Das Trio von „Mühlen im Wind“ (Janis Kuhnt, Tom Scherer, Johannes Hegemann)  vor Beginn der Dreharbeiten im Filmhaus-Kino. Hier liegt die Verantwortung für Drehbuch, Regie und Schauspiel.

Im Filmhaus-Kino sitzen die drei noch ganz entspannt und bereiten sich auf ihre große Produktion vor. Auch wenn alles gut geklappt hat, merkt man schon, dass der Dreh volle Konzentration erforderte. Nach Drehschluss ist allerdings vor der Postproduktion…

Tom Scherer, Johannes Hegemann, Janis Kuhnt

Tom Scherer, Johannes Hegemann, Janis Kuhnt

Kurzfilmworkshop in Vorbereitung: „Mühlen im Wind“ lautet der Arbeitstitel für das Kurzfilmprojekt „Digital Cinema“ im Filmhaus Bielefeld. Die Vorbereitungen laufen zur Zeit gleich auf mehreren Ebenen.

Die Abteilung Requisite arbeitet an der Ausstattung der diversen Spielorte, die Schauspieler proben, die Schauplätze werden besichtigt und fotografiert, die Szenenfolge wird durchgesprochen und der Drehplan entwickelt etc. Die Workshopleitung liegt bei Krischan Rudolph, der auch schon den Kurzfilmworkshop „Bühnentaucher“ verantwortete. Gedreht wird im Bielefelder Umland ab dem 7. Juli 2021.

Kameratest Ursa Mini als Vorbereitung auf den Kurzfilmwokshop „Digital Cinema“ 2021, Arbeitstitel „Mühlen im Wind“

Am Pfingstmontag lud Kameramann und Workshopleiter Krischan Rudolph zum Objektiv- und Kameratest für unseren nächsten Workshopdreh.
Folgende Punkte wurden ausprobiert:
• Kameravergleich zwischen Sony FX6 und Blackmagic URSA Mini Pro G2
• Objektivvergleich
• Auswertung und grobe Look-Erstellung
• Easyrig-Ronin + Kameratest
• Vergleich interne ND-Filter mit 4×4 Glasfilter
• Vergleich verschiedener Diffusionsfilter

Eingeladen waren alle Interessenten des Kameradepartements, Andreas Liebisch als Hygienebeauftragter und Mitarbeiter des Solidartestteams organisierte die Corona-Schnelltests.

Kameratest Ursa Mini für Kurzfilmworkshop

Kameratest Ursa Mini mit Krischan Rudolph


Kameratest Ursa Mini für Kurzfilmworkshop

Kameratest Ursa Mini für Kurzfilmworkshop

Kurzfilmworkshop „Digital Cinema“ 2021: In diesem Jahr wagen wir mit Optimismus eine Fortsetzung des Kurzfilmworkshops „Digital Cinema“.

Es gibt bereits Planungen für ein spannendes Filmprojekt von drei Schauspielern der Städtischen Bühnen Bielefeld, das uns als sehr attraktiv für den „Digital Cinema Workshop“ erscheint.
„Mühlen im Wind“ ist der Arbeitstitel des Projekts. Das Drehbuch haben Janis Kuhnt, Johannes Hegemann und Tom Scherer geschrieben. Die Dreharbeiten sind auf 10 Tage im Juli (7. bis 17. Juli 2021) angesetzt.

Es sind besondere Umstände bei diesem Projekt: es existiert ein fertiges Drehbuch und die Schauspieler sind schon gecastet. Was fehlt sind filmtechnisches KnowHow und viele Assistenzen. Krischan Rudolph wird Kamera machen und den Workshop technisch leiten, Lena Westermann ist wieder Produktionsleiterin, alle anderen Teampositionen sind noch weitgehend offen.
Bitte schaut, wie es bei Euch in der genannten Zeitspanne aussieht. Wir wissen, dass sich die meisten nicht für 10 Tage komplett aus dem Job verabschieden können, deshalb sind natürlich auch Teilphasen Eures Engagements gewünscht. Wir vom Filmhaus bemühen uns, dass der Wissenstransfer gesichert bleibt, also dass das Lernen rund ums Set möglich ist.

Am nächsten Mittwoch, 12.5.2021, laden wir Euch um 18.00 Uhr zu einem Zoom-Sondierungstreffen ein.
Auf diesem ersten Treffen wollen wir das Projekt und die Departements, die zu besetzen sind vorstellen, und alle aufkommenden Fragen beantworten.

Den Einladungslink schicken wir bei Interesse zu.
Wenn Ihr Zeit und Lust habt, seid Ihr herzlich eingeladen!

Info zum Workshop [hier…]

Filme aus dem Workshop [hier…]

Kurzfilmworkshop Digital Cinema

Kurzfilmworkshop Digital Cinema mit Krischan Rudolph

Schauspieler*innen für Kurzspielfilm gesucht

Für den jährlich stattfindenden Kurzfilmworkshop „Digital Cinema“ des Filmhaus Bielefelds suchen wir Schauspieler*innen für den geplanten Kurzfilmdreh vom 06.11.-08.11.2020.

Zusätzlich wäre es gut, wenn das Ensemble auch schon bei den Vorbereitungsterminen dabei sein könnte (30.10-01.11, 04.11 und 05.11.2020).
Es handelt sich um ein No-Budget-Projekt. Eine Gage kann nicht gezahlt werden. Das entstehende Material kann aber natürlich für das Showreel verwendet werden.
Logline:
Ein abgetauchtes und sich als Wirtsleute tarnendes Verbrecherpärchen gerät durch den vermeintlichen Tod eines Gastes in einen Konflikt, der beide letzten Endes das Leben kostet.
Das Wirtshaus-Ehepaar hat eine kriminelle Vergangenheit. Beide sind mit Anfang 20 mit dem Auto durchs Land gereist und haben Banken ausgeraubt. Nach einem Überfall mit Todesfolge sind sie untergetaucht und haben sich eine Scheinexistenz als brave Wirtsleute in einem abgelegen Landgasthof aufgebaut.

Besetzt werden sollen folgende Charaktere:
Heidi (Spielalter 35-50 Jahre) wollte von Anfang an lieber in der Südsee untertauchen und dort eine kleine Strandbar betreiben. Konnte sich mit ihrem Traum aber nie bei Mike durchsetzen und wurde mit der Zeit immer unzufriedener. Sie entschließt sich, Mike zu verlassen und ihren Traum allein zu verwirklichen. Heidi handelt entschieden, wenn es darauf ankommt. Sie verkörpert in der Kneipe die Rolle der aufgeschlossenen, geselligen Wirtin mit gutem Draht zu ihren Gästen.
Mike (Spielalter 40-55 Jahre) hat sich mit dem Leben als Kneipenwirt angefreundet und fürchtet nichts mehr als eine Enttarnung. Er ist eher für die Planung und das Administrative zuständig. Ein ruhiger Typ, der unter großer Anspannung aber auch jähzornig reagiert. Mike kreist um sich selbst und erkennt Heidis Wünsche nicht.
Bolivar (Spielalter 35-45 Jahre) hat sich darauf spezialisiert, untergetauchten Kriminellen eine neue Identität zu besorgen und ihre Wünsche wahr werden zu lassen. Er ist mit allen Wassern gewaschen und macht einen gepflegten, gebildeten, aber auch verschlagenen Eindruck. Bolivar ist ein Spielertyp.
Hermann der Dorfpolizist (Spielalter 60+) steht kurz vor der Pensionierung und genießt das ruhige Dorfleben. Er nimmt es mit den Gesetzen nicht immer zu genau und hat zu der Wirtin ein freundschaftliches Verhältnis aufgebaut. Hermann ist ein freundlicher, loayler, aber auch ein wenig naiver Stammgast.

Die Premiere des Filmhaus-Kurzfilms „Bühnentaucher“ fand bei schönem Wetter als Abschluss der Open Air Kinosaison im „Luna“ statt. Der Ravensberger Park am „Lichtwerk“ füllte sich mit ca. 100 Premierengästen, darunter fast das vollständige Drehteam mitsamt dem Schauspielensemble.

Bei zunehmender Dunkelheit stimmte eine Fotoserie von den Dreharbeiten in das bevorstehende Ereignis ein. Auf der großen Leinwand waren hier Blicke hinter die Filmkulissen möglich. Begrüßt wurde das Publikum vom Filmhaus-Moderationspaar Lena Westermann und Jörg Erber. Einleitend bekam das Publikum Informationen über die Struktur des Kurzfilmworkshops und die beabsichtigten Lernschritte für die TeilnehmerInnen. Illustriert wurden diese Ausführungen durch Filmgäste, die über die Arbeit am Set und im Filmteam berichteten. Große Aufmerksamkeit bekam das Schauspielerensemble, das vollzählig anwesend war: Laura Parker, Luise Oevermann, Jan Hille und Michael Ritter erzählten von ihren Erfahrungen am Set. Ernst wurde es, als Drehbuchautor und Regisseur Carsten Panitz die Zusammenarbeit mit dem kürzlich verstorbenen Filmhaus-Mitglied Wolfgang Maria Ueding schilderte. Ueding war an mehreren Drehbüchern früherer Kurzfilmworkshops maßgeblich beteiligt.

Moderation mit Krischan Rudolph

Moderation mit Krischan Rudolph


Szenenbild mit Luise Oevermann und Laura Parker

Szenenbild mit Luise Oevermann und Laura Parker


Szenenbild mit Gegensprechanlage

Szenenbild mit Gegensprechanlage


Publikum "Bühnentaucher"

Publikum „Bühnentaucher“

Zur Illustration der Aufgaben der verschiedenen Departments zeigte das Filmhaus als Auftakt ein Making Of zum Kurzfilm „Die Schuhe der Madame Lescaire“ von Tobias Topp. Dann stand der aktuelle Kurzfilm „Bühnentaucher“ auf dem Programm: die Geschichte um eine aufstrebende Indieband und ihre internen Konflikte. Das Publikum sparte nach dem Film nicht mit Applaus. Auch zu diesem Film gab es ein Making Of. Juri Wunder hatte den Dreh mit der Kamera begleitet und brachte die Stimmung und Arbeitsweise am Set auf sehr unterhaltsame Weise auf den Punkt.

Der gelungene Abend klang mit einem kleinen Umtrunk aus.

Der nächste Kurzfilmworkshop steht vor der Tür. Am Mittwoch, 2. September, findet um 18 Uhr das Auftakttreffen zu „Digital Cinema 2020″ statt.

Monitor am Set

Alle, die einmal die Produktion eines Films unter echten Bedingungen erleben und mitgestalten möchten, sind herzlich eingeladen, zu einem unverbindlichen Vortreffen ins Filmhaus zu kommen.

Am Mittwoch, 2. September um 18 Uhr, wird das Modell des Workshops erläutert und das Drehbuch vorgestellt.

Noch Zweifel? Hier sind Filme aus früheren Workshops: https://vimeo.com/185448068

Die „Bühnentaucher“ Premiere findet im Luna Open Air Kino statt. Am 30. August lädt das Filmhaus zur Uraufführung der aktuellen Kurzfilmproduktion des Filmworkshops „Digital Cinema“ in den Ravensberger Park ein.

Nach einem Drehbuch von Carsten Panitz, Tanja Ackemann, Mark Hassenzahl, Maurice Fellmer und Wolfgang Ueding realisierte ein Team von ca. 25 Filmbegeisterten das Geschehen rund um eine Indieband kurz vor dem erträumten Durchbruch. Doch vorher ist der steinige Weg zum Ruhm zu bewältigen…

Die Premiere ist öffentlich und der Eintritt ist frei. Anmeldungen bitte an mail[at]filmhaus-bielefeld.de. Am Einlass ist das ausgefüllte Corona-Datenblatt vorzulegen. Einlass ab 19.30 Uhr. Neben interessanten Setfotos ist auf der großen Leinwand auch das Making Of von Juri Wunder zu sehen. Ein Teil steht bereits auf Flickr.

Gedreht wurde im ehemaligen Handwerkerbildungszentrum. Unter der Regie von Carsten Panitz und mit Krischan Rudolph als Produktionsleiter legte das aus Anfängern und Fortgeschrittenen zusammengesetzte Filmteam die Geschichte punktgenau um. Vor der Kamera agierten Laura Parker, Luise Oevermann, Jan Hille, Michael Ritter mit großem Gespür für Melodie und Rhythmus. Die Workshopleitung lag bei Lena Westermann einmal mehr in guten Händen. Nun ist das Werk fertig und verfügt über einen Titelsong von Mark Hassenzahl, gesungen von Jasmin Teutrine.

Termin Premiere: 30. August 2020, Einlass ab 19:30h

Plakat Bühnentaucher

Plakat Bühnentaucher

Wie wir jetzt erst erfahren haben, ist unser langjähriges Vereinsmitglied Wolfgang Ueding am 8. April 2020 verstorben. Er ist nur 64 Jahre alt geworden und hat in den letzten Jahren mit viel Leid und gesundheitlichen Problemen zu kämpfen gehabt.

Wolfgang war ein echter Filmnerd und profunder Kenner der Filmgeschichte, was er in hunderten Rezensionen für das ULTIMO unter Beweis stellte. Für das Filmhaus ist sein Name eng mit dem Kurzfilmworkshop verbunden. „Stand in“, „Trautes Heim“, „Warte, bis der Arzt kommt“ und „Das volle Premium Paket“ sind Filme, an denen er maßgeblich für das Drehbuch verantwortlich zeichnete. In seinen Drehbüchern wimmelt es von überraschenden Wendungen und filmischen Anspielungen. Wortreich verteidigte Wolfgang seine Ideen, trauerte Plot-Änderungen nach und musste auch verkraften, dass es manche seiner Lieblinge noch im Schneideraum ereilte. Doch Wolfgang nahm es professionell, begriff Film immer als Teamwork und hatte enorme Freude an den fertigen Produkten. Auf seine Initiative entstand im Filmhaus eine Kompilation mit den ersten fünf Kurzfilmen unter dem Titel „First Five“ auf DVD. Auf der DVD erzählt er im Interview seine Sicht auf die Produktionen.

Wolfgang Ueding in "Das volle Premiumpaket"

Wolfgang Ueding mit Jenny Winkler  in „Das volle Premiumpaket“

Auch als Schauspieler bewies Wolfgang sein Talent. Sehenswert ist sein Auftritt in einer Alexander-Kluge-Persiflage der Bielefelder Gruppe „Fatal-Film“ als knurrig-wortkarger Regisseur Amaretto Brust. Im Film starb Wolfgang bereits 2003 in „Das volle Premium-Paket“. Hier spielte er an der Seite von Jenny Winkler und Thorsten Beutin; seinen Text hat er sich selbst in das von ihm mitverfasste Drehbuch geschrieben. In der Rolle eines schicksalsmächtigen Videothekars zeigte er einem unachtsamen Besucher „was MINT ist“ und schrieb sich einen Herzinfarkt vor einer Telefonzelle in seine Rolle. In der Folge kursierte im Filmhaus als Zitat sein markiges „Hausverbot!“, das den Protagonisten zur Verzweiflung trieb.
Zuletzt war Wolfgang Ueding an Drehbuch und Schnitt der letzten Kurzfilm-Workshopproduktion „Bühnentaucher“ beteiligt.

Wolfgang Ueding in "Das volle Premiumpaket"

Wie der Teufel es will: Tod des fiesen Videothekars

Wolfgang, wir werden Dich vermissen. Wir hoffen, Du hast jetzt endlich die Muße, all das zu schreiben, was in Deinem unbändigen Kopf an Ideen gewartet hat. Schade, schade, schade.

Die letzten beiden „Digital Cinema“-Workshopfilme, „Die Schuhe der Madame Lescaire“ und „Exkursion“, sind beim Kurzfilmfestival in Gütersloh (13. bis 18.3.2020 im Kino „Bambi“) vertreten. Aufführungstermin am 14.3.2020.  Weitere Infos  [hier…]