Bielefelder Bilderbeben 2013: "Stadtgeschichten"

Die Preisträger 2013, Foto: Hristiana Raykova
Publikum im Theaterlabor 2013, Stefan Huben
Team Olenberg und Team Frantzen, Foto: Stefan Huben
Kuesti Fraun, Team Klassen, Team Däuwel, Foto: Stefan Huben
Preisträger auf der Bühne, Foto: Stefan Huben
Moderator Stickling mit Bambi, Foto: Stefan Huben

Bei der Aufführung des Filmhaus-Wettbewerbs am 6.12.2013 im Bielefelder "Theaterlabor" wurden folgende Filme prämiert:
1. Preis (750,– € und Trophäe „Der kleine Plumpe“): „Gay Goth Scene“ von Kai Stänicke, Berlin
2. Preis (500,– €)  „Subkultur” von Christian Schega, Landau
3. Preis (250,– €)  “Wind” von Robert Löbel, Berlin
Publikumspreis “Wind” von Robert Löbel, Berlin
Förderpreis Filmhaus Bielefeld an Artur Klassen, Bielefeld, für „Extrablatt“
Auf dem Abendprogramm im voll besetzten Theaterlabor standen am 6.12.2013 insgesamt 39 kurze filmische Auseinandersetzungen mit dem Wettbewerbsthema „Stadtgeschichten“.
Aus über 60 Einsendungen hatte die Jury nach einer Vorauswahl durch das Filmhaus die besten Beiträge zusammengestellt. Auch in diesem Jahr war ein hoher Anteil an Einsendungen aus der Region Ostwestfalen-Lippe zu verzeichnen. Ein Umstand, der die Veranstalter besonders freut, zeigt er doch, dass das Filmhaus Bielefeld die Filmemacher der Region mit seinen Wettbewerbsthemen erreicht und die kreativen Kräfte zur Produktion anzuregen vermag. Gegen 24.00 Uhr verkündete die Jury die Sieger.
Die Jury des Filmhauses saßen in diesem Jahr die Autorin Sabine Kolberg, die Architektin und Projektleiterin „Sparrenburg“ Eva Schreiber und die Redakteurin des WDR Landesstudios, Claudia Bepler-Knake.
Insgesamt verteilten sie 1.500 Euro Preisgeld, das wie in den vergangenen Jahren vom WDR Landesstudio Bielefeld zur Verfügung gestellt wurde. Die Jury zeichnete die folgenden Kurzfilme aus:
 “Wind” von Robert Löbel, Berlin, erreichte den dritten Platz (250 €). In dem Animationsfilm verwirbelt ein starker Wind die Lebensgewohnheiten der Städter auf eine solch penetrante Weise, dass der stürmische Alltag wieder zur Normalität wird. Doch dann tritt plötzlich eine Flaute ein. Löbel hat einen Film voller subtiler Komik erschaffen. Der Preis wurde vom Stellvertretenden Studioleiter des WDR Landesstudios Bielefeld, Tilman Rauh, vergeben.
Der zweite Preis (500,- €) wurde an den Film „Subkultur” von Christian Schega aus Landau verliehen. Der Film schildert die moderne Unterwelt aus der Perspektive einer Ratte. Lange hält der Film den Zuschauer in der Spannung, wer hier eigentlich das erzählende Subjekt der Filmhandlung ist.
Den Sieg in Form von 750 Euro und der Trophäe „Der kleine Plumpe“ entführte Kay Stänicke nach Berlin.  „Gay Goth Scene“ schildert die Lebenswelt eines schwulen Gothik-Anhängers, dessen Alltag voller Drangsalierungen, Quälereien und Mobbing durch seine Mitschüler ist. Der Film entstand als Video zur Musik der kanadischen Band „The Hidden Cameras“.
Das Publikum entschied sich bei seiner Wahl des besten Kurzfilms ebenfalls für „Wind“. Der charmante und witzige Film erhielt mit weitem Abstand die meisten Stimmen für das mit Geldspenden prall gefüllte „Bambi“.
Der Förderpreis des Filmhauses wurde von Filmhaus-Vorstand Jochen Kopp an den Bielefelder Filmemacher Artur Klassen verliehen. Klassens Film „Extrablatt“ nutzt die moderne Bielefelder Innenstadt gekonnt als Kulisse für einen Hip Hop-Song. So cool inszeniert hat man die Jubiläumsstadt lange nicht gesehen.
Der Preisträger hat nun die Möglichkeit, für 5 Drehtage auf das komplette Equipment des Filmhauses zurückgreifen zu können. Mehr Opens external link in new window[Fotos...]  

Bielefelder Bilderbeben 2013: Kurzfilmwettbewerb zum Thema "Stadtgeschichten" 2013

Wettbewerbsthema 2013: Stadtgeschichten

Das Thema für den Kurzfilmwettbewerb 2013 lautet "Stadtgeschichten". Die Filme dürfen 5 Minuten lang sein und sollten das Leben und Treiben in einer Stadt zum Thema haben. Für die Bielefelder Teilnehmer könnte dabei auch das bevorstehende Stadtjubiläum eine Rolle spielen... 

Stadtluft macht frei. Machos und Feministinnen, Religiöse und Ökos, Bummler und Streber,  Verklemmte und Normalos, Anarchisten und Ordnungsfanatiker – sie alle tummeln sich im Stadtleben auf der Suche nach dem Glück. Während Fahrrad, Auto, Bus und Bahn durch die Verkehrsadern flitzen, wird gearbeitet, gewohnt, geliebt und gehasst. In den Geschäften begutachten kauflustige Kunden die Angebote und beim Plausch kommen die kleinen Dramen zur Sprache. Jugendliche erproben  die Stadt und ihre Abenteuer, während die Verliebten die Romantik in den Parks suchen. Die Stadt ist eine Wolke mit Sehenswürdigkeiten und öden Wohnsilos. Kindergarten, Schule und Universität sorgen für Bildung; Kino Theater und Konzert bringen gute Unterhaltung. In Restaurants, Kneipen und Partykellern wird nach Herzenslust gefeiert, während der Gartenzwerg den Vorgarten bewacht. In der Stadt ist immer etwas los. 

Die Filme dürfen maximal 5 Minuten lang sein.
Einsendeschluss ist Freitag, der 15. November 2013.
Die Aufführung des Wettbewerbs findet am 6.12.2013 im Theaterlabor Bielefeld statt.
Weiter Informationen und das Anmeldeformular gibt es [hier...]

Trailer zum Wettbewerb von L. Block, J. Friedrich und H. Raykova

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