Gesamtlänge des Beitrags (incl. Vor- und Abspann!) darf höchstens 5 Minuten betragen. Das Teilnehmer-Formular kann unter www.filmhaus-bielefeld.de heruntergeladen werden und muss ausgefüllt der Einreichung beigefügt werden.
[Anmeldeformular]
Neben den von der Jury zusammengestellten Filmen wird auch eine Auswahl der Einsendungen aus Ostwestfalen-Lippe (Regional-Bonus) im Theaterlabor Bielefeld in der Hermann-Kleinewächter-Straße 4 gezeigt:
Aufführung des Wettbewerbs am Freitag, 2. Dezember 2011
ab 18 h OWL-Auswahl, ab 20 h Juryauswahl ca. 23.h Preisverleihung
Einsendungen an: Filmhaus Bielefeld, August-Bebel-Str. 94, 33602 Bielefeld
Dezember 2010: Die Sieger des 21. Film- und Videowettbewerbs
Auf dem Abendprogramm im voll besetzten Theaterlabor standen am 3.12.2010 insgesamt 44 kurze filmische Auseinandersetzungen mit dem Wettbewerbsthema „Rache“.
Aus 95 Einsendungen hatte die Jury nach einer Vorauswahl durch das Filmhaus die besten Beiträge zusammengestellt. Ab 18 Uhr ging zuerst die OWL Auswahl mit 19 Filmen an den Start. Auch in diesem Jahr war ein hoher Anteil an Einsendungen aus der Region Ostwestfalen-Lippe zu verzeichnen. Ein Umstand, der die Veranstalter besonders freut, zeigt er doch, dass das Filmhaus Bielefeld die Filmemacher der Region mit seinen Wettbewerbsthemen erreicht und die kreativen Kräfte zur Produktion anzuregen vermag. Besonders erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass auch viele Schüler sich an diesem Thema versuchten. Leider stellte der enorme Andrang die Veranstalter vor das Problem, nicht mehr alle Filme aus der Region zur Aufführung bringen zu können.
Gegen 23.30 Uhr verkündete die Jury die Sieger.
In der Jury des Wettbewerbs saßen in diesem Jahr Heike Herold, Kulturbüro OWL, der Bielefelder Pfarrer Armin Piepenbrink-Rademacher und der WDR Studioleiter Ralf Becker. Insgesamt verteilten sie 1.500 Euro Preisgeld und zeichneten die folgenden Kurzfilme aus:
“Jürgen”, von Hagen Klaile, Bremen, erreichte den dritten Platz (250 €). Schon im Vorjahr hatte Klaile einen Preis aus Bielefeld mitgenommen. In diesem Jahr war er mit dem eindringlichen Portrait eines ehemaligen Heiminsassen erfolgreich.
Der zweite Preis (500,- €) wurde an den Film „Lauf, Jäger, lauf!” von Raphael Wahl, Kassel verliehen. Ein eigenwilliger Zeichentrickfilm voller einfallsreicher Waldbewohner, die sich an einem Jäger vergehen.
Den Sieg in Form von 750 Euro und der Trophäe „Der kleine Plumpe“ entführte Markus Kreuzwirth nach Hamburg. „Camp 22“ gestattet einen eindringlichen Blick in die Psyche eines Folterers.
Der Publikumspreis ging an eine Filmgruppe aus der Region. „Snapshot“ überzeugte durch seine Massendramaturgie und den frech-überraschenden Schluss.
Der Sonderpreis des evangelischen Johanneswerks, einen all-inclusive Besuch im Berliner Filmmuseum, ging nach Karlsruhe an den Filmemacher Philipp Hartmann. Sein Mundart-Film „Der Anner im Himmel“ beschäftigt sich mit einem Niemand, der sich medienversiert für sein unbedeutendes Dasein rächt.
Der Förderpreis des Filmhauses wurde vom Filmhaus-Vorstand Jochen Kopp an den jungen Kameramann Jan Merlin Friedrich verliehen. Friedrich führt gleich in mehreren Filmen des Wettbewerbs die Kamera und beeindruckte die Filmhaus-Jury in „Der Vertreter“ und „Kürzlich auf dem Kleinanzeigenmarkt“
durch die präzise und gute Bildgestaltung. Der Preisträger hat nun die Möglichkeit, für 5 Drehtage auf das komplette Equipment des Filmhauses zurückgreifen zu können. Mehr
Fotos
"Auge um Auge" 21. Film- und Videowettbewerb 2010 zum Thema "Rache!"
"Auge um Auge" lautet das Motto zum 21. Bielefelder Film- und Videowettbewerb. In diesem Jahr sollen sich die Beiträge mit dem Thema "Rache" auseinandersetzen.
Zum Thema: Wenn das Blut vor Wut kocht, die verletzte Ehre wiederhergestellt werden muss, dann ist es Zeit für Rache. Rache ist nicht nur Blutwurst, sondern meistens auch strafbar. Denn in einer Demokratie mit einer Gewaltenteilung stehen bei erlittenem Unrecht Polizei und Justiz zur Verfügung. Doch seit Urzeiten wirkt ein Gott der Rache, der für eine Schuld blutige Sühne fordert. „Kreuzigt ihn!“, „Rübe runter!“ und „Aufhängen!“ ruft der Mob, ohne dass ein Richter den Fall nach einem Strafgesetzbuch beurteilt hätte. Archaische Regeln oder ein ungezügeltes Temperament sind in einer modernen Zivilisation nicht verschwunden, sondern oftmals nur verdeckt. Schickt uns Filme, in denen eine Frau rot sieht oder ein Märtyrer auch die andere Wange hinhält. Die Filme dürfen maximal 5 Minuten lang sein.
Die Bedingungen des Wettbewerbs: Die Beiträge müssen sich mit dem Thema „Rache“ befassen. Die besten Beiträge werden von einer unabhängigen Jury ermittelt und erhalten eine finanzielle Prämie. Insgesamt stehen 1.500 Euro zur Verfügung (Stifter WDR-Studio Bielefeld www.wdr.de/studio/bielefeld ). Der erste Platz wird darüber hinaus mit dem Bielefelder Filmpreis „Der kleine Plumpe“ ausgezeichnet. Der Publikums-Preis „Bambi“ wird vom Publikum gesponsert und durch Abstimmung ermittelt. Für Filmer aus der Region Ostwestfalen-Lippe vergibt das Filmhaus Bielefeld einen Förderpreis (Nutzung des Filmhaus-Equipments für fünf Drehtage). Auch in diesem Jahr verleiht das Evangelische Johanneswerk e.V., einer der größten diakonischen Träger Europas, einen Sonderpreis. Der Preisträger wird auf der Website des Johanneswerks präsentiert.
Akzeptiert werden nur vorführfertige Produktionen. Auf einer Kassette/einem Datenträger darf nur ein Beitrag sein. Die Gesamtlänge des Beitrags (incl. Vor- und Abspann!) darf höchstens 5 Minuten betragen. Das Teilnehmer-Formular muss ausgefüllt der Einreichung beigefügt werden. Hier ist das
Anmeldeformular
Einsendeschluss: 13. November 2010
Aufführung: Neben den von der Jury zusammengestellten Filmen wird auch eine Auswahl der Einsendungen aus Ostwestfalen-Lippe (Regional-Bonus) im Theaterlabor Bielefeld in der Hermann-Kleinewächter-Straße 4 gezeigt:
Aufführung des Wettbewerbs am Freitag, 3. Dezember 2010
ab 18 h OWL-Auswahl, ab 20 h Juryauswahl ca. 23.h Preisverleihung
November 2009: Die Sieger des 20. Bielefelder Film- und Videowettbewerbs
Feierliche Stimmung war angesagt bei der Aufführung des Film- und Videowettbewerbs im Theaterlabor. Handelte es sich doch um die 20.Auflage dieser Erfolgsveranstaltung des Bielefelder Filmhauses. Neben glücklichen Siegern, sektbeschwingtem Publikum und erschöpften Veranstaltern gab es zum Jubiläum eine Riesentorte mit dem Motto des diesjährigen Festivals: „Gratuliere!“
Auf dem Abendprogramm im voll besetzten Theaterlabor standen am 27.11.2009 insgesamt 35 kurze filmische Auseinandersetzungen mit dem Wettbewerbsthema „Feiern“.
Aus fast 60 Einsendungen hatte die Jury nach einer Vorauswahl durch das Filmhaus die besten Beiträge zusammengestellt. Ab 18 Uhr ging zuerst die OWL Auswahl mit 14 Filmen an den Start. Auch in diesem Jahr war ein hoher Anteil an Einsendungen aus der Region Ostwestfalen-Lippe zu verzeichnen. Ein Umstand, der die Veranstalter besonders freut, zeigt er doch, dass das Filmhaus Bielefeld die Filmemacher der Region mit seinen Wettbewerbsthemen erreicht und die kreativen Kräfte zur Produktion anzuregen vermag. Besonders erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass auch viele Schüler sich an diesem Thema versuchten. Leider stellte der enorme Andrang die Veranstalter vor das Problem, nicht mehr alle Filme aus der Region zur Aufführung bringen zu können.
Gegen 23.30 Uhr verkündete die Jury die Sieger.
In der Jury des Wettbewerbs saßen in diesem Jahr die Kölner Trickfilmproduzentin Dorothea Mersmann, der Bielefelder Autor und Musiker Sacha Brohm und der WDR Studioleiter Ralf Becker. Insgesamt verteilten sie 1.500 Euro Preisgeld und zeichneten die folgenden Kurzfilme aus:
“Die Auferstehung des Silvanus”, von Michel Esselbrügge, Bielefeld erreichte den dritten Platz (250 €). Das junge Team um Michel Esselbrügge feierte vor der Kamera den römischen Waldgott und erlebte eine für manche Teilnehmer tragische Verwandlung in Knetfiguren.
Der zweite Preis (500,- €) wurde an den Film „Hi Tiger!“ von Paul Leger, Bielefeld verliehen. Das Publikum erlebte ein technisch versiertes Musikvideo in exquisitem Retrolook.
Den Sieg in Form von 750 Euro und der Trophäe „Der kleine Plumpe“ entführten die Filmemacher Hagen Klaile und Florian Gerding nach Bremen. Ihr Film mit dem lakonischen Titel „Muss besser werden“ zeigt einen von einer Feier komplett erschöpften Mann, der den Hals nicht voll kriegen kann.
Der Sonderpreis des evangelischen Johanneswerks, einen all-inclusive Besuch im Berliner Filmmuseum, ging nach Espelkamp an den Filmemacher Daniel Littau. Sein Film „Was bedeutet Weihnachten für Dich?“ beschäftigte sich mit der Läuterungen eines Mannes, für den das Fest der Liebe nichts bedeutet.
Der Förderpreis des Filmhauses wurde vom Bielefelder Kameramann Henning Poltrock verliehen und ging ebenfalls an Daniel Littau, diesmal allerdings für seinen Film „Second Chance“, der die Filmhaus-Jury vor allem durch die genaue Kameraarbeit und die gute Bildgestaltung überzeugte. Der Preisträger hat nun die Möglichkeit, für 5 Drehtage auf das komplette Equipment des Filmhauses zurückgreifen zu können.
Wieder einmal als heimlicher Höhepunkt des Abends gestaltete sich die Verkündung des Publikumspreises. Die Entscheidung der Jury wurde insofern bestätigt, dass sich „Die Auferstehung des Silvanus“ auch als Publikumsfavorit durchsetzen konnte. Michel Esselbrügge und das gesamte Filmteam nahmen das mit Geldspenden prall gefüllte Bambi mit großem Jubel entgegen.
Insgesamt zieht das Filmhaus im Rückblick auf die 20 Wettbewerbe eine sehr positive Bilanz. Ronald Herzog vom Filmhaus-Vorstand erklärte, dass die Förderung der Filmkultur in der Region mit Projekten wie dem Bielefelder Videowettbewerb auf dem richtigen Weg sei. „Hier bei unserem Wettbewerb treffen sich die Filmemacher der Region, lernen sich kennen, diskutieren und immer wieder kommt es auch zu Kooperationen und kreativen Zusammenschlüssen. Die Vernetzung der Szene und die Förderung des filmischen Nachwuchses wird durch solche Veranstaltungen bestens bewirkt.“
"Gratuliere!" 20. Bielefelder Film- und Videowettbewerb 2009 zum Thema "Feiern"
Das Thema des Wettbewerbs 2009 steht fest. Was hätte näher liegen können als das Angenehme mit dem noch Angenehmeren zu verbinden? Das Motto für unser 20jähriges Wettbewerbsjubiläum lautet „Gratuliere!“. Wir erwarten in diesem Jahr also Filme, die sich mit dem Thema „Feiern“ auseinandersetzen.
Zum Thema "Feiern": Das Leben und der Tod – gefeiert wird beides. Bei einer Geburt knallen die Korken: der neue Erdenbürger wird mit Geschenken und guten Wünschen empfangen. Die Begräbnisfeier ist eine Würdigung der Verstorbenen; hier fließen bei der Rückschau auf das Leben Tränen der Trauer. Die Hochzeit macht zwei fremde Familien durch die Heirat des Ehepaars zu Verwandten. Nach alter Sitte geschehen bei einer Feier Dinge, die wir mitunter nicht mehr verstehen: Porzellan wird zerdeppert, Ringe werden getauscht, die Dorfgemeinschaft errichtet den Maibaum, der Schützenkönig muss den Vogel abschießen, Osterfeuer brennen und die Feuerwehr löscht einmal im Jahr den Durst. Es wird viel gelacht und getanzt; vergessen ist der graue Alltag: wir tragen unsere Sonntagskleidung. Beim Fest der Liebe tauscht die Familie unter dem geschmückten Tannenbaum Geschenke aus. Oft kommt es dabei aber auch zum Eklat und das Fest wird zur emotionsgeladenen Abrechnung. Das neue Jahr wird mit den besten Vorsätzen und einem Freudenfeuerwerk begrüßt. Eine neue Zeit bricht an und weckt große Erwartungen. Auf einer Feier ist niemand gern allein. Daher sind zur rauschenden Party alle Freunde eingeladen. Für die gute Stimmung stehen Alkohol, Tabak und andere Mittel parat. Bei religiösen Feiern werden bisweilen mit Tänzen, Beschwörungen und Drogen rituell die Grenzen des Alltags überschritten. Den Staatsfeiertag begehen die Bürger in aller Steifheit; eine Blume im Knopfloch genügt Nach dem Betriebsfest gehen sich einige Kollegen aus dem Weg. Schickt uns Eure feierlichen Filme und macht unser 20. Festivaljubiläum zu einer spannenden und interessanten Angelegenheit!
Trailer zum Wettbewerb 2009 Thema "Feiern"
Veranstalter:
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Filmhaus Bielefeld
August-Bebel-Str. 94, 33602 Bielefeld
Tel. 0521-177757, Fax: 0521-137574
E-Mail: herzogatfilmhaus-bielefeld.de
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