Barbara Witych organisiert das Filmhaus seit 1986 nach ihrem zweiten Staatsexamen für das Lehramt am Gymnasium. Hört sich seltsam an und ist es auch irgendwie.

Denn statt einer Stelle für Deutsch und Geschichte erwartete Barbara die Arbeitslosigkeit. Doch die für neue Medien äußerst aufgeschlossene Pädagogin bewarb sich auf die vom Filmhaus ausgeschriebene Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und stieg somit ins Filmgeschäft ein. Kurz nach dem Einzug des Filmhauses im Jahr 1985 verfügte der Verein somit über eine kreative und aufgeschlossene Kraft, die den Alltag des jungen Vereins strukturierte, die Kontakte zu den Mitgliedern pflegte und die Öffentlichkeitsarbeit nach vorne brachte. Im Zentrum von Barbaras Tätigkeit stand die Dokumentation des Video- und Filmschaffens in Ostwestfalen-Lippe. Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern Raimond Goebel (Produktion) und Jürgen Hillmer (Abspiel „Lichtwerk“) bildete Barbara Witych das Dreigestirn, das den Alltag des Vereins Filmhaus managte.