Die Workshop-Produktion „Kreis“ feierte am 28.11.2008 Premiere im Filmhaus-Kino. Der Film entstand bereits im September 2007 und wurde auf einem Bauernhof in Löhne realisiert. Der Kurzspielfilm mit dem Namen „Kreis“ erzählt fragmentarisch die Geschichte einer Liebe. Anschließend wurde das Making Of zum Film gezeigt. Am Workshop nahmen 18 Filmbegeisterte teil; die Leitung lag wieder bei der Regisseurin Beate Middeke.

 

Am Wochenende vom 30.8. bis zum 3.9.2007 fand der 16mm Kurzfilmworkshop statt. Unter der Leitung von Kamerafrau und Regisseurin Beate Middeke drehten ca. 20 Workshop-Teilnehmer einen Kurzfilm auf einem verlassenen Bauernhof in Löhne.

Auch 2007 wird ein Kurzfilmworkshop stattfinden. Geplant ist eine Kooperation mit der FH Dortmund; gedreht wird voraussichtlich April 2007. Interessenten können sich bereits melden. Der Workshop wird gefördert von der Filmstiftung NRW.

Der 16mm Kurzfilm-Workshop ist beendet. Am 7. März fiel die letzte Klappe für das Projekt „No Time“ unter der Regie von Jens Kupsch. Die 25 Teilnehmer haben bei diesem Workshop handfeste Erfahrungen über die verschiedenen Berufsfelder des Filmhandwerks sammeln können. Location-Scouts, Requisiteure, Kabelträger, Fahrer waren für die Produktion unterwegs und haben gemeinsam mit Beleuchtern, Kameracrew und Schauspielern ein anstrengend aber schönes Filmprojekt realisieren können. In diesem Fall war der Workshop etwas anspruchsvoller in Bezug auf den Output, da es sich um den Diplom-Film der Kamerafrau Maren Kuhlmann handelte. Die Leitung des Projektes lag bei der Filmemacherin Beate Middeke. Der Workshop wurde von der Filmstiftung NRW und der Fachhochschule Dortmund finanziell unterstützt.

Am Freitag, dem 17.6.2005 sind im Bielefelder Kino „Astoria“ unter dem Label „ortsSHORTS“ sämtliche Filme aus den Kurzfilm-Workshops des Filmhauses der letzten Jahre zu sehen. Anlass für die Veranstaltung ist die Premiere der aktuellen Kurzfilmproduktion „Die eigenen vier Wände“ (Buch und Regie: Jens Kupsch). Weiterhin sind die Kurzfilme „Stand In!“, „Trautes Heim“, „Warte bis der Arzt kommt“ und „Das volle Premium Paket“ zu sehen. Das Bielefelder Publikum hat die Möglichkeit, von den Mitwirkenden Einblicke in die Produktion der auf 16mm Filmmaterial gedrehten Spielfilme zu bekommen. Zusätzlich sind einige Seitenprojekte im Programm. So wird es neben einem Making Of auch die einminütige Version von „Stand In!“ zu sehen geben: „Die kürzeste Liebesgeschichte der Welt“. Das Programm ergänzen Kurzfilme von Andreas Hartmann („1000 Worte“), Daniel Gerken („Flucht“) und der Kamerafrau Maren Kuhlmann. Die Veranstaltung beginnt um 20.15h und der Eintritt kostet 4 Euro.

Kurzfilmworkshop

Die Dreharbeiten des Workshops 2004 fanden vom 10. bis 12. 12.2004 in der Körnerstraße, dem Domizil von GMK und Murnau-Gesellschaft, in Bielefeld statt. In diesem Jahr wird ein Buch von Jens Kupsch unter seiner eigenen Regie verfilmt. Der Arbeitstitel lautet „Aus Staub geworden“ und handelt von der Begegnung zweier Vertreter unter seltsamen Umständen.

Nach den Produktionen „Stand In“, Trautes Heim“ und „Warte bis der Arzt kommt“ ist „Das volle Premium Paket“ nun die vierte Produktion unseres erfolgreichen Workshop-Modells.

Das Buch mit dem Arbeitstitel „Teufelsmelody“ schrieb Jens Kupsch, Regie führte Eva Kukuk, für die Kamera zeichnete Eva Radünzel verantwortlich. Vor der Kamera agierten: Thorsten Beutin, Jessica Franz, Wolfgang Ueding, Jenny Winkler. Ansonsten waren mit von der Partie: Alex Böke, Florian Deterding, Jörg Erber, Jule Everts, Nina Frey, Dirk Henkel, Jann van Husen, Doro Köster, Philipp Niederlag, Iris Pallmann, Sabine Schroeder, Sandra Schultze, Martin Schwitzner, André Seeba, Sehnaz Seker, Wolfgang Ueding. Musik und Sounddesign stammen von Mario Aperdannier, den Schnitt besorgte Tom Meyer gemeinsam mit Eva Kukuk. Den Workshop leitete wieder Beate Middeke.

Gefördert wurde auch dieses Bildungsangebot durch das Kultusministerium des Landes NRW; ermöglicht wurde dieses aufwendige Projekt durch die seit Jahren bestehende Kooperation mit dem Kamerastudiengang der Fachhochschule Dortmund. Premiere feierte der Film am 17.12.2004 im „Lichtwerk“.

Kurzfilmworkshop Das komplette Premiumpaket 2003

Wir schreiben den 4.Dezember im Jahre 2003. Es ist 11:00 Uhr morgens und die Filmcrew des vierten Kurzfilmworkshops des Filmhaus Bielefeld befindet sich zu diesen frühen Stunden bereits im scheinbar leerstehenden Amerikahaus.

Fast 30 junge und weniger junge Filminteressierte stehen gebannt vor einem 3.000€-Schreibtisch und sehen einer zierlichen Person beim Kaugummikauen zu. Es herrscht Totenstille… dann die Entwarnung der Regisseurin… „Danke!“, sagt Eva Kukuk und die Crew fängt wieder an zu atmen. Der rote Knopf an der Kamera hört auf zu blinken, die Schauspielerin spuckt erleichtert ihr Kaugummi aus. Der Rest der Crew schüttelt sich kurz, um die Anspannung loszuwerden und widmet sich dann wieder der jeweiligen Aufgabe… sei es Licht umbauen, nachschminken, die Suppe für das Mittagessen aufsetzen oder die Requisiten wieder gerade rücken.
Vier lange Tage (4.-7.12.) verbrachte die Crew aus Mitgliedern des Filmhauses und einigen Mitwirkenden der FH Dortmund damit, das neue Drehbuch für den 16-mm-Workshop umzusetzen, das dieses Mal von Filmhausmitglied Jens Kupsch (Regieassistenz) verfasst wurde. Einer davon war wahrscheinlich der kälteste Tag im Jahr, an welchem sich die ganze Crew bis spät in die Nacht schlotternd um eine Telefonzelle im Freien drängte, während Sandra Schultze (Catering) keine Chance hatte, den Tee vor dem Einfrieren zu schützen. Unter der Obhut von Beate Middeke (Projektleitung) lieferten Profis und solche, die es werden wollen, täglich ihren Beitrag zu dem Projekt, dass vom Ministerium für Städtebau, Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW gefördert wurde. Die machthabende Hand an der Kamera war die von Eva Radünzel (FH Dortmund) und damit erstmals eine weibliche. Unterstützt wurde sie von Dirk Henkel (FH Dortmund, Filmhaus Bielefeld), der den Bildern die richtigen Schärfen verlieh. Unter dem vorläufigen Arbeitstitel „Teufelsmelody“ wurde eine dramatische Geschichte um einen Pakt mit dem Teufel verfilmt, die in keiner Hinsicht „happy“ endet…
Schauplatz ist eine kleine Videothek, in der eine einsame Seele namens Markus (gespielt von Thorsten Beutin) sich hoffnungslos in eine schöne Intellektuelle (gespielt von Jenny Winkler) verliebt und sich daher von der intriganten Melody (gespielt von Jessica Franz) zum Pakt mit dem Teufel (Numan Acar) überreden lässt. Auch der verschrobene Besitzer der Videothek (gespielt von Wolfgang Ueding) ist nur teilweise daran Schuld, dass der etwas gutgläubige Markus am Ende der Geschichte eine böse Entdeckung macht…

Mitlerweile sitzen Eva Kukuk und Tom Meyer als altbewährtes Cutter-Team im Schnitt und verarbeiten die Szenen zu einem Film. Weitere Versionen werden bei weiteren Teams entstehen, angekündigt haben sich unter anderen André Seeba, Dirk Henkel, Jule Everts und Philipp Niederlag. Die Vorahnung besteht, dass es vielleicht auch der Drehbuchautor selbst wagt, denn Jens Kupsch präsentierte uns während des „Sammelalbums“ im Filmhaus schon einen kleinen Teaser als Vorgeschmack auf den Film, der nun den Namen „Das Herz ist ein einsamer Jäger“ trägt. Bis zum Sommer soll das Werk vollbracht und der Film fertig sein… Bis dahin darf man gespannt sein, ob das einsame Herz erfolgreich auf Jagd geht…

Der Kurzfilmworkshop wird gefördert vom Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (MSWKS).

In nur drei Nächten vom 06. bis 08. Dezember 2002 wurde der Spielfilm im Rahmen des dritten 16mm Workshops des Filmhauses Bielefeld in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Dortmund abgedreht.

Gedreht wurde in einem Musterhaus auf dem OBI-Gelände in Bielefeld. Die bewährte Crew: Beate Middeke (Projektleitung), Eva Kukuk (Regie) und Pascal Heiduk (Kamera) waren wieder dabei. Die Drehbuchvorlage stammte auch diesmal aus der Feder von Wolfgang Ueding. „Es ist ein Liebesfilm, eine rabenschwarze Komödie und ein psychologisches Kammerspiel in einem Film“, sagt die Regisseurin Eva Kukuk. Gefördert wurde der Workshop vom Ministerium für Kultur des Landes NRW.

Die Rollen wurden hervorragend von den drei Schauspielern gemeistert. Konstanze Dutzi, die einigen Bielefeldern bereits aus dem Film „Trautes Heim“ bekannt ist, spielt die gestresste Ehefrau Maria. Sie musste ihr Karriere aufgeben, um ihren hypochondrischen Mann zu pflegen. Doch sie versüßt sich ihr Leben mit einem jungen Assistenzarzt. Als dieser, in Vertretung für seinen Vater, eines Tages für Maria unerwartet vor ihrer Haustüre steht, um den eingebildeten Kranken zu versorgen, nimmt das Drama seinen Lauf. Der junge Arzt Holger Hoffmann, wird gespielt von Gregory B. Waldis. Die Besetzung dieser Rolle war bis einige Tage vor dem Dreh vakant, denn durch widrige Umstände wollte sich partout kein junger, hübscher Arzt finden lassen. Dem Internet sei Dank, konnte der Kölner Schauspieler spontan für diese Rolle gewonnen werden. Alexander, der „kränkelnde“ Ehemann, wird hervorragend gespielt von dem, durch eine Vielzahl von Auftritten im Bielefelder Theaterlabor, bekannten Schauspieler Leopold Altenburg.

„Das Team hat hervorragende Arbeit geleistet. Die Dreharbeiten sind sehr konzentriert und professionell abgelaufen“, sagte die Projektleiterin Beate Middeke. Das Team bestand aus Profis und solchen, die es werden wollen. Diese Zusammensetzung des Teams hat sich auch im dritten 16mm Workshop bewährt und wird, so die Förderung es ermöglicht, in diesem Jahr fortgesetzt. Jetzt geht es an den Schnitt. Auch hier sitzen viele begeisterte Filmfans schon in den Startlöchern, um ihre Version der Geschichte zusammen zu schneiden. Am Ende wird die überzeugendste Arbeit ausgewählt. Für das Bielefelder Publikum wird es allerdings noch etwas dauern, bis es gespannt dem Verwirrspiel um Liebe und Tod folgen kann.

„Trautes Heim“ entstand 2001 im Rahmen des Kurzfilmworkshops im Filmhaus Bielefeld. Gedreht im leerstehenden „Amerika-Haus“ am Bielefelder Neumarkt mit den Schauspielern Constanze Dutzi, Thomas Walden, Leif von Lüder, Benjamin Armbruster, Thorsten Beutin. Entstanden ist ein Horrorfilm mit gefährlichen Tieren, in dem es einige deftige Splatterszenen zu sehen gibt: Cleo zieht mithilfe einiger Freunde in eine neue Stadt, in ein großes weitgehend leerstehendes Haus. Doch das traute Heim entwickelt sich zu einer Todesfalle. Cleo gerät in einen Kampf auf Leben und Tod, in den auch der obskure Hausmeister und seine geliebten Zuchttauben verwickelt zu sein scheinen.

Trautes Heim Kurzfilm mit Constanze Dutzi

Trautes Heim Kurzfilm mit Constanze Dutzi

Gedreht wurde an 5 Tagen im Dezember 2001 auf Super-16. Erstmalig übernimmt „Das Werk“ die digitale Überspielung und Lichtbestimmung. Die Soundeffekte und die Komposition stammen von der Berliner Firma „Smooth Cut“. Die digitalen Effekte (u.a. ein Weltraumzoom auf den Handlungsort des Films) besorgte das Digital-Studio „Mr. Zero“. Im Juni 2002 ist der Rohschnitt fertig, am 13.07.2002 wird schließlich im „Lichtwerk“ im Filmhaus Premiere gefeiert.